Vorschau UCI-Kunstrad-Weltcup am 11.07.2026 in VAC / Ungarn

Teilnehmer: 4er Kunstrad Elite Aach und
2er Kunstrad Frauen Geschwister Knobelspies

Kunstradsport (WS) Am kommenden Wochenende (11.07.20269 findet in VAC / Ungarn (ca. 34 nördlich von Budapest) die 2. Runde der vierteiligen UCI-Kunstrad-Weltcup-Serie statt. Insgesamt haben 11 Nationen für diesen Weltcup ihre Sportler gemeldet. Neben Deutschland, sind Sportler aus der Slowakei, der Schweiz, Bulgarien, Großbritannien, Tschechien, Italien und dem Gastgeberland Ungarn aus Asien Macau, Hongkong und Afghanistan dabei. Aus der Region Hegau-Bodensee machen sich für Deutschland auf die knapp 1.000 KM-Reise der 4er Kunstrad Elite des RMSV Aach mit Lena Andorinha, Franziska Bötzer, Yannick Gaißer und Jone Burow sowie dem 2er Paar Lisa und Sara Knobelspies (RSV Volkertshausen) am Start sein. Insgesamt sind 43 Starts in den 5 Kunstraddisziplinen geplant. 

Der 4er Kunstrad des RMSV Aach gibt sein internationales Debüt.

Im 2er der Frauen sind 7 Paare aus 3 Nationen gemeldet. Deutschland hat mit 3 Paare sein Kontingent vollständig ausgeschöpft. Katharina Hupfauer/Sabine Tausch (Pullach/121,4) gehen nach dem Schweizer Duo Stähli/Tanner (Amriswil/117,9) an den Start. Danach folgen Lisa und Sara Knobelspies (124,4). „Das Programm sturzfrei durchfahren ist unser Ziel“, so die EM-Bronze-Medaillen-Gewinnerinnen. „Dann werden wir sehen, was dabei rauskommt.“ Mehr Punkte reichen Larissa Tanner/Simona Lucca (Stäfa-Dürnten/Schweiz/13214), sowie die Europameisterinnen und Weltcup-Führenden Kim-Leah Schlüter / Neele Jodeleit (Knetterheide/143,8) ein. Diese beiden Paar werden wohl um den Weltcup-Sieg fahren, während die drei nachfolgenden Paare wohl um den verbleibenden Stockerl-Platz kämpfen werden. 

Im 4er Kunstrad werden 5 Mannschaften aus 3 Nationen am Start sein. Neben Kisvarda / Ungarn sind noch zwei Teams aus Uzwil / Schweiz sowie dem aktuell in der Weltcup-Wertung Zweitplatzierten Team aus Neuenkirchen / Deutschland am Start. Neuenkirchen hat mit 248,00 Punkten die höchsten Schwierigkeit eingereicht. Dann folgt Aach mit 247,3 sowie die beiden Uzwiler Teams mit 231,4 bzw. 180,2 Punkten. Kisvarda hat 90,9 eingereicht. Gelingt den vier Aacher Sportlern bei ihrem ersten gemeinsamen internationalen Start evtl. zum ersten Mal ein Weltcup-Sieg? Es wird wie in all den anderen Disziplinen auf die Tagesform und auf die aktuell unbekannten Bodenverhältnisse ankommen.

Geschwister Knobelspies , die zum 2. Mal an einem Weltcup teilnehmen

Die weiteren Weltcup-Termine:

01.08.2026 Runde 3 – Rangendingen (Württemberg / RV Trillfingen) 

21.11.2026 Finale – Dorlisheim (Frankreich) 

REGIO-Pokal 2. Durchgang und REGIO-Meisterschaft Elite am 21. Juni 2026 in der Wiesengrundhalle von Volkertshausen

6 Starter aus der Hegau-Bodensee-Region qualifizieren sich für die Baden-Württembergischen Meisterschaften

Hallenradsport (WS) In der Wiesengrundhalle von Volkertshausen fand am Sonntag (21.06.2026) die REGIO-Meisterschaft Hegau-Bodensee der Elite statt. Hier ging es auch um die Qualifikation zur Baden-Württembergischen Meisterschaft, am 26.07.2026 in Mergelstetten. Fünf Mannschaften des RMSV Aach sowie die Geschwister Knobelspies (RSV Volkertshausen) konnten sich dafür qualifizieren. Gleichzeitig fand der 2. Durchgang in der diesjährigen REGIO-Pokalserie statt, bei einige zum erstmals Wettkampfluft schnuppern konnten. Trotz der sonntäglichen Hitze zeigten die jungen Sportler/innen kurz vor der Sommer-Wettkampfpause gute Leistungen. Teilweise waren neuen Bestleistungen zu verzeichnen und die bisher Führenden in den verschiedenen Disziplinen konnten ihre Führungsposition festigen.

Die fünf Aacher Mannschaften konnten vor allem in den beiden Einraddisziplinen mit guten Punktzahlen aufwarten, während in den beiden Kunstraddisziplinen noch Luft nach oben ist. Lisa und Sara Knobelspies, die vor knapp 2 Wochen EM-Bronze gewannen, konnten erneut überzeugen und fuhren vor heimischem Publikum starke 116,95 Punkte raus.

Bei den U11 Schülerinnen musste sich Ronja Hübschle (Orsingen/37,01) diesmal Leonie Oßmann (Volkertshausen/38,48) geschlagen geben. Dadurch konnte sie den Rückstand in der Zwischenwertung leicht verkürzen. Johanna Petry und Nora Fried (beide Orsingen) folgen den beiden mit 3 bzw. 4 Punkten Rückstand. Auch bei den U15 Schülerinnen musste die Führende Helena Lotz (49,72) in der Tageswertung mit Platz 2 hinter der stark fahrenden Anny Schädler (Volkertshausen/53,18), die nur mit 2,72 Punkten Abzug von der Fläche ging, zufrieden sein. Damit verringerte sie den Rückstand auf knapp 2 Punkte. Hinter den beiden folgen dichtgedrängt Irmi Lilli Illing, Raffaela Stanneck (beide Volkertshausen), Mia Spiegelhalter (Klengen) und Lina Streicher (Orsingen). Bei den U13-Schülerinnen baute Nala Öxle (Orsingen/47,8) trotz Patzer ihre Führung weiter aus. Mit fast 30 Punkten Rückstand , nach 2 Durchgängen, führen Euphemie Eisele (Volkertshausen) und Mila Lassmann (Klengen) die Verfolger an. Bei den Jüngsten U9 wechselte die Führung von Louisa Auer (Nenzingen/13,43) zu ihrer Vereinskollegin Melina Auer (19,01), die nunmehr die Zwischenwertung mit nicht mal 2 Punkten Vorsprung anführt. Bei den Jungs heißen die Führenden Noam Strobel (Nenzingen/U9) und Kilian Käfer (Klengen/U11).

6er Kunstrad Schüler RMSV Aach beim 6er Außenstern
Die Deutschen Juniorenmeisterinnen im 6er Kunstrad beim angefahrenen 6er Wechselring im Steiger rückwärts

In den Mannschaftsdisziplinen bauten die Führenden ihre Leader-Position weiter aus. Im 4er Einrad der Schüler knüpften Haylie Rietschle / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig (Aach) nahtlos an ihre DM-Gold-Fahrt in Duderstadt an. 111,19, fast exakt die Punktzahl wie beim DM-Titel. Dahinter festigten Lotta Leitz / Amelie Biedermann / Helena Schroth / Lucina Quni (Aach) ihren 2. Platz. Auch im 6er Einrad konnten Basandra Mirzai / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig / Amelie Biedermann / Helena Schroth mit 82,69 überzeugen, während das 2. Team in neuer Besetzung noch nicht die Trainingsleistung bestätigen konnte. In den beiden Kunstrad-Disziplinen konnte sowohl der 4er als auch der 6er nicht ganz an die bisherigen Saisonleistungen anknüpfen.

Anny Schädler (Volkertshausen ) – bei der Lenkervorhebehalte

Etwas dünn besetzt ist derzeit das 2er Kunstrad. Hier fuhren Mila Lassmann/Mia Spiegelhalter (Klengen/38,45) den Tagessieg ein verkürzten damit den Rückstand in der Gesamtwertung auf Anny Schädler/Raffaela Stanneck (Volkertshausen/36,6/) auf 1,35 Punkte. Dritte im Bunde sind Lina Streicher/Helena Lotz (Orsingen/29,98) deren Rückstand nunmehr auf 14 Punkte angewachsen ist.

 Helena Lotz (Orsingen) – bei der Seitvorhebehalte

Die Junioren-Mannschaften aus Aach und Nenzingen bestätigten erneut ihre deutsche Spitzenklasse. Sowohl der 4er Einrad aus Nenzingen als war der 6er Einrad aus Aach zeigten eine perfekte Kür. Die deutschen Meisterinnen im 4er Einrad aus Aach musste jedoch bei der gleichzeitigen Torfahrt einmal vom Einrad absteigen. „Das kann bei dieser Übung schon mal passieren“, so die vier Sportlerinnen. „Da geht es manchmal um Millimeter. Heute hat es leider nicht gepasst.“ Die Aacher Deutschen Meisterinnen im 6er Kunstrad zeigten mit ausgefahrenen 162,8 erneut, dass sie zurecht diesen Titel tragen. Im 4er Kunstrad lief es bis kurz vor Schluss sehr gut. Am Ende konnte jedoch die letzte Übung nicht vollständig innerhalb der Zeitvorgabe gezeigt werden.

Lisa (Sattel) und Sara Knobelspies (Volkertshausen) beim Sattel-Kopfstand / Lenker-Handstand auf einem Rad.
Nala Öxle (Orsingen) beim Kehrlenkerstand

Für die Schüler und Junioren geht es nunmehr in die sommerliche Wettkampfpause, während die Elite sich auf die BaWü vorbereiten darf. Der 2er aus Volkertshausen und der 4er aus Aach wird zudem Deutschland am UCI-Kunstrad-Weltcup im 11. Juli 2026 in Vac/Ungarn vertreten, bevor es dann Ende August mit den DM-Halbfinals und der WM-Qualifikation in den zweite und für die Elite wichtige Saisonhälfte gehen wird.

Deutscher Meister-Empfang am 13.06.2026

Zum zweiten Mal bereits in diesem Monat erklang in Aach die Deutsche Nationalhymne. Die Stadt Aach hatte zum Empfang der Deutschen Schülermeister im 4er Einrad sowie der Platzierten bei der Deutschen Schülermeisterschaft im Kunst- und Einrad, die am 30./31.05.2026 in Duderstadt / Niedersachsen stattfanden, eingeladen. Bürgermeister Manfred Ossola, die Stadtmusik Aach unter Leitung von Markus Augenstein, die Familien der jungen Sportler, Freunde und Einwohner empfingen die jungen Sportler auf dem Pausenhof der Grundschule in Aach. „Sie sind am 31.05. 2026 sehr späte Abends nach Hause gekommen, sodass ein Empfang direkt im Anschluss nicht möglich war“, so das Stadtoberhaupt. „Die Meinungen sind zweigeteilt, bei jedem DM-Titel ein DM-Empfang zu organisieren, da dies in Aach keine Seltenheit ist, sondern dank der sehr guten Vereinsarbeit Jahr für Jahr auf einem sehr hohen Niveau in Deutschland um vordere Plätze gekämpft wird. Die großartige Leistung wird auch durch den Gewinn des Gold-Pokals für den erfolgreichsten Hallenradsportverein Deutschlands deutlich. In 2025 bereits zum 8 Mal in Folge und seit 1087 zum insgesamt 26. Mal.“ Für einige Sportler war dies was besonderes, denn es war für sie der erste Titelgewinn. „Es ist auch eine Ehrerbietung an den Verein, vor allem an das Trainerteam. Es handelt sich hier um keinen Profiverein mit hohen Einnahmen und Möglichkeiten, der Spitzensportler einkauft, nein wir haben einen Verein der sich seine Spitzensportler selbst aufbaut und trainiert“, so Ossola weiter. „Diese Leistung des Trainerteams ist es auch Wert bei einem Empfang für die Deutschen Meister ihnen zu danken.“ Der 4er Einrad mit Haylie Rietschle, Mara Moll, Lennon Keller und Landelin Lürig holte den 188 DM-Titel nach Aach. DM-Bronze holten Basandra Mirzai, Mara Moll, Haylie Rietschle und Lennon Keller. Dazu kamen zwei Mal Platz 6 sowie ein 9. Platz. Zu Ehren erklang die Nationalhymne.

Cheftrainer Katja Gaißer schilderte im Anschluss ihre Eindrücke von dieser DM. „Bereits an der Badischen war klar, dass wir mit Mannschaften zur DM fahren dürfen. Unsere Jüngsten, für die der Badische Meistertitel bereits der größte Erfolg war, sind vom Alter her an der Grenze für die DM-Teilnahme und konnten ihren 9. Platz halten.“ so ihre Ausführungen. Im 6er Einrad hatten wir ein neu formiertes Team am Start, das bei der Siegerehrung mit einlaufen durfte. Der 6er Kunstrad lieben unsere Sportler nicht. Wir haben hier erst vor einem ¾ Jahr begonnen und die ersten Ferientage wurden zur Festigung des Programms genutzt. Bis auf einen Patzer haben sie es gut gemacht und konnte so von Platz 7 auf 6 vorfahren. Im 4er Kunstrad hatten wir mit einer Medaille geliebäugelt.“ Sie hatten dann in der Kür eine Übung ausgelassen. „Was mich sehr geärgert hat,“ so Gaißer weiter. „Patzer, Absteiger passieren mal, aber wenn man so gut trainiert hat, dann liegt es an der Konzentration und nicht am Können und schlägt sich unter Wert und ist schade. Es ging zum Glück nochmals gut aus, da ein stärker eingeschätzter 4er die Schwierigkeit nicht umsetzten konnten, sodass glücklich Bronze gewonnen wurde.“Im 4er Einrad hatte Aach die größten Medaillenchancen. „Ich hatte hier mit den Punkten taktiert, was im Training zu Irritationen führte. Und glaubt mir,“ an die Sportler gewandt.“ dass alle Entscheidung die ich treffe Nie zu euren Ungunsten sind. Vertraut mir und arbeitet mit.“ Nachdem Ebnat vorgelegt hatte spulten die vier Sportler ihr Programm souverän ab. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 111 Punkten holten sie DM-Gold, denn Mörfelden konnte anschließend die Punktzahl nicht mehr toppen. Sie dankte den Eltern, die an der DM dabei waren, den Daheim gebliebenen, der Stadt Aach, dem Hausmeister und dem Verein für die gegenseitige Unterstützung.

Die RMSV-Vorsitzende Petra Wiedermaier überbrachte anschließend die Glückwünsche des Vereins. Die Glückwünsche des Badischen Radsportverbandes von BRV-Vize-Präsidentin Jennifer Schweitzer trug Carolin Schmid vor.

v.l.n.r. Bürgermeister Manfred Ossola, Helena Schroth, Basandra Mirzai, Lennon Keller, Landelin Lürig, Mara Moll, Haylie Rietschle, Amelie Biedermann, Lucina Quini, Cheftrainerin Katja Gaißer (es fehlt Lotta Leitz) – in Front: Der Gold-Pokal 2025 von German Cycling (BDR)

Deutsche Schülermeisterschaft am 30. + 31. Mai 2026 in Duderstadt / Niedersachsen – Sporthalle Auf der Klappe

RMSV Aach fährt im 4er Einrad Schüler offen zu DM-Gold
RMSV Aach fährt im 4er Kunstrad Schüler offen zu DM-Bronze
6er Kunstrad und 6er Einrad belegt jeweils Platz 6
4er Einrad Schülerinnen fährt auf Platz 9

Hallenradsport (WS) Die Sporthalle Auf der Klappe in Duderstadt / Niedersachsen war Austragungsstätte der deutschen Schülermeisterschaften (U13 + U15) im Kunst- und Einradsport sowie im Radball/Radpolo. Die Tribünen waren sowohl bei den Kunst-/Einrad Entscheidungen als auch beim Radball/Radpolo ständig voll belegt, sodass es zeitweise recht eng war und Rücksichtnahme sowohl von den Zuschauern als auch den Sportler/innen gefragt war. Die jungen Sportler/innen des RMSV Edelweiss Aach kehrten mit Medaillen am späten Sonntagabend in die Heimat zurück. Im 4er Einrad Schüler offen holten sich Lennon Keller, Landelin Lürig, Mara Moll und Haylie Rietschle den nicht erwarteten Deutschen Meistertitel. DM-Bronze holte sich der 4er Kunstrad Schüler offen, Platz 6 sicherte sich der 6er Kunstrad sowie der 6er Einrad. Der 4er Einrad Schülerinnen fährt auf Platz9 

 Landelin Lürig, Haylie Rietschle, Lennon Keller, Mara Moll

Ohne große Medaillenerwartungen hatten sich die fünf Mannschaften des RMSV Aach auf die 560 KM-Reise nach Duderstadt gemacht. Ziel war es, den Platz zu halten. Der erste Start war im 6er Kunstrad. Die junge Mannschaft mit Lennon Keller, Landelin Lürig, Basandra Mirzai, Mara Moll, Amelie Bidermann, Lucina Quni war im mit 12 Sextett umfassenden Starterfeld als Nr. 7 am Start. Bis auch einen Absteiger zwischen einer Übung zeigten sie bei ihrem gemeinsamen DM-Debüt eine starke Leistung. 72,0 Punkte, neue Bestleistung. Das war dann am Ende Platz 6, denn eine der nachfolgenden und stärker eingeschätzten Teams konnte diese Leistung nicht überbieten. Somit durften das Aacher Team mit zur Siegerehrung. Es gewann Schwanewede (122,62) vor Worms (113,15) und Liemer RC (100,49). 

(auf den Schultern sind die Dt. Meister)  Landelin Lürig, Haylie Rietschle, Lennon Keller, Mara Moll (4er Einrad offen)
vorne – Basandra Mirzai, Helena Schroth, Lotta Leitz und Amelie Biedermann mit dem Gold-Pokal 2025, Lucina Quini, Cheftrainerin Katja Gaißer

Die zweite Entscheidung stand im 4er Kunstrad Schüler offen an. Hier hatten Lennon Keller, Basandra Mirzai, Mara Moll, Haylie Rietschle durchaus Chancen auf eine Medaille, sofern ein Team patzt, denn als Nr. 4 im 11 Teams umfassenden Feld war dies durchaus möglich. Doch eine Unaufmerksamkeit kostete einige Punkte und Zeit, sodass am Ende die letzte Übung außerhalb der vorgegebenen 5 Minuten war. Somit 100 % Abwertung und nur 77,17 Punkte. „Der Fehler hat über 12 Punkte gekostet“, so Katja Gaißer. Doch es sollte doch noch ein glückliches Ende nehmen, denn eine Mannschaft hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und reihte sich mit 72,67 noch hinter Aach ein. Somit war Bronze sicher. Es gewann Schwanewede (144,31) vor Mühlheim (89,10) und Aach. 

DM-Bronze für Basandra Mirzai, Haylie Rietschle, Mara Moll und Lennon Keller im 4er Kunstrad offen

Am 2. DM-Tag standen dann die Entscheidungen in den 3 Einrad-Disziplinen an. Mit Helena Schroth, Lucina Quini, Amelie Biedermann, Lotta Leitz war es das jüngste Team im 14 Teams umfassenden Starterfeld. Als Nr. 9 gestartet, leisteten sie sich bei ihrem DM-Debüt beim angefahrenen Außenring und bei der Synchron-Torfahrt je einen Absteiger. 61,73 das Ergebnis und am Ende Platz 9 gehalten. Trotz der Patzer lobte die Cheftrainerin die vier. „Ihr habt nach den Patzern jeweils gleich weitergemacht, als wäre nichts passiert. Beim der ersten DM darf auch mal was daneben gehen. Das ist auch schon anderen in unserem Verein passiert und die haben inzwischen bei der DM schon mehrfach Medaillen geholt.“ 

Wenn DM-Träume unerwartet wahr werden, dann wurden diese von Lennon, Landelin, Mara und Haylie im 4er Einrad Schüler offene Klasse erfüllt. Sie hatten aufgrund der zweitbesten Schwierigkeit mit einer Medaille geliebäugelt. Dass es dann Gold wird, damit hatten sie nicht gerechnet. Antrup-Wechte hatte vor dem Aacher Start mit 91,08 Punkten die Marke gesetzt. Das Aacher Quartett zeigte danach eine nahezu perfekte und ruhige Kür. Riesig der Applaus und mit 111,31 eine neue Bestleistung und die Führung. Mörfelden im Anschluss konnte dies nicht mehr toppen. Mit 91,2 holten sie sich danach DM-Silber. Entsprechend groß dann der Jubel im Aacher Lager. „Da haben sich die Sonder-Trainingseinheiten über Pfingsten für uns gelohnt“, so die Sporlter/innen. Bei der anschließenden Siegerehrung in dieser Disziplin übergab Prof. Dr. Patrick Meier im Auftrag von German-Cycling den Gold-Pokal für den erfolgreichsten deutschen Hallenradsportverein im Jahre 2025 an Cheftrainerin Katja Gaißer. 

Beim letzten Start im 6er Einrad mit Mara Moll, Basandra Mirzai, Amelie Biedermann, Helena Schroth, Landelin Lürig, Lennon Keller fuhren die Sechs zeitweise eine sehr gute Kür. Ein Greiffehler bei der Torfahrt sowie bei der Synchrontorfahrt führte jeweils zu einem Absteiger, was wertvolle Punkte kostete. Am Ende blieben 82,84 Punkte übrig, was am Ende Platz 6 und damit der Einmarsch bei der Siegerehrung bedeutet. Es gewann Antrup-Wechte 18(104,72) vor Denkendorf (95,47) und Antrup-Wechte 16 (92,4/9. „Alle haben an den beiden Tagen ihr Bestes gegeben“, so Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer. „Bei den Schülern ist eine Vorhersage immer schwierig und so freuen sich der Verein, dass die gesetzten Ziele erreicht wurden und mit den beiden Medaillengewinnen übertroffen wurde.“

Bericht vom Empfang der Deutschen Junioren-Meister am 22.05.2026 durch die Stadt Aach

Aach (WS) Mit zwei Deutschen Meistertiteln und zwei Vize-Meistertiteln waren die 7 Juniorinnen des RMSV Edelweiss 1899 Aach e.V. Anfang Mai von den Deutschen Juniorenmeisterschaften im Hallenradsport aus Moers / NRW zurückgekehrt. Die Stadt Aach ehrte diese Leistungen am 22.05.2026 mit einem DM-Empfang auf dem Mühlenplatz. Bürgermeister Manfred Ossola begrüßte das Erfolgsteam zusammen mit der Stadtmusik Aach unter der Leitung von Michale Chrobog sowie der Einwohnerschaft, Eltern, Freunden und Fans. „Die Wettkämpfer kamen erst spät abends am 3. Mai in Aach an, dass unmittelbar nach der Meisterschaft dieser Empfang nicht möglich war, und am letzten Wochenende waren Trainer und Betreuer bei den Badischen Schülermeisterschaften in Gutach erfolgreich unterwegs“ so Ossola bei der Begrüßung. „Wir empfangen die Sportlerinnen heute vor der Musikprobe der Stadtmusik. Danke liebe Musikerinnen und Musiker, dass ihr heute da seid.“ Vor ihm standen Sportlerinnen, die im Jahr zuvor bei der  Schüler-DM gleich 4 DM-Titel gewonnen hatten. „Die Trainerin Katja Gaißer hatte nicht damit gerechnet, dass bereits im ersten Jahr bei den Junioren ein Meistertitel nach Hause gefahren werden kann. Und es kam noch besser als erwartet. Die Ausbeute bei der DM in Moers waren 2 DM-Titel und 2 Vize-DM Tite“ so Ossola in seiner Rede. „Dies zeigt einmal mehr die sehr gute Qualität der Ausbildung und des Trainings der Sportler im Verein. Ein ganzer Trainerstab kümmert sich um den Nachwuchs und legt den Grundstein für die Erfolge der Sportler in den verschiedenen Altersklassen. Natürlich müssen die Sportlerinnen und Sportler auch bereit sein regelmäßig am Training teilzunehmen, was bei euch offensichtlich der Fall ist.“ Die Arbeit in den Vereinen ist für die Gesellschaft unbezahlbar. Ehrenamtlich engagierte Personen opfern Ihre Freizeit, um Kindern und jungen Menschen etwas für´s Leben mitzugeben und nebenbei sozusagen als Belohnung auch Erfolge zu haben. „Unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat für den 23. Mai, dem Geburtstag unseres Grundgesetztes zum sogenannten Ehrentag aufgerufen. Der Ehrentag steht unter dem Motto: „Für dich. Für uns. Für alle“. Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen. Die Idee ist deshalb: Am Geburtstag unserer Verfassung, die an diesem Tag 77 Jahre alt wird, packen wir alle mit an, um unser Land ein bisschen besser zu machen. Dabei stehen Begegnung und gemeinsames Tun im Mittelpunkt,“ so Ossola weiter. „Der RMSV als Verein macht sich dieses Motto „für dich, für uns, für alle“ an 365 Tagen im Jahr zu eigen, so wie die anderen Vereine in Aach auch. Die Vereine leisten Hervorragendes für unsere Gesellschaft für unsere Demokratie. Für diesen Einsatz der Sportlerinnen und Sportler, des Trainerteams, den Betreuern und Mitarbeitenden im Verein möchte ich heute aus ganzem Herzen danken. Die Stadt Aach ist dankbar und auch stolz auf Euch. Macht weiter so.“ Nach der Nationalhymne zu Ehren der erfolgreichen Sportlerinnen gratulierte er diesen und den Trainern persönlich mit einem kleinen Geschenk, bevor Cheftrainerin Katja Gaißer den Ablauf der DM schilderte. „Nachdem wir bei der DM-Qualifikation, dem Junior-Mannschaft-Cup erstmals auf die gesamte Konkurrenz aus Deutschland getroffen sind, dort im 4er Einrad knapp am Finale vorbeigefahren sind, im 6er Einrad dies mit Platz 4 ebenfalls verpasst hatten und es im Kunstrad dort besser lief, gab dies den Mädels einen Motivationsschub“, so ihre Ausführungen. „Wir nutzen die beiden Wochen vor der DM für intensives Training und konnte so die Unsicherheiten ausmerzen.“ Vor dem ersten Start, im 4er Einrad waren alle sehr nervös. „Auch ich“, so gestand Gaißer. „Die Mädels konnten ihre Trainingsform auf die Fläche bringen und übertrafen die Erwartungen von allen. Im ersten Jugendjahr im 4er Einrad, wo es immer sehr, sehr knapp hergeht, ganz Deutschland hinter sich zu lassen und die Goldmedaille zu erfahren war wirklich sensationell.“ Im 4er Kunstrad folgte der Vize-Meistertitel hinter den inzwischen neuen Junioren-Europa-meisterinnen aus Aalen-Ebnat. Im 6er Kunstrad hatte Aach etwas mit den Punkten taktiert, sodass sie als zweitletzter Starter vorlegen konnten. „Dieser Plan ist vollkommen aufgegangen und als die Mädels von der Fläche kamen, hatte das nachfolgende Team aus Schwanewede kaum eine Chance mehr auf den Titel, was sie auch neidlos anerkannten,“ so die Ausführungen der Cheftrainerin. “Eine Besonderheit gab es in Moers an der Deutschen Meisterschaft. Der ausrichtende Verein hat zur Siegerehrung für jeden Goldmedaillen-gewinner einen eigenen Liedtext kreiert.“ Dieser wurde über eine Sound-Box eingespielt. Im 6er Einrad, bei der es auch immer sehr knappe Entscheidungen gibt, musste sich Aach nur dem Team aus Antrup-Wechte geschlagen geben. „Somit war der Erfolg komplettiert und alle unsere Sportlerinnen konnten sich eine Medaille erfahren,“ so Gaißer weiter. „Großes Kompliment an Emelie, Jana, Koshi, Haylie und Maylie sowie an Saskia, die heute leider verhindert ist und an Anika, die sich auf dem Rückweg von einer Klassenfahrt befindet und der Verkehr uns leider nicht in die Karten gespielt hat. Es war ein tolles Wochenende, an dem ihr super mitgearbeitet habt und großartiges geleistet habt. Herzlichen Glückwunsch und schön, dass ihr unseren Verein und auch mich im Training bereits unterstützt.“

v.l.n.r. Wilfried Schwarz (Trainer/Betreuer), Koshi Mirzai, Jana Setzer, Haylie Rietschle, Emelie Lehmann, Mayla Rietschle, Cheftrainerin Katja Gaißer, Bürgermeister Manfred Ossola (auf dem Bild fehlen: Saskia Grote und Anika Meßmer). 

Die RMSV-Vorsitzende Petra Wiedenmaier überbrachte die Glückwünsche des Vereins und dankte allen Anwesenden für Ihr Kommen. Simone Rudolf überbrachte in Vertretung der Vizepräsidentin des Badische Radsportverband Jennifer Schweizer (Freiburg) die Glückwünsche des Verbandes. „Damit habt ihr die ersten Punkte für die Gold-Pokalwertung 2026 gesammelt“, so die Worte. „Der Badische Radsportverband ist stolz auf euch und wir gratulieren euch ganz herzlich zu diesem Erfolg.“

Bei der Abspielung der Nationalhymne direkt unter der Deutschland Fahne – Katja Gaißer, Mayla Rietschle, Jana Setzer, Haylie Rietschle, Emelie Lehmann, Koshi Mirzai, (auf dem Bild fehlen: Saskia Grote und Anika Meßmer). 

Nach dem Badner-Lied und weiteren Musikstücken durch die Stadtmusik, und nachdem die Anwesenden den Sportlerinnen persönlich gratulieren konnten, lud die Stadt Aach zu einem Sektempfang ein.

Badische Schüler-Meisterschaft im Kunst- und Einradsport am 10. Mai 2026 in Gutach

Hallenradsport (WS) In der Liebich-Halle von Gutach / Schwarzwaldbahn fanden die Badischen Schülermeistershaften im Kunst- und Einradsport statt. Mit dabei aus der Hegau-Bodensee-Region waren die Nachwuchssportler/innen des RMSV Aach, RMSV Nenzingen, RMSV Orsingen und RV Volkertshausen. Neben den Badischen Meistertiteln in den verschiedenen Disziplinen bzw. Altersklassen, ging es auch um das Ticket für die Deutschen Schülermeisterschaften Ende Mai in Duderstadt / Niedersachsen. Für die Qualifikation war je Disziplin eine vorgegebene Punktzahl auszufahren. Der RMSV Aach war mit 5 Mannschaften am Start. Alle fuhren den Badischen Meistertitel ein. Mit den ausgefahrenen Punkten qualifizierte sich der 6er Kunstrad (Basandra Mirzai / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig / Amelie Biedermann / Lucina Quni), der  4er Einrad Schülerinnen(Lotta Leitz / Amelie Biedermann / Helena Schroth / Lucina Quni),  der 4er Kunstrad Schüler offen (Haylie Rietschle / Basandra Mirzai / Mara Moll / Lennon Keller), der 4er Einrad Schüler offen (Haylie Rietschle / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig) sowie der 6er Einrad (Basandra Mirzai / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig / Amelie Biedermann / Helena Schroth) für die  nationalen Titelkämpfe. Ebenfalls den Titel und damit Gold gewannen Anny Schädler/Raffaela Stanneck (Volkertshausen) im 2er U15, Silber ging an Yoan Öxle (Orsingen) bei den U15 Schülern, den 4er Einrad Schülerinnen des RSV Volkertshausen (Amelie Bauer / Euphemie Eisele / Kara Göggelmann / Leonie Oßmann), Nala Öxle (Orsingen) im 1er Schülerinnen U13 und zu Bronze fuhr Raffaela Stanneck (Volkertshausen) im 1er Schülerinnen U15. 

6er Kunstrad Aach
6er Einrad Aach

Den ersten Titel fuhr der 6er Kunstrad aus Aach ein. Mit 68,94 Punkten sollte dies eine neue persönliche Bestleistung bedeuten. Danach folgte der Titel für Anny Schädler / Raffaela Stanneck (Volkertshausen), die sich mit 33,88 auch als Badens bestes 2er Team für die DM qualifizieren konnte. „Leider können die beiden an der DM nicht starten“, so der Vorsitzende und Trainer Christoph Schwab. „Wir hatten damit nicht gerechnet. Da die Schüler-DM in den Pfingstferien stattfindet, haben beide Eltern schon einen Urlaub gebucht.“ Der nächste Aacher Titel folgte im 4er Einrad Schülerinnen. Die beiden Mannschaften aus Kieselbronn hatten 37,63 und 24,27 vorgelegt. Volkertshausen fuhr mit 39,01 knapp vor diese beiden Teams. Aach zeigte danach eine sehr gute Kür mit 75,11. Im 4er Kunstrad offen folgte Aachs Titel Nr. 3. Mit ausgefahrenen86,82 sollte dies eine weitere Bestleistung bedeuten. Die höchste Punktzahl des Tages erzielte danach der 4er Einrad Schüler offen. Mit 115,19 und Titel Nr. 4 gingen sie von der Fläche Den Schlusspunkt der Veranstaltung setzte der 6er Einrad mit 86,8 Punkten und Titel Nr. 5. „Alle Mannschaften waren heute deutlich besser als im Training“, lobte Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer den Vereins-Nachwuchs. „Es war zwar noch nicht immer alles synchron, aber jetzt gilt es diese kleinen Fehler bis zur DM im Training noch abzustellen.“ 

4er Einrad Schülerinnen Aach
4er Kunstrad Schüler offen Aach
Das erfolgreiche Team des RMSV Aach an der Badischen Schülermeisterschaft – 5 Starts – 5 x Meister – 5 x DM-Qualifikation
(Namen v.l.n.r.)  (Hinten) Basandra Mirzai, Haylie Rietschle, Helena Schroth, Lotta Leitz (vorne) Landelin Lürig, Amelie Biedermann, Lucina Quni, Mara Moll und Lennon Keller.

In den 1er Disziplinen hatte Yoan Öxle bei den U15 Schülern etwas Pech. Eine Übung war nicht korrekt ausgeführt, für die er eine 100 % Abwertung bekam und beim Aufgang vom Steuerrohrsteiger musste er vom Rad. 51,53, damit verpasste er die DM Teilnahme. „Nach längerer Krankheit ist er erst wieder seit 2 Wochen im Training“, so Trainerin und Mutter Pia Öxle. „Da fehlte einfach noch die Kraft für diese Übungen.“ Sehr gut lief es dagegen für Raffaela Stanneck (Volkertshausen) bei den U15 Schülerinnen. Mit ausgefahrenen 51,93 von 54,3 Punkten machte sie gleich 3 Plätze gut und durfte freudenstrahlend bei der Siegerehrung Bronze in Empfang nehmen. Vereinskameradin Anny Schädler folgte mit 50,99 auf Platz 4. Die Plätze 7 und 8 belegte Irmi Lilli Illing (Volkertshausen) und Helena Lotz (Orsingen). Bei den U13 Schülerinnen zog Nala Öxle (Orsingen) mit 59,81 gegenüber Julia Dürrmeier (Unteribental) den Kürzeren, da sie 65,65 vorgelegt hatte und damit Badische Meisterin wurde. Die Plätze 12 bzw. 13 belegten Euphemie Eisele (Volkertshausen) bzw. Ida Schlatterer (Nenzingen). Bei den Jüngsten, den U11 Schülerinnen verpasste Ronja Hübschle (Orsingen/40,72) knapp die Medaillenränge. Leonie Oßmann (Volkertshausen) fuhr auf Platz 6, Johanna Petry und Nora Freid (beide Orsingen) auf die Plätze 12 und 13. 

Ergebnisse unter: www.hallenrad.de

4er Einrad Schüler offen Aach
2er Schülerinnen U15 – Anny Schädler (mit Brille ) / Raffaela Stanneck (RSv Volkertshausen)

Deutsche Juniorenmeisterschaft im Hallenradsport am 02./03. Mai 2026 in Moers.

Aach wird Deutscher Meister im 4er Einrad Juniorinnen und 6er Kunstrad

Der 4er Kunstrad Juniorinnen und 6er Einrad vom RMSV Aach
werden Deutscher Vize-Meister

4er Einrad RMSV Nenzingen fährt zu DM-Bronze

Hallenradsport (WS) Die Deutschen Meisterschaften der Junioren (U19) im Hallenradsport (Kunstrad, Einrad, Radball und Radpolo) fand am Wochenende im Sportzentrum Rheinkamp. Dass die nationalen Meisterschaften ihre eigenen Gesetze hat, bekamen einige der jungen Athleten/innen zu spüren, denn nicht immer klappt zu Saison-Höhepunkt alles perfekt. Einige der für die Junioren-EM nominierten zeigten an diesem Tag Nerven und konnten ihr Potenzial nicht vollständig abrufen. Überwiegend holten sich jedoch die Favoriten auch die zu vergebenden Medaillen. Mit dabei aus der Radsport-Region Hegau Bodensee vier Mannschaften des RMSV Aach sowie ein Team des RMSV Nenzingen. Aach holte im 4er Einrad der Juniorinnen sowie im 6er Kunstrad jeweils den DM-Titel an die Aachquelle. Der 4er Kunstrad Juniorinnen fuhr zum Vize-Meistertitel. Ebenso der 6er Einrad. DM-Bronze nahm der 4er aus Nenzingen mit nach Haus. „Alle Sportlerinnen und Sportler aus unserer Region fahren mit mindestens einer Medaille um den Hals nach Hause“, so war aus den beiden Lagern zu hören.

„Ich hatte im Vorfeld der DM noch nicht gedacht, dass das junge Team im ersten Juniorenjahr gleich zweimal Deutscher Meister wird“, so Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer. „Mit der ein oder anderen Medaille hatten wir schon geliebäugelt. Nach dem nicht erwarteten DM-Sieg im 4er Einrad haben die Mädels auch in den anderen Disziplinen das umgesetzt, was im Training erarbeitet wurde. Der Verein ist so stolz auf das ,was sie in den beiden Tagen geleistet haben.“

Gleich der erste Start brachte den ersten DM-Titel. Im 4er Einrad waren 15 Teams am Start. Aach mit Mayla Rietschle, Emelie Lehmann, Saskia Grote und Jana Setzter waren als drittletztes Quartett am Start. Es galt die vorgelegten 126,77 Punkte von Antrup-Wechte zu überbieten. Und sie zauberten eine perfekte Kür auf die Fläche. 134,62 Punkte das Ergebnis. War das der Titel? Denn mit Oberaußem und Denkendorf kamen noch die vermeintlich stärksten Teams. Vom Flächenrand beobachtet Aach die weiteren Teams. Oberaußem ging mit 128,89 runter und Denkendorf mit 132,18. Nach diesen Ergebnissen fielen sich die Sportlerinnen und mitgereisten Fans um die Arme. Groß der Jubel für den nichterwarteten DM-Titel. 

 Deutscher Vize-Meister 4er Kunstrad Juniorinnen: Saskia, Emelie, Mayla, Anika

Im 4er Kunstrad, der Königsdisziplin im Mannschaftsfahren, waren 13 Teams am Start. Für den Titel kam eigentlich nur die Europameisterinnen aus Ebnat in Frage. Sie holten sich auch mit 199,82 den Titel. Aach hoffte auf Platz 2. Emelie Lehmann, Mayla Rietschle, Anika Meßmer und Saskia Grote begannen sehr gut. Bei der gleichzeitigen Torfahrt berührten sich die Lenker der beiden durchfahrenden Sportlerinnen. Trotz lautstarkem „Fahr“ der Trainerin musste eine Sportlerin vom Kunstrad. Am Ende waren es 173,97 Punkte und damit DM-Silber vor Schwanewede das mit 146,96 Bronze holte. Knapp dahinter folgten Wiednitz (145,13) und Denkendorf (145,10).

Deutscher Meister 4er Einrad Juniorinnen – Jana, Mayla, Emelie, Saskia

DM-Titel Nr. 2 fuhren Emelie Lehmann, Mayla Rietschle, Haylie Rietschle, Saskia Grote, Anika Meßmer und Jana Setzer im 6er Kunstrad ein. 99,04 von Tempo Liem galt es zu überbieten. Und sie konnten ihre Trainingsleistung vollständig abrufen. Mit 161,82 stiegen sie freudestrahlend von ihren Kunsträdern. Schwanewede als letztes Team hatte die höchste Schwierigkeit eingereicht. Mit 142,46 sollten sie Aach nicht mehr überholen können. Somit nicht nur die erhoffte Medaille, sondern der DM-Titel. 

 Deutscher Meister 6er Kunstrad – Jana, Mayla, Emelie, Haylie, Saskia, Anika

Am frühen Sonntagmorgen stand das 4er Einrad der offen Klasse auf dem Programm. Der RMSV Nenzingen in der Besetzung Janosch Hartleb / Hannes Hartleb / Luisa Störkle / Lena Schönherr waren als Nr. 3 am Start. Mit der gewohnten Sicherheit kamen sie mit 97,77 Punkten von der Fläche und überboten damit die Vorgabe von Kissing-Merching, das 47,59 vorgelegt hatte. Kervenheim mit 105,16 und die neuen Deutschen Meister aus Ebnat mit 141,77 waren danach deutlich besser. Somit durfte das Nenzinger Quartett DM-Bronze entgegennehmen. „Mehr war heute nicht drin“, so Trainer Frank Ruhalnd. „Die anderen Teams waren zu stark und haben verdient Gold und Silber gewonnen.“

Deutscher Vize-Meister 6er Einrad – Jana, Saskia, Haylie, Emelie, Mayla, Koshi

Die letzte Entscheidung fiel im 6er Einrad. Hier waren 12 Mannschaften am Start. Für die Medaillen kamen 7 Sextetts in Frage. Das Aacher Team mit Emelie Lehmann, Koshi Mirzai, Jana Setzer, Saskia Grote, Haylie Rietschle und Mayla Rietschle war als viertletzte an der Reihe. 120,65 war die Vorlage von Oberaußem, die von Aach mit 121,87 überboten wurden. Antrup-Wechte 6 mit 102,63 und Denkendorf mit 108,56 fielen hinter Aach zurück. Silber war somit sicher. Antrup-Wechte, die mit der höchsten Schwierigkeit am Start waren, fuhren anschließend mit 127,16 Punkten zum deutschen Meistertitel. „In dieser Disziplin hatten wir uns nach dem DM-Halbfinale am wenigsten erhofft,“ so Katja Gaißer. „Aber jeder muss erst fahren und Deutsche Meisterschaften sind immer für Überraschungen gut.“

Team Aach (v.l.n.r. Cheftrainerin Katja Gaißer, Jana Setzer, Saskia Grote, Mayla Rietschle, Emelie Lehmann (vorne) Anika Meßmer, Koshi Mirzai, Haylie Rietschle

Europameisterschafts-Qualifikation im Kunstradsport am 25.04.2026 in Mainz-Ebersheim

Team-Deutschland für Amorbach ist gefunden
Aacher 4er ist EM-Ersatzteam
Geschwister Knobelspies lösen EM-Ticket

Kunstradsport (WS) In der Töngeshalle von Mainz-Ebersheim suchte German-Cycling das Team für die UEC-Europameisterschaft im Hallenradsport, die am 05./06. Juni 2026 in Amorbach / Odenwald über die Bühnen gehen wird. Die EM-Qualifikation wurde in einem besonderen Format ausgetragen. Nach der Vorrunde kamen die Top Vier  im 1er/2er bzw. die Top-Zwei im 4er weiter, im Finale am Abend wartet dann aber eine K.o.-Runde. Dabei trat der Vorrunden-Sieger gegen den Vierten an sowie der Zweite gegen den Dritten. Die Gewinner der beiden direkten KO-Duelle in den 1er/2er Disziplinen bzw. der Sieger im Duell der 4er lösten das EM-Ticket. „Danke an den gesamten RV Mainz-Ebersheim, dass er diese EM-Quali übernommen habt“, so der GC-Kunstrad-Koordinator Kurt-Jürgen Daum und RKB-Vertreterin Corinna Dorn bei der Geschenkübergabe an die Gastgeber kurz vor Beginn der KO-Finals. „Wir sehen hier Hochleistungssport mit viel Spannung.“ „Ich finde es eigentlich gar nicht schlecht, mal einen anderen Modus zu haben“, betont Bundestrainer Dieter Maute im Vorfeld  „In der Regel werden sich trotzdem die beiden Gesamtbesten durchsetzen.“ Und so sollte es auch kommen. Angeführt von den Weltmeistern Philipp-Thies Rapp (Tailfingen), Jana Pfann (Bruckmühl), Lea-Victoria Styber/Nico Rödiger (Langenselbold) werden für Deutschland an der Heim-EM im Odenwald folgende weiteren Sportler/innen starten: Simon Halter (Erlenbach), Lara Füller (Poppenweiler), Patrick Tisch/Julia Hämmerli (Magstadt), Kim-Leah Schlüter/Nele Jodeleit (Knetterheide), Lisa und Sara Knobelspies (Volkertshausen) und der 4er des RV Mainz-Ebersheim mit Tijem Karatas, Annika Rosenbach, Stella Rosenbach und Milena Schwarz. 

Geschwister Knobelspies (Volkertshausen)

In den KO-Duellen war viel Spannung drin. Die EM-Tickets Nr. 3 und 4 wurden im 2er Kunstrad der Frauen vergeben. Hier setzten sich in der Vorrunde wie erwartet Kim-Leah Schlüter/Nele Jodeleit (197,34). Als Nr. 2 fuhren Lisa und Sara Knobelspies (101,85) in die Finals. Daneben folgten ins Finale, Sabine Tausch/Katharina Hupfauer (Pullach/94,6) und Annika Feldkämper/Anais Lindenberg (Mühlheim/93,68). Im Duell 1 gegen 4 setzte sich Jodeleit/Schlüter souverän mit 130,74 zu 98,00 durch. Und im Duell 2 gegen 3 waren die Geschwister Knobelspies mit 111,91 zu 88,57 vorne. Gegenüber der Vorrunde hatten Lisa und Sara die Schwierigkeit von 122,8 auf 117,2 Punkte reduziert. Das sollte sich auszahlen, denn mit 111,91 fuhren sie nicht nur zum EM-Ticket, sondern fuhren auch zu einer neuen Bestleistung. „Das wir an der EM dabei sind fühlt sich gut an“, so die beiden Sportlerinnen nach der Kür. „Wir hatten es schon gehofft. Dass die Konkurrenz stark sein wird und wir alles geben mussten, um dabei zu sein, das wussten wir im Vorfeld und so haben wir uns auf uns konzentriert. Jetzt müssen wir die Form behalten, um dann optimal in Amorbach an den Start gehen zu können.“

Geschwister Knobelspies (Volkertshausen)

Riesenjubel herrschte dann zum Schluß in der Töngeshalle bei der Entscheidung im 4er Kunstrad. Der 4er des gastgebenden RV MZ-Ebersheim hat nicht nur das EM-Ticket gelöst, sondern auch eine bisher nie im 4er erreichte Punktzahl von 249,95 im Finale ausgefahren. Kein Weltrekord, da das Kampfgereicht nicht international besetzt war, aber sicherlich ein neuer Deutscher Rekord. Der RMSV Aach mit Franziska Bötzer, Lena Andorinha, Jone Burow und Yannick Gaißer hatten zu vor starke 239,81 vorgelegt und damit das Eberheimer Quartett zu einer neuen Bestleistung getrieben.

4er des RMSV Aach

Schon in der Vorrunde waren die Ebersheimerinnen gefordert, denn es ging um nur zwei Startplätze im Finale. Aach legte hier 237,40 Punkte vor. Die beiden Teams aus Neuenkirchen (213,66) und Wiednitz (209,10) lagen bis zum letzten Drittel ihrer Kür auf Augenhöhe, leisteten sich dann jedoch Absteiger, was die Punkte purzeln ließ. Ebersheim musste zwei Teams hinter sich lassen, um im Finale dabei zu sein. Sie zeigten sich nervenstark und ließ mit 243,55 Punkten auch hier schon Aach hinter sich. „Unsere vier Sportler haben das heute sehr, sehr gut gemacht“, so Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer. „Sie haben einen Sahne-Tag erwischt. Zweimal Bestleistung und damit die amtierenden Europameisterinnen in deren Halle herausgefordert. Die haben heute stark gekontert. Wir sind damit EM-Ersatzteam. Das hatten wir im Trainer-Team so nicht erwartet.“ Auch die Konkurrenz zeigte sich beeindruckt. „Aach hat uns herausgefordert und meine Mädels sind supergut gefahren“, sagte ein glücklicher Ebersheimer Trainer Oliver Schwarz. „Das hat es sicherlich noch nie gegeben, dass gleich vier Mannschaften auf solch hohem Niveau angetreten sind. Um ganz oben zu stehen, darfst du dir keinen Patzer erlauben.“

4er des RMSV Aach

Ergebnisse: www.hallenradsport-daum.de

Junior-Masters-Finale und EM-Qualifikation im 1er, 2er, 4er Kunstrad sowie DM-Halbfinale im 1er + 2er am 11.04.2026 in Neuenkirchen (NDS)

4er Aach ist EM-Ersatzteam

Junioren-Nationaltrainer Florian Blab nominiert Team-DM
für die Junioren-EM in Höchst / Österreich

Hallenradsport (WS) Viel der Junioren Sportler/innen hatten mit ihren Betreuer- und Fanteams eine lange Anreise in den Hohen Norden aus dem Süden Deutschlands auf dem Weg zum 3. Junior Masters (Finale) am Wochenende zurückzulegen. In Neuenkirchen / Schwanewede (bei Bremen) fand dieser Wettkampf statt, wo der RV Neuenkirchen in hervorragender Weise diesen ausrichtet. „Wir haben hier erneut hervorragende Bedingungen vorgefunden“, so GC-Kunstrad-Koordinator Kurt-Jürgen Daum und RKB-Vertretet Ralph van Züpthen bei der Übergabe des Gastgeschenks. „Ihr habt uns hier einen perfekten Rahmen geboten, sodass wir aus dem Süden gerne hierherkommen. Bereits Ende August sind wir hier wieder Gast, wenn der Bundes-Pokal im Einrad stattfinden wird.“ In den 1er + 2er Disziplinen stand nach Ludwigsburg und Nufringen die 5. + 6. Qualifikation um die deutschen Startplätze für die Junioren-Europameisterschaft in Höchst / Österreich und das DM-Halbfinale für die Junioren-DM in Moers / NRW auf der Agenda, wo die limitierten DM-Startplätze ausgefahren wurden. Für die 4er Mannschaften nach dem Junior-Mannschafts-Cup in Bergheim die 3. + 4. EM-Qualifikation. Junioren-Bundestrainer Florian Blab (Hörbranz) stellte am Ende das TEAM-D für die Junioren-EM einzeln vor. Dieser Vorschlag muss jedoch noch vom German Cycling Präsidium bestätigt werden. Das junge 4er Team des RMSV Aach mit Anika Meßmer, Emelie Lehmann, Mayla Rietschle und Saskia Grote für in beiden EM-Entscheidungen auf Platz 2. In der EM-Gesamtwertung (von 4 Wertungen zählen die 3 Besten) platzierten sie sich hinter dem RSV Ebnat (592,04) mit 527,45 auf Platz 2 und ist damit das EM-Ersatzteam. Dahinter folgen die Nationalkader Teams aus Schwanewede (484,36) und Denkendorf (465,78).

(v.l.n.r.) Emelie Lehmann, Mayla Rietschle, Anika Meßmer, Saskia Grote

Im 4er Kunstrad waren nach dem DM-Halbfinale insgesamt 5 Mannschaften startberechtigt. Wiednitz musste verletzungsbedingt auf den Start verzichten, sodass nur 4 Teams starten konnten. Die amtierenden Europameisterinnen vom RSV Ebnat zeigten sich gegenüber dem Junior-Mannschafts-Cup deutlich gefestigter und sicherten sich mit 206,34 bzw. 201,28 nach 2025 erneut das EM-Ticket und so die Möglichkeit erneut den EM-Titel zu gewinnen. Dahinter platzierte sich das junge Team des  RMSV Aach. 165,98 + 173,98 Punkte ihr Ergebnis. Schwanewede mit 164,83 + 155,3 etablierte sich in dieser Ausscheidung als Nr. 3, während Denkendorf mit 123,67 das Finale deutlich verfehlte. In der Zwischenrunde steigerte sie sich deutlich auf 168,89 Punkte. 

(v.l.n.r.) Anika Meßmer, Mayla Rietschle, Emelie Lehmann, Saskia Grote
Siegerehrung; Aach (2) – Ebnat (1) – Schwanewede (3)

Genau 800 KM und 7 ½ Stunden Fahrt von der Schulsporthalle Aach zur Sporthalle in Neuenkirchen (bei Bremen) waren es am Freitag für die 4 Sportlerinnen und dem Trainer-/Fahrerteam zur 3. + 4. EM-Qualifikation im 4er Kunstrad. Dort hieß es nach der Ankunft gleich auf der Trainings- und Wettkampffläche die vorgegebene Zeit optimal zu nutzen, denn der Boden war sehr schnell und drehfreudig. Am Samstag nach einem kurzen Training vor dem Frühstück heiß es dann warten bis um 13 Uhr, denn dann begann die Disziplin. Nachdem Wiednitz verletzungsbedingt absagen musste, waren es nur noch 4 startende 4er. Denkendorf (123,67) öffnete, Schwanewede erhöhte (164,83). Dann der Auftritt des Aacher Teams. Es sah gut, aber nicht perfekt aus, sodass die Punkte aufgrund der nicht sauberen Ausführung sich reduzierten. Gegen Ende des Programms, bei den verschiedenen Sternen und Toren gingen die Punkte weiter runter, sodass 165,98 Punkten übrigblieben. Die Sportlerinnen waren etwas geknickt. Ebnat, die Europameisterinnen, zeigte gegenüber den ersten beiden Qualis eine bessere Ausführung. 206,34 ihr Ergebnis, die Entscheidung um das EM-Ticket so gut wie gefallen. Ab 19 Uhr stand das Finale und damit die letzte Qualifikation an. Nach der obligatorischen Vorstellung der Finalteilnehmer (1er, 2er und 4er) galt es sich vorzubereiten auf den Auftritt. Schwanewede legte 155,3 vor. Die vier Aacher Sportlerinnen hatten versucht in der Zwischenzeit an den aufgetretenen Fehlern zu arbeiten und zeigten dann eine bessere Leistung und fuhren 173,98 Punkte raus. Ebnat konterte dann mit 201,28 Punkten. „Was die vier im ersten Juniorenjahr geleistet haben ist ein toller und nicht erwarteter Erfolg“, so eine zufriedenen Cheftrainerin Katja Gaißer. „Gegenüber 2025 als drei der Sportlerinnen Deutscher Schülermeister wurden, haben sie die Schwierigkeit um knapp 40 Punkte erhöht und das musst Du erstmal im Wettkampf auf die Fläche bringen. Der Lohn der Leistung: Die Vier sind das EM-Ersatzteam.“ – Am Sonntag hieß es dann früh aufstehen, um die 800 Km Rückreise an die Aachquelle in Angriff zu nehmen. „Es war ein sehr anstrengender Wettkampf für uns,“ so die vier Sportlerinnen. „Das war heute schon ein Wettkampf, den wir bisher so nicht kannten. Aber wir können zufrieden sein, obwohl wir uns insgeheim mehr erhofft hatten und uns damit wohl selbst unter Druck gesetzt hatten.“ Jetzt heißt es die gemachten Fehler auszumerzen, das Programm sicherer und stabiler zu machen, denn bereits am ersten Mai-Wochenende steht die Deutsche Junioren-Meisterschaft in Moers vor der Tür.

Ergebnisse:  www.hallenradsport-daum.de

DisziplinenTeam-D für die Junioren-EM am 15./16. Mai in Höchst (Österreich)
1erLisa Lechner (RKB Bruckmühl) /Louisa-Sophia Salner (RV Adler Soden) / Ben Osterhage (Liemer RC) / Maximilian Keller (SV Kirchdorf)
2erMarlene Engelkemeier/Greta Engelkemeier (Tempo Lieme) / Yan Langenschwarz/ Rosalie  Stapf (VFL Mönchberg)
4er RSV Ebnat Jessica Haag / Peggy Kienle / Lea Mühlberger / Katja Preston

Terminvorschau

25.04. EM-Qualifikation Elite – Mainz-Ebersheim
26.04.3. BW-Cup (BaWü-Kader 4er Qualifikation) – Empfingen
02./03.05.DM-Junioren – ENNI Sportpark Moers (GRMSV Moers)
10.05. Badische Schülermeisterschaft – Gutach / Schwarzwaldbahn
15./16.05.Junioren-Europameisterschaft – Höchst / Österreich
30./31.05.DM-Schüler – Duderstadt / NDS (RV Stahlross Obernfeld)
05./06.06.Europameisterschaft (Elite) – Amorbach /Odenwald21.06. Bezirks-Pokal 2. Durchgang / Regional-Meisterschaft HeBo Elite – Volkertshausen