Deutsche Schülermeisterschaft am 30. + 31. Mai 2026 in Duderstadt / Niedersachsen – Sporthalle Auf der Klappe

RMSV Aach fährt im 4er Einrad Schüler offen zu DM-Gold
RMSV Aach fährt im 4er Kunstrad Schüler offen zu DM-Bronze
6er Kunstrad und 6er Einrad belegt jeweils Platz 6
4er Einrad Schülerinnen fährt auf Platz 9

Hallenradsport (WS) Die Sporthalle Auf der Klappe in Duderstadt / Niedersachsen war Austragungsstätte der deutschen Schülermeisterschaften (U13 + U15) im Kunst- und Einradsport sowie im Radball/Radpolo. Die Tribünen waren sowohl bei den Kunst-/Einrad Entscheidungen als auch beim Radball/Radpolo ständig voll belegt, sodass es zeitweise recht eng war und Rücksichtnahme sowohl von den Zuschauern als auch den Sportler/innen gefragt war. Die jungen Sportler/innen des RMSV Edelweiss Aach kehrten mit Medaillen am späten Sonntagabend in die Heimat zurück. Im 4er Einrad Schüler offen holten sich Lennon Keller, Landelin Lürig, Mara Moll und Haylie Rietschle den nicht erwarteten Deutschen Meistertitel. DM-Bronze holte sich der 4er Kunstrad Schüler offen, Platz 6 sicherte sich der 6er Kunstrad sowie der 6er Einrad. Der 4er Einrad Schülerinnen fährt auf Platz9 

 Landelin Lürig, Haylie Rietschle, Lennon Keller, Mara Moll

Ohne große Medaillenerwartungen hatten sich die fünf Mannschaften des RMSV Aach auf die 560 KM-Reise nach Duderstadt gemacht. Ziel war es, den Platz zu halten. Der erste Start war im 6er Kunstrad. Die junge Mannschaft mit Lennon Keller, Landelin Lürig, Basandra Mirzai, Mara Moll, Amelie Bidermann, Lucina Quni war im mit 12 Sextett umfassenden Starterfeld als Nr. 7 am Start. Bis auch einen Absteiger zwischen einer Übung zeigten sie bei ihrem gemeinsamen DM-Debüt eine starke Leistung. 72,0 Punkte, neue Bestleistung. Das war dann am Ende Platz 6, denn eine der nachfolgenden und stärker eingeschätzten Teams konnte diese Leistung nicht überbieten. Somit durften das Aacher Team mit zur Siegerehrung. Es gewann Schwanewede (122,62) vor Worms (113,15) und Liemer RC (100,49). 

(auf den Schultern sind die Dt. Meister)  Landelin Lürig, Haylie Rietschle, Lennon Keller, Mara Moll (4er Einrad offen)
vorne – Basandra Mirzai, Helena Schroth, Lotta Leitz und Amelie Biedermann mit dem Gold-Pokal 2025, Lucina Quini, Cheftrainerin Katja Gaißer

Die zweite Entscheidung stand im 4er Kunstrad Schüler offen an. Hier hatten Lennon Keller, Basandra Mirzai, Mara Moll, Haylie Rietschle durchaus Chancen auf eine Medaille, sofern ein Team patzt, denn als Nr. 4 im 11 Teams umfassenden Feld war dies durchaus möglich. Doch eine Unaufmerksamkeit kostete einige Punkte und Zeit, sodass am Ende die letzte Übung außerhalb der vorgegebenen 5 Minuten war. Somit 100 % Abwertung und nur 77,17 Punkte. „Der Fehler hat über 12 Punkte gekostet“, so Katja Gaißer. Doch es sollte doch noch ein glückliches Ende nehmen, denn eine Mannschaft hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und reihte sich mit 72,67 noch hinter Aach ein. Somit war Bronze sicher. Es gewann Schwanewede (144,31) vor Mühlheim (89,10) und Aach. 

DM-Bronze für Basandra Mirzai, Haylie Rietschle, Mara Moll und Lennon Keller im 4er Kunstrad offen

Am 2. DM-Tag standen dann die Entscheidungen in den 3 Einrad-Disziplinen an. Mit Helena Schroth, Lucina Quini, Amelie Biedermann, Lotta Leitz war es das jüngste Team im 14 Teams umfassenden Starterfeld. Als Nr. 9 gestartet, leisteten sie sich bei ihrem DM-Debüt beim angefahrenen Außenring und bei der Synchron-Torfahrt je einen Absteiger. 61,73 das Ergebnis und am Ende Platz 9 gehalten. Trotz der Patzer lobte die Cheftrainerin die vier. „Ihr habt nach den Patzern jeweils gleich weitergemacht, als wäre nichts passiert. Beim der ersten DM darf auch mal was daneben gehen. Das ist auch schon anderen in unserem Verein passiert und die haben inzwischen bei der DM schon mehrfach Medaillen geholt.“ 

Wenn DM-Träume unerwartet wahr werden, dann wurden diese von Lennon, Landelin, Mara und Haylie im 4er Einrad Schüler offene Klasse erfüllt. Sie hatten aufgrund der zweitbesten Schwierigkeit mit einer Medaille geliebäugelt. Dass es dann Gold wird, damit hatten sie nicht gerechnet. Antrup-Wechte hatte vor dem Aacher Start mit 91,08 Punkten die Marke gesetzt. Das Aacher Quartett zeigte danach eine nahezu perfekte und ruhige Kür. Riesig der Applaus und mit 111,31 eine neue Bestleistung und die Führung. Mörfelden im Anschluss konnte dies nicht mehr toppen. Mit 91,2 holten sie sich danach DM-Silber. Entsprechend groß dann der Jubel im Aacher Lager. „Da haben sich die Sonder-Trainingseinheiten über Pfingsten für uns gelohnt“, so die Sporlter/innen. Bei der anschließenden Siegerehrung in dieser Disziplin übergab Prof. Dr. Patrick Meier im Auftrag von German-Cycling den Gold-Pokal für den erfolgreichsten deutschen Hallenradsportverein im Jahre 2025 an Cheftrainerin Katja Gaißer. 

Beim letzten Start im 6er Einrad mit Mara Moll, Basandra Mirzai, Amelie Biedermann, Helena Schroth, Landelin Lürig, Lennon Keller fuhren die Sechs zeitweise eine sehr gute Kür. Ein Greiffehler bei der Torfahrt sowie bei der Synchrontorfahrt führte jeweils zu einem Absteiger, was wertvolle Punkte kostete. Am Ende blieben 82,84 Punkte übrig, was am Ende Platz 6 und damit der Einmarsch bei der Siegerehrung bedeutet. Es gewann Antrup-Wechte 18(104,72) vor Denkendorf (95,47) und Antrup-Wechte 16 (92,4/9. „Alle haben an den beiden Tagen ihr Bestes gegeben“, so Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer. „Bei den Schülern ist eine Vorhersage immer schwierig und so freuen sich der Verein, dass die gesetzten Ziele erreicht wurden und mit den beiden Medaillengewinnen übertroffen wurde.“

Bericht vom Empfang der Deutschen Junioren-Meister am 22.05.2026 durch die Stadt Aach

Aach (WS) Mit zwei Deutschen Meistertiteln und zwei Vize-Meistertiteln waren die 7 Juniorinnen des RMSV Edelweiss 1899 Aach e.V. Anfang Mai von den Deutschen Juniorenmeisterschaften im Hallenradsport aus Moers / NRW zurückgekehrt. Die Stadt Aach ehrte diese Leistungen am 22.05.2026 mit einem DM-Empfang auf dem Mühlenplatz. Bürgermeister Manfred Ossola begrüßte das Erfolgsteam zusammen mit der Stadtmusik Aach unter der Leitung von Michale Chrobog sowie der Einwohnerschaft, Eltern, Freunden und Fans. „Die Wettkämpfer kamen erst spät abends am 3. Mai in Aach an, dass unmittelbar nach der Meisterschaft dieser Empfang nicht möglich war, und am letzten Wochenende waren Trainer und Betreuer bei den Badischen Schülermeisterschaften in Gutach erfolgreich unterwegs“ so Ossola bei der Begrüßung. „Wir empfangen die Sportlerinnen heute vor der Musikprobe der Stadtmusik. Danke liebe Musikerinnen und Musiker, dass ihr heute da seid.“ Vor ihm standen Sportlerinnen, die im Jahr zuvor bei der  Schüler-DM gleich 4 DM-Titel gewonnen hatten. „Die Trainerin Katja Gaißer hatte nicht damit gerechnet, dass bereits im ersten Jahr bei den Junioren ein Meistertitel nach Hause gefahren werden kann. Und es kam noch besser als erwartet. Die Ausbeute bei der DM in Moers waren 2 DM-Titel und 2 Vize-DM Tite“ so Ossola in seiner Rede. „Dies zeigt einmal mehr die sehr gute Qualität der Ausbildung und des Trainings der Sportler im Verein. Ein ganzer Trainerstab kümmert sich um den Nachwuchs und legt den Grundstein für die Erfolge der Sportler in den verschiedenen Altersklassen. Natürlich müssen die Sportlerinnen und Sportler auch bereit sein regelmäßig am Training teilzunehmen, was bei euch offensichtlich der Fall ist.“ Die Arbeit in den Vereinen ist für die Gesellschaft unbezahlbar. Ehrenamtlich engagierte Personen opfern Ihre Freizeit, um Kindern und jungen Menschen etwas für´s Leben mitzugeben und nebenbei sozusagen als Belohnung auch Erfolge zu haben. „Unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat für den 23. Mai, dem Geburtstag unseres Grundgesetztes zum sogenannten Ehrentag aufgerufen. Der Ehrentag steht unter dem Motto: „Für dich. Für uns. Für alle“. Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen. Die Idee ist deshalb: Am Geburtstag unserer Verfassung, die an diesem Tag 77 Jahre alt wird, packen wir alle mit an, um unser Land ein bisschen besser zu machen. Dabei stehen Begegnung und gemeinsames Tun im Mittelpunkt,“ so Ossola weiter. „Der RMSV als Verein macht sich dieses Motto „für dich, für uns, für alle“ an 365 Tagen im Jahr zu eigen, so wie die anderen Vereine in Aach auch. Die Vereine leisten Hervorragendes für unsere Gesellschaft für unsere Demokratie. Für diesen Einsatz der Sportlerinnen und Sportler, des Trainerteams, den Betreuern und Mitarbeitenden im Verein möchte ich heute aus ganzem Herzen danken. Die Stadt Aach ist dankbar und auch stolz auf Euch. Macht weiter so.“ Nach der Nationalhymne zu Ehren der erfolgreichen Sportlerinnen gratulierte er diesen und den Trainern persönlich mit einem kleinen Geschenk, bevor Cheftrainerin Katja Gaißer den Ablauf der DM schilderte. „Nachdem wir bei der DM-Qualifikation, dem Junior-Mannschaft-Cup erstmals auf die gesamte Konkurrenz aus Deutschland getroffen sind, dort im 4er Einrad knapp am Finale vorbeigefahren sind, im 6er Einrad dies mit Platz 4 ebenfalls verpasst hatten und es im Kunstrad dort besser lief, gab dies den Mädels einen Motivationsschub“, so ihre Ausführungen. „Wir nutzen die beiden Wochen vor der DM für intensives Training und konnte so die Unsicherheiten ausmerzen.“ Vor dem ersten Start, im 4er Einrad waren alle sehr nervös. „Auch ich“, so gestand Gaißer. „Die Mädels konnten ihre Trainingsform auf die Fläche bringen und übertrafen die Erwartungen von allen. Im ersten Jugendjahr im 4er Einrad, wo es immer sehr, sehr knapp hergeht, ganz Deutschland hinter sich zu lassen und die Goldmedaille zu erfahren war wirklich sensationell.“ Im 4er Kunstrad folgte der Vize-Meistertitel hinter den inzwischen neuen Junioren-Europa-meisterinnen aus Aalen-Ebnat. Im 6er Kunstrad hatte Aach etwas mit den Punkten taktiert, sodass sie als zweitletzter Starter vorlegen konnten. „Dieser Plan ist vollkommen aufgegangen und als die Mädels von der Fläche kamen, hatte das nachfolgende Team aus Schwanewede kaum eine Chance mehr auf den Titel, was sie auch neidlos anerkannten,“ so die Ausführungen der Cheftrainerin. “Eine Besonderheit gab es in Moers an der Deutschen Meisterschaft. Der ausrichtende Verein hat zur Siegerehrung für jeden Goldmedaillen-gewinner einen eigenen Liedtext kreiert.“ Dieser wurde über eine Sound-Box eingespielt. Im 6er Einrad, bei der es auch immer sehr knappe Entscheidungen gibt, musste sich Aach nur dem Team aus Antrup-Wechte geschlagen geben. „Somit war der Erfolg komplettiert und alle unsere Sportlerinnen konnten sich eine Medaille erfahren,“ so Gaißer weiter. „Großes Kompliment an Emelie, Jana, Koshi, Haylie und Maylie sowie an Saskia, die heute leider verhindert ist und an Anika, die sich auf dem Rückweg von einer Klassenfahrt befindet und der Verkehr uns leider nicht in die Karten gespielt hat. Es war ein tolles Wochenende, an dem ihr super mitgearbeitet habt und großartiges geleistet habt. Herzlichen Glückwunsch und schön, dass ihr unseren Verein und auch mich im Training bereits unterstützt.“

v.l.n.r. Wilfried Schwarz (Trainer/Betreuer), Koshi Mirzai, Jana Setzer, Haylie Rietschle, Emelie Lehmann, Mayla Rietschle, Cheftrainerin Katja Gaißer, Bürgermeister Manfred Ossola (auf dem Bild fehlen: Saskia Grote und Anika Meßmer). 

Die RMSV-Vorsitzende Petra Wiedenmaier überbrachte die Glückwünsche des Vereins und dankte allen Anwesenden für Ihr Kommen. Simone Rudolf überbrachte in Vertretung der Vizepräsidentin des Badische Radsportverband Jennifer Schweizer (Freiburg) die Glückwünsche des Verbandes. „Damit habt ihr die ersten Punkte für die Gold-Pokalwertung 2026 gesammelt“, so die Worte. „Der Badische Radsportverband ist stolz auf euch und wir gratulieren euch ganz herzlich zu diesem Erfolg.“

Bei der Abspielung der Nationalhymne direkt unter der Deutschland Fahne – Katja Gaißer, Mayla Rietschle, Jana Setzer, Haylie Rietschle, Emelie Lehmann, Koshi Mirzai, (auf dem Bild fehlen: Saskia Grote und Anika Meßmer). 

Nach dem Badner-Lied und weiteren Musikstücken durch die Stadtmusik, und nachdem die Anwesenden den Sportlerinnen persönlich gratulieren konnten, lud die Stadt Aach zu einem Sektempfang ein.

Badische Schüler-Meisterschaft im Kunst- und Einradsport am 10. Mai 2026 in Gutach

Hallenradsport (WS) In der Liebich-Halle von Gutach / Schwarzwaldbahn fanden die Badischen Schülermeistershaften im Kunst- und Einradsport statt. Mit dabei aus der Hegau-Bodensee-Region waren die Nachwuchssportler/innen des RMSV Aach, RMSV Nenzingen, RMSV Orsingen und RV Volkertshausen. Neben den Badischen Meistertiteln in den verschiedenen Disziplinen bzw. Altersklassen, ging es auch um das Ticket für die Deutschen Schülermeisterschaften Ende Mai in Duderstadt / Niedersachsen. Für die Qualifikation war je Disziplin eine vorgegebene Punktzahl auszufahren. Der RMSV Aach war mit 5 Mannschaften am Start. Alle fuhren den Badischen Meistertitel ein. Mit den ausgefahrenen Punkten qualifizierte sich der 6er Kunstrad (Basandra Mirzai / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig / Amelie Biedermann / Lucina Quni), der  4er Einrad Schülerinnen(Lotta Leitz / Amelie Biedermann / Helena Schroth / Lucina Quni),  der 4er Kunstrad Schüler offen (Haylie Rietschle / Basandra Mirzai / Mara Moll / Lennon Keller), der 4er Einrad Schüler offen (Haylie Rietschle / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig) sowie der 6er Einrad (Basandra Mirzai / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig / Amelie Biedermann / Helena Schroth) für die  nationalen Titelkämpfe. Ebenfalls den Titel und damit Gold gewannen Anny Schädler/Raffaela Stanneck (Volkertshausen) im 2er U15, Silber ging an Yoan Öxle (Orsingen) bei den U15 Schülern, den 4er Einrad Schülerinnen des RSV Volkertshausen (Amelie Bauer / Euphemie Eisele / Kara Göggelmann / Leonie Oßmann), Nala Öxle (Orsingen) im 1er Schülerinnen U13 und zu Bronze fuhr Raffaela Stanneck (Volkertshausen) im 1er Schülerinnen U15. 

6er Kunstrad Aach
6er Einrad Aach

Den ersten Titel fuhr der 6er Kunstrad aus Aach ein. Mit 68,94 Punkten sollte dies eine neue persönliche Bestleistung bedeuten. Danach folgte der Titel für Anny Schädler / Raffaela Stanneck (Volkertshausen), die sich mit 33,88 auch als Badens bestes 2er Team für die DM qualifizieren konnte. „Leider können die beiden an der DM nicht starten“, so der Vorsitzende und Trainer Christoph Schwab. „Wir hatten damit nicht gerechnet. Da die Schüler-DM in den Pfingstferien stattfindet, haben beide Eltern schon einen Urlaub gebucht.“ Der nächste Aacher Titel folgte im 4er Einrad Schülerinnen. Die beiden Mannschaften aus Kieselbronn hatten 37,63 und 24,27 vorgelegt. Volkertshausen fuhr mit 39,01 knapp vor diese beiden Teams. Aach zeigte danach eine sehr gute Kür mit 75,11. Im 4er Kunstrad offen folgte Aachs Titel Nr. 3. Mit ausgefahrenen86,82 sollte dies eine weitere Bestleistung bedeuten. Die höchste Punktzahl des Tages erzielte danach der 4er Einrad Schüler offen. Mit 115,19 und Titel Nr. 4 gingen sie von der Fläche Den Schlusspunkt der Veranstaltung setzte der 6er Einrad mit 86,8 Punkten und Titel Nr. 5. „Alle Mannschaften waren heute deutlich besser als im Training“, lobte Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer den Vereins-Nachwuchs. „Es war zwar noch nicht immer alles synchron, aber jetzt gilt es diese kleinen Fehler bis zur DM im Training noch abzustellen.“ 

4er Einrad Schülerinnen Aach
4er Kunstrad Schüler offen Aach
Das erfolgreiche Team des RMSV Aach an der Badischen Schülermeisterschaft – 5 Starts – 5 x Meister – 5 x DM-Qualifikation
(Namen v.l.n.r.)  (Hinten) Basandra Mirzai, Haylie Rietschle, Helena Schroth, Lotta Leitz (vorne) Landelin Lürig, Amelie Biedermann, Lucina Quni, Mara Moll und Lennon Keller.

In den 1er Disziplinen hatte Yoan Öxle bei den U15 Schülern etwas Pech. Eine Übung war nicht korrekt ausgeführt, für die er eine 100 % Abwertung bekam und beim Aufgang vom Steuerrohrsteiger musste er vom Rad. 51,53, damit verpasste er die DM Teilnahme. „Nach längerer Krankheit ist er erst wieder seit 2 Wochen im Training“, so Trainerin und Mutter Pia Öxle. „Da fehlte einfach noch die Kraft für diese Übungen.“ Sehr gut lief es dagegen für Raffaela Stanneck (Volkertshausen) bei den U15 Schülerinnen. Mit ausgefahrenen 51,93 von 54,3 Punkten machte sie gleich 3 Plätze gut und durfte freudenstrahlend bei der Siegerehrung Bronze in Empfang nehmen. Vereinskameradin Anny Schädler folgte mit 50,99 auf Platz 4. Die Plätze 7 und 8 belegte Irmi Lilli Illing (Volkertshausen) und Helena Lotz (Orsingen). Bei den U13 Schülerinnen zog Nala Öxle (Orsingen) mit 59,81 gegenüber Julia Dürrmeier (Unteribental) den Kürzeren, da sie 65,65 vorgelegt hatte und damit Badische Meisterin wurde. Die Plätze 12 bzw. 13 belegten Euphemie Eisele (Volkertshausen) bzw. Ida Schlatterer (Nenzingen). Bei den Jüngsten, den U11 Schülerinnen verpasste Ronja Hübschle (Orsingen/40,72) knapp die Medaillenränge. Leonie Oßmann (Volkertshausen) fuhr auf Platz 6, Johanna Petry und Nora Freid (beide Orsingen) auf die Plätze 12 und 13. 

Ergebnisse unter: www.hallenrad.de

4er Einrad Schüler offen Aach
2er Schülerinnen U15 – Anny Schädler (mit Brille ) / Raffaela Stanneck (RSv Volkertshausen)

Deutsche Juniorenmeisterschaft im Hallenradsport am 02./03. Mai 2026 in Moers.

Aach wird Deutscher Meister im 4er Einrad Juniorinnen und 6er Kunstrad

Der 4er Kunstrad Juniorinnen und 6er Einrad vom RMSV Aach
werden Deutscher Vize-Meister

4er Einrad RMSV Nenzingen fährt zu DM-Bronze

Hallenradsport (WS) Die Deutschen Meisterschaften der Junioren (U19) im Hallenradsport (Kunstrad, Einrad, Radball und Radpolo) fand am Wochenende im Sportzentrum Rheinkamp. Dass die nationalen Meisterschaften ihre eigenen Gesetze hat, bekamen einige der jungen Athleten/innen zu spüren, denn nicht immer klappt zu Saison-Höhepunkt alles perfekt. Einige der für die Junioren-EM nominierten zeigten an diesem Tag Nerven und konnten ihr Potenzial nicht vollständig abrufen. Überwiegend holten sich jedoch die Favoriten auch die zu vergebenden Medaillen. Mit dabei aus der Radsport-Region Hegau Bodensee vier Mannschaften des RMSV Aach sowie ein Team des RMSV Nenzingen. Aach holte im 4er Einrad der Juniorinnen sowie im 6er Kunstrad jeweils den DM-Titel an die Aachquelle. Der 4er Kunstrad Juniorinnen fuhr zum Vize-Meistertitel. Ebenso der 6er Einrad. DM-Bronze nahm der 4er aus Nenzingen mit nach Haus. „Alle Sportlerinnen und Sportler aus unserer Region fahren mit mindestens einer Medaille um den Hals nach Hause“, so war aus den beiden Lagern zu hören.

„Ich hatte im Vorfeld der DM noch nicht gedacht, dass das junge Team im ersten Juniorenjahr gleich zweimal Deutscher Meister wird“, so Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer. „Mit der ein oder anderen Medaille hatten wir schon geliebäugelt. Nach dem nicht erwarteten DM-Sieg im 4er Einrad haben die Mädels auch in den anderen Disziplinen das umgesetzt, was im Training erarbeitet wurde. Der Verein ist so stolz auf das ,was sie in den beiden Tagen geleistet haben.“

Gleich der erste Start brachte den ersten DM-Titel. Im 4er Einrad waren 15 Teams am Start. Aach mit Mayla Rietschle, Emelie Lehmann, Saskia Grote und Jana Setzter waren als drittletztes Quartett am Start. Es galt die vorgelegten 126,77 Punkte von Antrup-Wechte zu überbieten. Und sie zauberten eine perfekte Kür auf die Fläche. 134,62 Punkte das Ergebnis. War das der Titel? Denn mit Oberaußem und Denkendorf kamen noch die vermeintlich stärksten Teams. Vom Flächenrand beobachtet Aach die weiteren Teams. Oberaußem ging mit 128,89 runter und Denkendorf mit 132,18. Nach diesen Ergebnissen fielen sich die Sportlerinnen und mitgereisten Fans um die Arme. Groß der Jubel für den nichterwarteten DM-Titel. 

 Deutscher Vize-Meister 4er Kunstrad Juniorinnen: Saskia, Emelie, Mayla, Anika

Im 4er Kunstrad, der Königsdisziplin im Mannschaftsfahren, waren 13 Teams am Start. Für den Titel kam eigentlich nur die Europameisterinnen aus Ebnat in Frage. Sie holten sich auch mit 199,82 den Titel. Aach hoffte auf Platz 2. Emelie Lehmann, Mayla Rietschle, Anika Meßmer und Saskia Grote begannen sehr gut. Bei der gleichzeitigen Torfahrt berührten sich die Lenker der beiden durchfahrenden Sportlerinnen. Trotz lautstarkem „Fahr“ der Trainerin musste eine Sportlerin vom Kunstrad. Am Ende waren es 173,97 Punkte und damit DM-Silber vor Schwanewede das mit 146,96 Bronze holte. Knapp dahinter folgten Wiednitz (145,13) und Denkendorf (145,10).

Deutscher Meister 4er Einrad Juniorinnen – Jana, Mayla, Emelie, Saskia

DM-Titel Nr. 2 fuhren Emelie Lehmann, Mayla Rietschle, Haylie Rietschle, Saskia Grote, Anika Meßmer und Jana Setzer im 6er Kunstrad ein. 99,04 von Tempo Liem galt es zu überbieten. Und sie konnten ihre Trainingsleistung vollständig abrufen. Mit 161,82 stiegen sie freudestrahlend von ihren Kunsträdern. Schwanewede als letztes Team hatte die höchste Schwierigkeit eingereicht. Mit 142,46 sollten sie Aach nicht mehr überholen können. Somit nicht nur die erhoffte Medaille, sondern der DM-Titel. 

 Deutscher Meister 6er Kunstrad – Jana, Mayla, Emelie, Haylie, Saskia, Anika

Am frühen Sonntagmorgen stand das 4er Einrad der offen Klasse auf dem Programm. Der RMSV Nenzingen in der Besetzung Janosch Hartleb / Hannes Hartleb / Luisa Störkle / Lena Schönherr waren als Nr. 3 am Start. Mit der gewohnten Sicherheit kamen sie mit 97,77 Punkten von der Fläche und überboten damit die Vorgabe von Kissing-Merching, das 47,59 vorgelegt hatte. Kervenheim mit 105,16 und die neuen Deutschen Meister aus Ebnat mit 141,77 waren danach deutlich besser. Somit durfte das Nenzinger Quartett DM-Bronze entgegennehmen. „Mehr war heute nicht drin“, so Trainer Frank Ruhalnd. „Die anderen Teams waren zu stark und haben verdient Gold und Silber gewonnen.“

Deutscher Vize-Meister 6er Einrad – Jana, Saskia, Haylie, Emelie, Mayla, Koshi

Die letzte Entscheidung fiel im 6er Einrad. Hier waren 12 Mannschaften am Start. Für die Medaillen kamen 7 Sextetts in Frage. Das Aacher Team mit Emelie Lehmann, Koshi Mirzai, Jana Setzer, Saskia Grote, Haylie Rietschle und Mayla Rietschle war als viertletzte an der Reihe. 120,65 war die Vorlage von Oberaußem, die von Aach mit 121,87 überboten wurden. Antrup-Wechte 6 mit 102,63 und Denkendorf mit 108,56 fielen hinter Aach zurück. Silber war somit sicher. Antrup-Wechte, die mit der höchsten Schwierigkeit am Start waren, fuhren anschließend mit 127,16 Punkten zum deutschen Meistertitel. „In dieser Disziplin hatten wir uns nach dem DM-Halbfinale am wenigsten erhofft,“ so Katja Gaißer. „Aber jeder muss erst fahren und Deutsche Meisterschaften sind immer für Überraschungen gut.“

Team Aach (v.l.n.r. Cheftrainerin Katja Gaißer, Jana Setzer, Saskia Grote, Mayla Rietschle, Emelie Lehmann (vorne) Anika Meßmer, Koshi Mirzai, Haylie Rietschle

Europameisterschafts-Qualifikation im Kunstradsport am 25.04.2026 in Mainz-Ebersheim

Team-Deutschland für Amorbach ist gefunden
Aacher 4er ist EM-Ersatzteam
Geschwister Knobelspies lösen EM-Ticket

Kunstradsport (WS) In der Töngeshalle von Mainz-Ebersheim suchte German-Cycling das Team für die UEC-Europameisterschaft im Hallenradsport, die am 05./06. Juni 2026 in Amorbach / Odenwald über die Bühnen gehen wird. Die EM-Qualifikation wurde in einem besonderen Format ausgetragen. Nach der Vorrunde kamen die Top Vier  im 1er/2er bzw. die Top-Zwei im 4er weiter, im Finale am Abend wartet dann aber eine K.o.-Runde. Dabei trat der Vorrunden-Sieger gegen den Vierten an sowie der Zweite gegen den Dritten. Die Gewinner der beiden direkten KO-Duelle in den 1er/2er Disziplinen bzw. der Sieger im Duell der 4er lösten das EM-Ticket. „Danke an den gesamten RV Mainz-Ebersheim, dass er diese EM-Quali übernommen habt“, so der GC-Kunstrad-Koordinator Kurt-Jürgen Daum und RKB-Vertreterin Corinna Dorn bei der Geschenkübergabe an die Gastgeber kurz vor Beginn der KO-Finals. „Wir sehen hier Hochleistungssport mit viel Spannung.“ „Ich finde es eigentlich gar nicht schlecht, mal einen anderen Modus zu haben“, betont Bundestrainer Dieter Maute im Vorfeld  „In der Regel werden sich trotzdem die beiden Gesamtbesten durchsetzen.“ Und so sollte es auch kommen. Angeführt von den Weltmeistern Philipp-Thies Rapp (Tailfingen), Jana Pfann (Bruckmühl), Lea-Victoria Styber/Nico Rödiger (Langenselbold) werden für Deutschland an der Heim-EM im Odenwald folgende weiteren Sportler/innen starten: Simon Halter (Erlenbach), Lara Füller (Poppenweiler), Patrick Tisch/Julia Hämmerli (Magstadt), Kim-Leah Schlüter/Nele Jodeleit (Knetterheide), Lisa und Sara Knobelspies (Volkertshausen) und der 4er des RV Mainz-Ebersheim mit Tijem Karatas, Annika Rosenbach, Stella Rosenbach und Milena Schwarz. 

Geschwister Knobelspies (Volkertshausen)

In den KO-Duellen war viel Spannung drin. Die EM-Tickets Nr. 3 und 4 wurden im 2er Kunstrad der Frauen vergeben. Hier setzten sich in der Vorrunde wie erwartet Kim-Leah Schlüter/Nele Jodeleit (197,34). Als Nr. 2 fuhren Lisa und Sara Knobelspies (101,85) in die Finals. Daneben folgten ins Finale, Sabine Tausch/Katharina Hupfauer (Pullach/94,6) und Annika Feldkämper/Anais Lindenberg (Mühlheim/93,68). Im Duell 1 gegen 4 setzte sich Jodeleit/Schlüter souverän mit 130,74 zu 98,00 durch. Und im Duell 2 gegen 3 waren die Geschwister Knobelspies mit 111,91 zu 88,57 vorne. Gegenüber der Vorrunde hatten Lisa und Sara die Schwierigkeit von 122,8 auf 117,2 Punkte reduziert. Das sollte sich auszahlen, denn mit 111,91 fuhren sie nicht nur zum EM-Ticket, sondern fuhren auch zu einer neuen Bestleistung. „Das wir an der EM dabei sind fühlt sich gut an“, so die beiden Sportlerinnen nach der Kür. „Wir hatten es schon gehofft. Dass die Konkurrenz stark sein wird und wir alles geben mussten, um dabei zu sein, das wussten wir im Vorfeld und so haben wir uns auf uns konzentriert. Jetzt müssen wir die Form behalten, um dann optimal in Amorbach an den Start gehen zu können.“

Geschwister Knobelspies (Volkertshausen)

Riesenjubel herrschte dann zum Schluß in der Töngeshalle bei der Entscheidung im 4er Kunstrad. Der 4er des gastgebenden RV MZ-Ebersheim hat nicht nur das EM-Ticket gelöst, sondern auch eine bisher nie im 4er erreichte Punktzahl von 249,95 im Finale ausgefahren. Kein Weltrekord, da das Kampfgereicht nicht international besetzt war, aber sicherlich ein neuer Deutscher Rekord. Der RMSV Aach mit Franziska Bötzer, Lena Andorinha, Jone Burow und Yannick Gaißer hatten zu vor starke 239,81 vorgelegt und damit das Eberheimer Quartett zu einer neuen Bestleistung getrieben.

4er des RMSV Aach

Schon in der Vorrunde waren die Ebersheimerinnen gefordert, denn es ging um nur zwei Startplätze im Finale. Aach legte hier 237,40 Punkte vor. Die beiden Teams aus Neuenkirchen (213,66) und Wiednitz (209,10) lagen bis zum letzten Drittel ihrer Kür auf Augenhöhe, leisteten sich dann jedoch Absteiger, was die Punkte purzeln ließ. Ebersheim musste zwei Teams hinter sich lassen, um im Finale dabei zu sein. Sie zeigten sich nervenstark und ließ mit 243,55 Punkten auch hier schon Aach hinter sich. „Unsere vier Sportler haben das heute sehr, sehr gut gemacht“, so Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer. „Sie haben einen Sahne-Tag erwischt. Zweimal Bestleistung und damit die amtierenden Europameisterinnen in deren Halle herausgefordert. Die haben heute stark gekontert. Wir sind damit EM-Ersatzteam. Das hatten wir im Trainer-Team so nicht erwartet.“ Auch die Konkurrenz zeigte sich beeindruckt. „Aach hat uns herausgefordert und meine Mädels sind supergut gefahren“, sagte ein glücklicher Ebersheimer Trainer Oliver Schwarz. „Das hat es sicherlich noch nie gegeben, dass gleich vier Mannschaften auf solch hohem Niveau angetreten sind. Um ganz oben zu stehen, darfst du dir keinen Patzer erlauben.“

4er des RMSV Aach

Ergebnisse: www.hallenradsport-daum.de

Junior-Masters-Finale und EM-Qualifikation im 1er, 2er, 4er Kunstrad sowie DM-Halbfinale im 1er + 2er am 11.04.2026 in Neuenkirchen (NDS)

4er Aach ist EM-Ersatzteam

Junioren-Nationaltrainer Florian Blab nominiert Team-DM
für die Junioren-EM in Höchst / Österreich

Hallenradsport (WS) Viel der Junioren Sportler/innen hatten mit ihren Betreuer- und Fanteams eine lange Anreise in den Hohen Norden aus dem Süden Deutschlands auf dem Weg zum 3. Junior Masters (Finale) am Wochenende zurückzulegen. In Neuenkirchen / Schwanewede (bei Bremen) fand dieser Wettkampf statt, wo der RV Neuenkirchen in hervorragender Weise diesen ausrichtet. „Wir haben hier erneut hervorragende Bedingungen vorgefunden“, so GC-Kunstrad-Koordinator Kurt-Jürgen Daum und RKB-Vertretet Ralph van Züpthen bei der Übergabe des Gastgeschenks. „Ihr habt uns hier einen perfekten Rahmen geboten, sodass wir aus dem Süden gerne hierherkommen. Bereits Ende August sind wir hier wieder Gast, wenn der Bundes-Pokal im Einrad stattfinden wird.“ In den 1er + 2er Disziplinen stand nach Ludwigsburg und Nufringen die 5. + 6. Qualifikation um die deutschen Startplätze für die Junioren-Europameisterschaft in Höchst / Österreich und das DM-Halbfinale für die Junioren-DM in Moers / NRW auf der Agenda, wo die limitierten DM-Startplätze ausgefahren wurden. Für die 4er Mannschaften nach dem Junior-Mannschafts-Cup in Bergheim die 3. + 4. EM-Qualifikation. Junioren-Bundestrainer Florian Blab (Hörbranz) stellte am Ende das TEAM-D für die Junioren-EM einzeln vor. Dieser Vorschlag muss jedoch noch vom German Cycling Präsidium bestätigt werden. Das junge 4er Team des RMSV Aach mit Anika Meßmer, Emelie Lehmann, Mayla Rietschle und Saskia Grote für in beiden EM-Entscheidungen auf Platz 2. In der EM-Gesamtwertung (von 4 Wertungen zählen die 3 Besten) platzierten sie sich hinter dem RSV Ebnat (592,04) mit 527,45 auf Platz 2 und ist damit das EM-Ersatzteam. Dahinter folgen die Nationalkader Teams aus Schwanewede (484,36) und Denkendorf (465,78).

(v.l.n.r.) Emelie Lehmann, Mayla Rietschle, Anika Meßmer, Saskia Grote

Im 4er Kunstrad waren nach dem DM-Halbfinale insgesamt 5 Mannschaften startberechtigt. Wiednitz musste verletzungsbedingt auf den Start verzichten, sodass nur 4 Teams starten konnten. Die amtierenden Europameisterinnen vom RSV Ebnat zeigten sich gegenüber dem Junior-Mannschafts-Cup deutlich gefestigter und sicherten sich mit 206,34 bzw. 201,28 nach 2025 erneut das EM-Ticket und so die Möglichkeit erneut den EM-Titel zu gewinnen. Dahinter platzierte sich das junge Team des  RMSV Aach. 165,98 + 173,98 Punkte ihr Ergebnis. Schwanewede mit 164,83 + 155,3 etablierte sich in dieser Ausscheidung als Nr. 3, während Denkendorf mit 123,67 das Finale deutlich verfehlte. In der Zwischenrunde steigerte sie sich deutlich auf 168,89 Punkte. 

(v.l.n.r.) Anika Meßmer, Mayla Rietschle, Emelie Lehmann, Saskia Grote
Siegerehrung; Aach (2) – Ebnat (1) – Schwanewede (3)

Genau 800 KM und 7 ½ Stunden Fahrt von der Schulsporthalle Aach zur Sporthalle in Neuenkirchen (bei Bremen) waren es am Freitag für die 4 Sportlerinnen und dem Trainer-/Fahrerteam zur 3. + 4. EM-Qualifikation im 4er Kunstrad. Dort hieß es nach der Ankunft gleich auf der Trainings- und Wettkampffläche die vorgegebene Zeit optimal zu nutzen, denn der Boden war sehr schnell und drehfreudig. Am Samstag nach einem kurzen Training vor dem Frühstück heiß es dann warten bis um 13 Uhr, denn dann begann die Disziplin. Nachdem Wiednitz verletzungsbedingt absagen musste, waren es nur noch 4 startende 4er. Denkendorf (123,67) öffnete, Schwanewede erhöhte (164,83). Dann der Auftritt des Aacher Teams. Es sah gut, aber nicht perfekt aus, sodass die Punkte aufgrund der nicht sauberen Ausführung sich reduzierten. Gegen Ende des Programms, bei den verschiedenen Sternen und Toren gingen die Punkte weiter runter, sodass 165,98 Punkten übrigblieben. Die Sportlerinnen waren etwas geknickt. Ebnat, die Europameisterinnen, zeigte gegenüber den ersten beiden Qualis eine bessere Ausführung. 206,34 ihr Ergebnis, die Entscheidung um das EM-Ticket so gut wie gefallen. Ab 19 Uhr stand das Finale und damit die letzte Qualifikation an. Nach der obligatorischen Vorstellung der Finalteilnehmer (1er, 2er und 4er) galt es sich vorzubereiten auf den Auftritt. Schwanewede legte 155,3 vor. Die vier Aacher Sportlerinnen hatten versucht in der Zwischenzeit an den aufgetretenen Fehlern zu arbeiten und zeigten dann eine bessere Leistung und fuhren 173,98 Punkte raus. Ebnat konterte dann mit 201,28 Punkten. „Was die vier im ersten Juniorenjahr geleistet haben ist ein toller und nicht erwarteter Erfolg“, so eine zufriedenen Cheftrainerin Katja Gaißer. „Gegenüber 2025 als drei der Sportlerinnen Deutscher Schülermeister wurden, haben sie die Schwierigkeit um knapp 40 Punkte erhöht und das musst Du erstmal im Wettkampf auf die Fläche bringen. Der Lohn der Leistung: Die Vier sind das EM-Ersatzteam.“ – Am Sonntag hieß es dann früh aufstehen, um die 800 Km Rückreise an die Aachquelle in Angriff zu nehmen. „Es war ein sehr anstrengender Wettkampf für uns,“ so die vier Sportlerinnen. „Das war heute schon ein Wettkampf, den wir bisher so nicht kannten. Aber wir können zufrieden sein, obwohl wir uns insgeheim mehr erhofft hatten und uns damit wohl selbst unter Druck gesetzt hatten.“ Jetzt heißt es die gemachten Fehler auszumerzen, das Programm sicherer und stabiler zu machen, denn bereits am ersten Mai-Wochenende steht die Deutsche Junioren-Meisterschaft in Moers vor der Tür.

Ergebnisse:  www.hallenradsport-daum.de

DisziplinenTeam-D für die Junioren-EM am 15./16. Mai in Höchst (Österreich)
1erLisa Lechner (RKB Bruckmühl) /Louisa-Sophia Salner (RV Adler Soden) / Ben Osterhage (Liemer RC) / Maximilian Keller (SV Kirchdorf)
2erMarlene Engelkemeier/Greta Engelkemeier (Tempo Lieme) / Yan Langenschwarz/ Rosalie  Stapf (VFL Mönchberg)
4er RSV Ebnat Jessica Haag / Peggy Kienle / Lea Mühlberger / Katja Preston

Terminvorschau

25.04. EM-Qualifikation Elite – Mainz-Ebersheim
26.04.3. BW-Cup (BaWü-Kader 4er Qualifikation) – Empfingen
02./03.05.DM-Junioren – ENNI Sportpark Moers (GRMSV Moers)
10.05. Badische Schülermeisterschaft – Gutach / Schwarzwaldbahn
15./16.05.Junioren-Europameisterschaft – Höchst / Österreich
30./31.05.DM-Schüler – Duderstadt / NDS (RV Stahlross Obernfeld)
05./06.06.Europameisterschaft (Elite) – Amorbach /Odenwald21.06. Bezirks-Pokal 2. Durchgang / Regional-Meisterschaft HeBo Elite – Volkertshausen

Junior-Mannschafts-Cup (DM-Halbfinale + EM-Qualifikation 1+2 im 4er Kunstrad) in Bergheim / NRW

Hallenradsport (WS) Der härteste Wettkampftag des Jahres fand für die Mannschaftssportler im Kunst- und Einrad mit dem Junior-Mannschafts-CUP am Wochenende in Bergheim / NRW statt. Es war das DM-Halbfinale und die beiden ersten von insgesamt 5 Qualifikationen zur Junioren-EM in Höchst / Österreich. In der Vorrunde ging es um die Startberechtigung für die Deutschen Junioren-Meisterschaften in Moers und im Finale der besten Drei aus der Vorrunde um den CUP-Sieg. Die Entscheidungen um die DM-Teilnahme bzw. die Finale-Teilnahme waren hart umkämpft und fielen teilweise sehr knapp aus. Die Mannschaften des RMSV Aach und RMSV Nenzingen konnten ohne Probleme in den jeweiligen Disziplinen das DM-Ticket lösen. Aach gewann das 6er Kunstrad, fuhr im 4er Kunstrad der Juniorinnen zu Platz 2 und fuhr in den beiden Einraddisziplinen jeweils aus Platz 4. Das Quartett des RMSV Nenzingen freute sich über Platz 3.  

4er Kunstrad

Vorrunde: Das Quartett des RMSV Nenzingen mit Janosch Hartleb / Hannes Hartleb / Luisa Störkle / Lena Schönherr verpasste mit 98,05 Punkten knapp die 100er Marke und fuhr so hinter Ebnat und vor Kervenheim ins Finale. Im 4er Einrad der Juniorinnen waren 21 Teams am Start. Das junge Aacher Team Emelie Lehmann/  Jana Setzer / Mayla Rietschle / Saskia Grote verpasste trotz Bestleistung mit 127,89 Punkten um 0,06 Punkte die Finalteilnahme. Die Enttäuschung bei den Sportlerinnen war entsprechend groß. Im 6er Einrad fuhren sie (4er Einrad + Koshi Mirzai / Haylie Rietschle mit 128,16 hinter Ebnat und Antrup-Wechte auf Platz 3 und somit ins Finale. Die Erleichterung kehrte ein. Und im 4er Kunstrad gelang Mayla Rietschle / Emelie Lehmann / Anika Messmer / Saskia Grote der große Wurf. Mit 180,92 gewannen sie die erste EM-Qualifikation vor den amtierenden Europameisterinnen aus Ebnat (172,69). Die Überraschung des Tages. Im 6er Kunstrad gewannen Mayla Rietschle / Emelie Lehmann / Anika Messmer / Haylie Rietschle / Jana Setzer /Saskia Grote mit 169,29 vor Schwanewede und Antrup-Wechte und fuhren so ins Finale – Damit hatten alle Mannschaften aus der Region Hegau-Bodensee das DM-Ticket gelöst.

 6er Kunstrad – JMC-Cup-Sieger 2026
4er Einrad offe RMSV Nenzingen

Das Finale in den 6 Disziplinen durfte der Nenzinger 4er eröffnen. Sie konnten sich dabei auf 101,55 Punkte verbessern. Doch Kervenheim danach überbot mit 102,89 die Vorgabe. Den Cup-Sieg sicherte sich jedoch wie erwartet Ebnat (124,76). Im 6er Einrad wurde das CUP-Finale mit 4 Mannschaften ausgetragen, da Oberaußen aufgrund der Wildcard für die Gastgeber ebenfalls startberechtigt war. Oberaußem (107,4/) und Ebnat (120,51) hatten vorgelegt. Ein Patzer beim Tor mit zwei Ringen brachte das Aacher Sextett aus dem Konzept. Weitere Fehler führten zu weiteren Punktabzügen, sodass mit 100,28 am Ende hinter Antrup-Wechte (127,22), Ebnat und Oberaußem Platz 4 heraussprang. Im 4er Kunstrad legten Schwanewede (156,77) und Wiednitz (152,57) vor. Die Aacherinnen fuhren wie im Vorkampf sehr gut, jedoch beim 4er Außenstern leistete sie sich einen Absteiger. Dies führte dazu, dass die letzte Übung dann nicht mehr vollständig in der Zeit war. Somit standen 172,55 Punkte an der Anzeige. Favorit Ebnat fuhr danach zu 184,42 Punkten. In der EM-Zwischenwertung (nach 2 von 5) führt Ebnat (357,11) vor Aach (353,47), Schwanewede (319,53), Wiednitz (315,04) und Denkendorf (296,89). Die nächsten EM-Ausscheidungen finden am 11.04.2026 in Neuenkirchen / NDS sowie an der Junioren-DM statt. Als letzter Starter fuhren die Sportlerinnen im 6er Kunstrad mit 155,56 zum CUP-Sieg vor Schwanewede (137,62) und Antrup-Wechte (88,92). „Mit dem Ergebnis hatten wir nach dem Wechsel von den U15-Schülern zu den U19-Junioren nicht gerechnet“, so Cheftrainerin Katja Gaißer. „Normalerweise musst du dich im ersten Juniorenjahr hintenanstellten. Jetzt müssen wir die Programme bis zur Deutschen festigen und sicherer machen. Da gibt es im Training noch einiges zu tun.“

 (v.l.n.r.)  Haylie, Emelie, Mayla, Koshi, Jana, Saskia und Anika

REGIO-Pokal 1. Durchgang und REGIO-Meisterschaft Schüler am 15. März 2026 in Nenzingen

22 Starter aus der Hegau-Bodensee-Region fahren zur Badischen Schülermeisterschaft

Hallenradsport (WS) In der Rebberghalle von Nenzingen, fand am Sonntag, den 15.03.2026 der 1. Durchgang der insgesamt 4-teiligen Regio-Pokal-Runde statt. Gleichzeitig wurde die Regio-Meisterschaft der Schüler ausgetragen. Neben den Punkten und Platzierungen ging es auch um die Qualifikation zur Badischen Schülermeisterschaft am 10.05.2025 in Gutach (Schwarzwaldbahn). Von den 55 Startern im Schülerbereich konnten 22 die Qualifiaktionspunktzahlen übertreffen. „Erfreulich, dass es gleich 22 Startern gelang sich für die  Badische zu qualifizieren“, so Kunstrad-Koordinator Frank Ruhland (Nenzingen). „Auch, dass es im 2er Kunstrad gleich 2 der 3 neuen 2er Paare geschafft haben. In dieser Disziplin waren wir aus unserer Region in den letzten Jahren nicht immer vertreten.“ Während die Titel im 1er/2er an die Vereine RMSV Orsingen (4), RMSV Nenzingen (2), RSV Volkertshausen (1) und RV Klengen (1) gingen, heimste der RMSV Aach alle 5 zu vergebenden Titel in den Mannschaftsdisziplinen ein.  

4er Einrad Schülerinnen Aach

Bei den U11 Schülerinnen holte sich Ronja Hübschle (Orsingen/38,21) wie erwartet den Titel. Johanna Petry (35,60) und Nora Freid (34,78) machten den 3-fachen Triumph des RMSV Orsingen perfekt. Auch bei den U15 Schülerinnen ging der Titel nach Orsingen. Helena Lotz (54,89) war die stärkste. Dahinter platzierte sich ein Trio aus Volkertshausen mit Anny Schädler (49,45), Irmi Lilli Illin (47,8) und Raffaela Stanneck (46,19). U13-Meisterin wurde wie erwartet Nala Öxle (Orsingen), die mit 59,8 den Sieg mit einem größeren Vorsprung auf Mila Lassmann (Klengen/41,98) und Euphemie Eisele (Volkertshausen/40,0) einfuhr. Bei den Jüngsten U9 konnte Louisa Auer (Nenzingen/16,62) über Platz 1 jubeln. Bei den Jungs heißen die Sieger: Noam Strobel (Nenzingen/U9) und Kilian Käfer (Klengen/U11).

 6er Einrad Schüler Aach

Mit einer starken Leistung von 79,95 waren Lotta Leitz / Amelie Biedermann / Helena Schroth / Lucina Quni vom RMSV Aach im 4er Einrad der Schülerinnen nicht zu schlagen. Dahinter folgte Volkertshausen mit 47,08 und das erstmals gestartete Team aus Orsingen. Im 4er Einrad der offen Klasse übertrafen Haylie Rietschle / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig (Aach) mit 103,79 gleich die 100er Marke gefolgt von einem weiteren Aacher Quartett, die 17,42 ausfuhren. Auch im 6er Einrad konnten Basandra Mirzai / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig / Amelie Biedermann / Helena Schroth mit 88,0 überzeugen. Gleich bei der Premiere löste der 6er Kunstrad mit Basandra Mirzai / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig / Amelie Biedermann / Lucina Quni und ausgefahren 61,57 Punkten das Ticket zur Badischen. 

Schaffte gleich beim ersten Start die Qualifikation zur Badischen Meisterschaft – der 6er Kunstrad

Auch Anny Schädler/Raffaela Stanneck (Volkertshausen/34,25) und Mila Lassmann/Mia Spiegelhalter (Klengen/31,22) konnten sich im 2er der Schüler für die Badische empfehlen. 

 U13-Meisterin Nala Öxle (Orsingen)

Für die Junioren-Mannschaften aus Aach und Nenzingen war der Regio-Pokal eine Woche vor dem DM-Halbfinale in Bergheim/NRW eine willkommene Gelegenheit die Form zu testen. Der 4er Einrad aus Nenzingen konnte sich zwar deutlich verbessern (111,8), hat aber Armtechnisch noch Luft nach oben. Luft nach oben hat auch der 6er Einrad aus Aach, der mit 106,27 nicht zufrieden sein konnte, während der 4er Einrad mit 137,83 sein Potenzial weitgehendst abgerufen hat. Ihren eigenen Erwartungen nicht gerecht wurde  dagegen der 4er und 6er Kunstrad. Absteiger kosteten einige Punkte und so mussten sie sich mit 154,21 bzw. 138,79 zufriedengeben. Mit ausgefahren 118,13 kam Sara Knobelspies (Volkertshausen) im 1er Juniorinnen durch. Zusammen mit ihrer Schwester Lisa testeten sie im 2er der Frauen ein neues Programm. Die neue Übung klappte perfekt, jedoch gingen dafür andere schief, sodass nur 88,4 Punkte raussprangen. Auch die neuformierten Aacher Elite-Mannschaften konnten nur im Einrad überzeugen. In den Kunstrad-Disziplinen ist noch deutlich Luft nach oben. 

alle Regio-Meister der Region Hegau-Bodensee im Kunst- und Einradsport

Ehrung bei der Jahres-Hauptversammlung des Badischer Sportbund in Ebringen (Breisgau)

Bei der alljährlichen Jahres-Hauptversammlung des Badischer Radsportverband e.V., die am Samstag, 07. März 2026 in Ebringen (bei Freiburg) stattfand, wurden die Kunst- und Einradsportler/Innen des RMSV Edelweiß Aach für ihre sportlichen Erfolge im vergangenen Jahr 2025 ausgezeichnet. Für insgesamt 7 Deutsche Meistertitel, 3 x DM-Silber sowie 1 x DM-Bronze wurden sie geehrt. Daneben holte der Verein zum 26 Mal den-Gold-Pokal, eine Auszeichnung für den erfolgreichsten deutschen Hallenradsportverein durch German Cycling. Geehrt wurden:

(v.l.n.r.) Hinten: Hannah Elsässer, Rebecca Grote, Jone Burow, Lena Andorinha, Yannick Gaißer, Natalie Grote, Alina Bötzer, Franziska Bötzer, Sabrina Bürßner, Carolin Schmid.
(kniend) Lennon Keller, Mara Moll, Haylie Rietschle, Saskia Grote, Jana Setzer, Mayla Rietschle, Emelie Lehmann, Koshi Mirzai und Basandra Mirzai
Alle erfolgreichen Sportler/Innen des Jahres 2025 wurden beim durch den Badischer Radsportverband geehrt. Dabei stellte der RMSV Aach (alle mit roter Trainingsjacke) die meisten Sportler/innen. 

Jahreshauptversammlung 2025 des RMSV „Edelweiß“ Aach am 06. März 2026

  • Sarah Bötzer zur 2. Vorsitzenden gewählt + Dirk Grote (Kassier) bestätigt.
  • Weitere Vorstandschaft in den Ämtern bestätigt
  • Sportliche Erfolge: 7 x Deutscher Meister
  • Zum 26. Mal Gewinn des BDR-Goldpokals -> Deutschlands erfolgreichster Hallenradsportverein im Jahre 2025

Der 2. Vorstand Elmar Bausch eröffnete in Vertretung der erkrankten Vorsitzenden Petra Wiedenmaier die ordentliche Generalversammlung im Gasthaus Jägermühle in Aach. „Mein Dank gilt allen in der Vorstandschaft, die wieder tolle Arbeit geleistet haben,“ so Bausch. Er bedankte sich bei allen 294 Mitgliedern (davon 27 lizenzierte Sportler), dem Trainerteam, den Helfern, dem gesamten Vorstandsteam, den vielen Gönnern und Sponsoren sowie der Stadt Aach: „Ihr alle habt dazu beigetragen, dass das abgelaufene Vereinsjahr wieder sehr erfolgreich war.“ Anschließend gedachten alle Anwesende den verstorbenen Vereinsmitglied Rainer Gaißer, Walter Gräble, Manfred Hengefeld, Peter Möller und Adolf Peter. 

Über 2025 berichtete Schriftführerin Carolin Schmid, „Eins ist klar, langweilig wird es bei uns nie, denn die RMSV-Wochenenden waren 2025 wieder voll.“ Insgesamt 16 Wettkämpfe bei den Schülern bzw. der Elite sowie 4 Kader-Wochenende waren es. 8 Sitzungen der Vorstandschaft die unter anderem Bewirtungen organsierten, „sodass sich unser Sport und der Verein auch finanzieren lässt“, so ihre Ausführungen. Die Schüler holte u.a. 8 Badische Meistertitel und wurden 4 x Deutscher Meister sowie 2 x Vizemeister. In der 2. Hälfte war die Elite am Start. Regional, Baden-Württembergische, DM-Halbfinals, WM-Qualifikationen sowie die Deutsche Meisterschaft standen auf der Agenda. „Den Einrad-Bundes-Pokal hatten wir kurzfristig übernommen“, so Schmid weiter. „Vor heimischen Publikum standen im 4er Einrad alle drei Aacher Mannschaften im Finale.“ 6 BaWü-Titel und 3 x DM-Gold, 2 x DM-Silber und 1 x DM-Bronze brachten die Sportler nach Hause. Der 4er Kunstrad Frauen war WM-Ersatz-Team und nahm am Weltcup in Paris, Langenselbold und Öschelbronn teil. Sportlich hervorzuheben war der erneute Gewinn des Gold-Pokals, die Auszeichnung als besten Deutscher Hallenradsportverein. Neben der Fläche war dem Verein u.a. Geburtstagsbesuche, Teilnahme am Stadtfest mit der 500 Jahr Feier, Fasnacht, Kampfrichter-Lehrgänge, Sportlerehrungen, Korso-Umzug und Show-Auftritte wichtig. Und Paul Gaißer wurde mit der Ehrenmedaille in Gold durch den Badischen Sportbund geehrt. 

Über die finanzielle Lage berichtete detailliert Kassierer Dirk Grote: „Es war in der Vorstandschaft eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die sehr gut funktioniert,“ so Grote. „Danke an die vielen Unterstützer, denn nur so ist es uns auch möglich, an den vielen Wettbewerben mit so vielen Sportlern teilzunehmen.“ Aufgrund der gebildeten Rücklagen steht der Verein auf gesunden Beinen.

Kassenprüfer Stefan Ehinger, der zusammen mit Manuela Dieterle die Kasse geprüft hat, bescheinigte dem Kassierer eine einwandfreie Führung der Kassenbücher. „Es gab keine Beanstandungen durch uns,“ so Ehinger. „Alle Belege sind vorhanden und nachprüfbar.“ Er bescheinigte dem Kassier eine einwandfreie Kassenprüfung.

Im Fachwartbericht Sport von Cheftrainerin Katja Gaißer nur ganz kurz auf die Erfolge der verschiedenen Altersklassen ein und gab jeweils einen sportlichen Ausblick für 2026 dazu. 

„Alle Achtung. Ich ziehe den Hut vor der sportlichen Leistung und Allem, was ihr sonst macht,“ so Bürgermeister Manfred Ossola, bevor er die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft vornahm“. „Ihr habt einen hohen Stellenwert , das merkt man auch an den vielen Spenden. Haltet den Verein am Laufen. Danke für die geleistete Arbeit.“

Im Fachwartbericht Sport von Cheftrainerin Katja Gaißer ging diese auf die einzelnen Erfolge der verschiedenen Altersklassen ein und gab jeweils einen sportlichen Ausblick für 2026 dazu. „Den Gold-Pokal 2025 haben ohne Junioren geschafft, denn uns fehlt dieses komplette Alter, so ihre Ausführungen. „Trotz dem Handicap konnten unser Schüler und die Elite den Gold-Pokal-Gewinn zum 26-Mal einfahren.“ Mit etwas weniger Mannschaften wird der Verein im Jahre 2026 am Start sein. „Ausbildung, Studium und Beruf veranlassten einige Sportlerinnen aufzuhören,“, so Gaißer weiter. „Somit mussten alle Elite-Mannschaften neu zusammengestellt werden, die sich noch einspielen müssen.“ Etwas Bauchweh hat sie bei den Schülern aufgrund Krankheit und Fehltagen im Training. „Ein Ausblick zu geben, fällt mir schwer, jedoch Mitte März wissen wir mehr, dann steht der erste Wettkampf vor der Tür“, so Gaißer weiter. „Wir hoffen dann, da sich Mannschaften für die Badische und dann für die DM qualifizieren.“ Sie bedankte sie sich bei der Stadt Aach, der Stadtmusik, dem Fanfarenzug für die jedes Mal schönen DM-Empfänge und bei Hausmeister Jürgen Bader, der immer für eine optimalen Boden sorgt, so bei ihrem Trainer-Team.

Bei den anschließenden Ehrungen wurden verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Leider konnten nicht alle anwesend sein. 75 Jahre hält Alfred Gohm und Geog Gabele und 70 Jahre Alfred Wenger dem Verein die Treue. Auf 50 Jahre können Ulrike Drexler, Ewald Werner und Reinhold Bächler zurückblicken. 40 Jahre aktiv dabei ist Simone Rudolf. Die Anwesenden honorierten die Jubilare mit Applaus. 

Ehrungen: (Namen v.l.n.r.) Carolin Schmid (Schriftführerin), Simone Rudolf (40 Jahre im Verein), Alfred Wenger (70), Alfred Gohm (75), Ewald Werner (50), Ulrike Drexler, (50), Elmar Bausch (bisheriger 2. Vorsitzender), Dirk Grote (wiedergewählter Kassier).

Bei den Wahlen wurde Sarah Bötzer als neue 2. Vorsitzende und Lena Andorinha als Jugendsprecherin neu gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Dirk Grote (Kassier) sowie die Fachwarte und Beisitzer.

Thomas Stützle wünschte als Vorstand des Fanfarenzuges: „Weiterhin Erfolg und macht weiter so. Danke für das gute Miteinander unter den Aacher Vereinen.“ 

Nach nicht ganz einer Stunde schloss Elmar Bausch die harmonische Versammlung.

Ansprechpartner beim RMSV Aach

1. Vorsitzende Petra Wiedenmaier
2. Vorsitzende Sarah Bötzer
KassierDirk Grote
SchriftführerCarolin Schmid
Fachwart KunstradKatja Gaißer
Banner-, Korso, Motorsportfachwart Richard Löhle
Jugendsprecher Lena Andorinha, Magnus Gohm
Beisitzer Ines Rudolf, Alexander Gaißer, Antonio Andorinha, Annett Grote, Alina Bötzer, Franziska Bötzer, Elmar Bausch, Loredana Rietschle, Yannick Gaißer
Öffentlichkeitsarbeit Wilfried Schwarz
Kassenprüfer Manuela Dieterle und Stefan Ehinger