Bezirks-Pokal im Kunst- und Einradsport am 10.10.2026 in Brigachtal-Kirchdorf

Hallenradsport (WS) Der 3. Durchgang der diesjährigen 4-teiligen Bezirks-Pokalserie fand am Samstag, 10. Oktober 2026 im Ortsteil der Schwarzwaldgemeinde Brigachtal statt. In der Mehrzweckhalle fanden die jungen Sportlerinnen und Sportler gute Bedingungen vor. „Es waren gegenüber den beiden bisherigen Durchgängen wesentlich weniger Starts“, so der Kunstrad-Koordinator des Radsportbezirks Hegau-Bodensee Frank Ruhland (Nenzingen). „Da zum gleichen Termin eine Kadermaßnahme des Verbandes stattfand, konnten nicht alle Sportler heute starten. So gab es den einige Veränderungen in der Zwischenwertung. Beim Finale am 08.11.2026 in Orsingen, können die heute verhinderten Sportler noch für Klassements-Veränderungen sorgen, da nur die drei besten Ergebnisse für den Pokalgewinn zählen.“ Einige der jungen Sportler fuhren an diesem Tag zu neuen persönlichen Bestleistungen.

6er Einrad Schüler Aach

Bei den jüngsten Schülerinnen U9 konnte Melanie Auer (Nenzingen/18,47) mit dem Tagessieg ihren Vorsprung um weitere 2 Punkte ausbauen. Vereinskollegin Louisa Auer (16,69) liegt nunmehr über 4 Punkte zurück. Nur 0,45 Punkten weniger, hat Rieke Lütgebüter (Orsingen/16,69) auf ihrem Konto stehen. Bei den U11 hat Leonie Oßmann (Volkertshausen/38,72), die Abwesenheit der bisher Führenden Ronja Hübschle (Orsingen) genutzt, um die Führung zu übernehmen. Auf Platz 2 fuhr Lea Retzbach (Orsingen/29,9) vor  Dahinter folgen jetzt Ronja Hübschle und Johanna Petry (beide Orsingen), die beim Finale das Führungs-Duo wieder überholen kann. Bei den U15 Schülerinnen übernahm Anny Schädler (Volkertshausen) mit starken 57,35 die Führung. Ihr Abzug betrug gerade mal 0,95 Punkte. Mia Spiegelhalter (Klengen/46,87), die auch in der Tageswertung Platz 2 belegte, folgt auf Zwischenrang 2. Dahinter folgen Marian Hübschle und Helena Lotz (beide Orsingen), die beim Finale noch im Kampf um den Pokalsieg ein kräftiges Wörtchen mitreden können. Auch in der Klasse U13 gab es einen Wechsel. Bei Euphemie Eisele (Volkertshausen/39,39) zog das Kampfgericht gerade mal 1,11 Punkte ab. Mit neuer Bestleistung übernahm sie die Leader-Position vor Ida Schlatterer (Nenzingen/33,67) die in der Tageswertung mit Platz 4 zufrieden sein musste. Lea Schneidehereit und Fiona Veit (beide Volkertshausen) konnten sich mit 39,1 bzw. 37,4 vor ihr platzieren. Die bisher Führende Nala Öxle (Orsingen) fiel in der Zwischenwertung auf Platz 3 zurück, kann jedoch mit einer fehlerfreien Kür beim Finale noch den Pokalsieg holen. Bei Jungs, bei der die Konkurrenz nicht so groß ist, liegen weiterhin Noam Strobel (Nenzingen/U9) bzw. Kilian Käfer (Klengen/U11) in Front. Bei den Junioren waren nur Johathan Ruhland (39,96) und Lena Muffler (37,45 / beide Nenzingen) am Start

Die deutschen Schülermeister des RMSV Aach im 4er Einrad

In den Mannschaftsdisziplinen, in denen die amtierenden Deutschen Schüler- bzw. Deutschen Juniorenmeister des RMSV Aach am Start waren sollten diese auch ihre Führung verteidigen. Während sie in den Einrad-Disziplinen überwiegend an die Leistungen vor der Sommerpause anknüpfen konnten, gab es in den Kunstrad-Disziplinen doch den ein oder anderen Absteiger zu verzeichnen. Die jüngsten Einrad-Mannschaften aus Volkertshausen und Aach konnten sich gegenüber den bisherigen Durchgängen steigern und fuhren teilweise Bestleistungen raus. „In den Kunstrad-Disziplinen haben wir die Programme leicht verändert, sodass es noch nicht perfekt laufen konnten“, so Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer. „Die jüngeren Mannschaften, die erst seit diesem Jahr zusammen sind, haben sich gegenüber dem Training steigern können.“ Auch der 4er Einrad der Junioren aus Nenzingen zeigte seine bisher beste Leistung in allen drei Durchgängen. 

Ergebnisse: www.hallenrad.de

 Anny Schädler (Volkertshausen) hatte nur 0,95 Punkte Abzug an diesem Tag und übernahm die Führung bei den U15 Schülerinnen.

Deutschen Hallenradsport-Meisterschaft (25./26.09.2026) in Sulzbach am Main

Hallenradsport (WS) An den beiden Tagen der Deutschen Meisterschaften gab es spannende Wettkämpfe, bei der auch die letzten WM-Plätze im 1er der Männer 2er der offenen Klasse sowie im 1er der Frauen vergeben wurden. In der Main-Spessart-Halle von Sulzbach am Main hatte der RV/TV Soden Sulzbach um Cheforganisator Christian König wieder für sehr gute Bedingungen gesorgt. Gegenüber 2024 warten die Veranstalter mit einigen Neuerungen, wie die Präsentation der Sportler in den beiden Finalveranstaltungen und Verbesserungen im Umfeld der Halle auf. Die wichtigste Nachricht an der DM brachte Marco Rossman (German Cycling) am Freitag-Nachmittag mit nach Sulzbach: „Nach der Absage der Hallenrad-WM in Derby/GB durch den Weltverband UCI vor gut zwei Wochen, kann ich heute mitteilen, dass es in 2026 auch eine Hallenrad-WM geben wird. Diese wird vom 30.10. – 01.11 2026 in der MHP-Arena von Ludwigsburg statt.“ Das wurde von den qualifizierten Sportlern mit Erleichterung entgegengenommen. Wenn es auch in der WM-Qualifikation im 4er Kunstrad für Aach nicht für das WM-Ticket reichte, so kann sich die DM-Bilanz sehen lassen. Deutscher Meister 4er Einrad, Deutscher Meister 4er Kunstrad offen, Deutscher Meister 6er Einrad – DM-Silber 6er Kunstrad – DM-Bronze  4er Einrad Frauen. Der 2er des RSV Volkertshausen, die Geschwister Knobelspies konnte sich mit Platz 3 in der Vorrunde den WM-Ersatzplatz und die Teilnahme am Final-Four sicheren. Im Finale musste die beiden jedoch mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden sein. „Wir waren sehr gut vorbereitet nach Sulzbach gefahren“, so Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer. „in den beiden Einrad-Disziplinen hatte die Konkurrenz sehr stark vorgelegt und dann sehr stark gekontert. Im 4er Einrad hat Aach die beste gemischte Mannschaft und die beste Frauenmannschaft Deutschlands. Im 4er Kunstrad gehören wir zu den vier besten Teams in Deutschland und im 6er Kunstrad hat es nicht ganz gereicht, das favorisierte Team aus Ebersheim zu schlagen. Ich bin mega Stolz auf diese Leistung meiner Sportler.“

Vize-Meister im 6er Kunstrad sowie Deutscher Meister und DM-Bronze im 4er Einrad

Der erste DM-Tag begann um die Mittagszeit mit dem Vize-Meistertitel im 6er Kunstrad. Ein Absteiger zwischen einer Übung sowie 100%-Abwertung für die letzte Übung, die nicht mehr innerhalb der 5 Minuten war, kosteten wertvolle Punkte. Am Ende mussten sich Yannick Gaißer, Jone Burow, Lena Andorinha, Franziska Bötzer, Natalie Grote und Hannah Elsässer mit ausgefahrenen 196,71 knapp dem favorisierten Sextett von Mainz-Ebersheim geschlagen geben. Diese waren an diesem Tag nicht so sattelfest wie zuletzt beim Deutschland-Cup, als sie einen neuen deutschen Rekord aufstellten. „Wir hätten uns nicht beklagen können“, so der Ebersheimer Trainer Oliver Schwarz, „wenn wir hinter Aach von der Fläche gingen.“ Mit 198,01 sollte der DM-Titel erneut nach Ebersheim gehen. Bronze holte Ebnat mit 149,85 Punkten. 

Dt. Vize-Meister 6er Kunstrad – Yannik, Jone, Hannha, Franziska, Natalie, Lena

Im 4er Einrad waren 17 Teams angetreten. Mehre Quartetts machten sich Hoffnungen auf eine Medaille. Nachdem Mörfelden 144,10 Punkte vorgelegt hatte, Rauen diese mit 139,1 nicht knacken konnte, sollte Aach 15 mit Hannah Elsäßer, Natalie Grote, Sarah Bötzer und Anika Meßmer mit 143,09, trotz perfekter Kür, diese ebenfalls nicht knacken können. Aach 14, als Titelverteidiger zeigte danach eine Kür mit sehr wenigen Abzügen. Mit 151,34 und neuem deutschen Rekord setzten sich Yannick Gaißer, Jone Burow, Lena Andorinha und Franziska Bötzer an die Spitze. Flonheim, das mit 158,7 die höchste Schwierigkeit eingereicht hatte, konnte dem nur 140,05 entgegensetzten und musste mit Platz 4 zufrieden sein. Somit erneuter Titelgewinn durch Aach 14 vor Mörfelden und Aach 15. 

Deutscher Meister im 6er Einrad und 4er Kunstrad offen am 2. DM-Tag 

Am 2. DM-Tag setzte der 6er Einrad die Aacher Erfolgsserie fort. Yannick Gaißer, Sarah Bötzer, Lena Andorinha, Franziska Bötzer, Natalie Grote und Hannah Elsässer waren als letzter Starter der acht qualifizierten Teams gefordert. Oberesslingen (126,98) und die beiden Teams auf Antrup-Wechte hatten 128,78 und 132,25 vorgelegt. Sie zeigten von Beginn bis zum Ende eine sehr sichere Kür. Bei 135,93 und Platz 1 blieb die Wertungsanzeige stehen. Somit Deutscher Meister vor den beiden Sextett aus Antrup-Wechte. Zur Siegerehrung erklang „We are the Champions“ von Queen. 

 Dt. Meister 6er Einrad  – Franziska, Yannick, Lena, Hannah, Natalie, Sarah
Dt. Meister + DM-Bronze 4er Einrad – Franziska, Anika, Lena, Natalie, Jone, Sarah, Yannick, Hannah

In der letzten Entscheidung, dem 4er Kunstrad der offenen Klasse, trug das Aacher Team mit Yannick Gaißer, Jone Burow, Lena Andorinha und Franziska Bötzer die Bürde des Favoriten. Alles letzter Starter in dieser Disziplin gingen die vier mit 228,75 von der Fläche, kamen als einziges Team ohne Absteiger durch und hatten so über 26 Punkte mehr rausgefahren als Steinhöring (205,55), das DM-Silber gewann. Die SG Worms-Rheindürkheim (147,4) komplettierte auf dem Bronzerang das Siegertreppchen. 

Dt. Meister 4er Kunstrad offen – Lena, Jone, Franzisa, Yannick

Im 2er Kunstrad der Frauen zählten Sara und Lisa Knobelsies (Volkertshausen) zu den möglichen Medaillenkandidaten. In der Vorrunde, die auch als 7 WM-Qualifikation zählte, fuhren sie 113,33 Punkte raus und belegten hinter Jodeleit/Schlüter (Knetterheide/133,22) und Mester/Osterhage (Liemer RC/Herford/118,63) Platz 3. Damit hatten die beiden auch den Platz im abendlichen Fina-Four gesichert. Dort eröffneten Hasmüller/Lichy (Magstadt/Denkendorf) das Finale mit 118,53 Punkten. Die Knobelspies Schwestern fuhren anschließend zu 114,49 Punkte. Ein kurzer Tipper beim Aufgang vom Kehrhang zum Kehrsteuerrohrsteiger kostete einen Punkt, der am Ende den Medaillentraum platzen ließ. Mester/Osterhage, die für die WM als zweites Paar nominiert sind, fuhr danach 115,08 raus. Und die Europameisterinnen Jodeleit/Schlüter holten sich mit 131,77 ihr erstes Deutsche Meister-Trikot. Erneut, wie in allen bisherigen German-Master in 2026 „nur“ Platz 4 für das Duo des RSV  Volkertshausen. „Wir hatten uns nach der super Vorrunde riesig gefreut, dass wir uns für das Finale der Top 4 qualifiziert haben“, so Lisa. „ein Highlight war auf jeden Fall die Sportlervorstellung und die Final-Atmosphäre. Wir konnten diesen genießen und waren zufrieden.“ „Dennoch sind wir um 0,59 Punkte am Treppchen vorbeigeschrammt, was natürlich sehr schade ist“, so Sara. „Wir freuen uns jetzt aber diese Saison beim UCI-Weltcup-Finale im November in Frankreich schön abrunden zu können. Wir arbeiten fleißig an neuen Übungen und freuen uns schon auf nächstes Jahr.“

 Lisa (unten) + Sara Knobelsies
v.l.n.r. (hinten) Jone Burow, Cheftrainerin Katja Gaißer, Yannick Gaißer – Mitte Lena Andorinha, Anika Meßmer, Franziska Bötzer vorne.  Natalie Grote, Hannah Elsässer, Sarah Bötzer

German-Masters-Finale im Kunstradsport (5.+6. WM-Qualifikation am 19.09.2026 in Tailfingen

Weltrekord durch Philipp-Thies Rapp (Tailfingen) und Lara Füller (Poppenweiler)

RMSV Aach fährt im 4er auf Platz 4 und gewinnt die Zwischenrunde / Geschwister Knobelspies fahren auf Platz 4 und gewinnen ebenfalls die Zwischenrunde

Hallenradsport (WS) Ein grandioses und geschichtsträchtiges German-Masters-Finale sollte es in der fast voll besetzten  Zollern-Alb-Halle von Albstadt geben. Die gesamte deutsche Elite und damit die Weltelite waren bei der 5. + 6. WM-Qualifikation am Start. Sah man tagsüber in WM-Quali-Runde 5, dass der ein oder andere Starter doch etwas nervöser war als sonst, so gab es in Runde 6 beim abendlichen Finale innerhalb von 30 Minuten gleich zwei neue Weltrekorde zu vermelden. Zuerst fuhr Lara Füller (Poppenweiler) mit 198,4 einen neuen Weltrekord im 1er Kunstrad und löste damit die seit 2021 von Milena Slupina (Bernlohe) gehaltenen Rekordmarke von 197,71 ab. Und anschließend setzte Philipp-Thies Rapp (Tailfingen) den grandiosen Schlusspunkt der diesjährigen German-Masters-Serie. Nach dem Salto vom Lenker standen 216,53 Punkte an der Anzeige. Groß der Jubel beim Publikum, Phillipp-Thies Rapp und Vereins- und Bundestrainer Dieter Maute über diese Leistung. Rapp toppt damit die bisher von Lukas Kohl (Kirchehrenbach) gehaltene Marke von 216,40 Punkten. Damit sicherten sich die beiden auch jeweils den Tagessieg und den Sieg in der Gesamtwertung. In den beiden 2er Disziplinen holten sich Lea-Victoria Styber/Nico Rödiger (Langenselbold) bzw. Kim-Leah Schlüter/Neele Jodeleit (Knetterheide) jeweils den Tagessieg und den Gesamt-Master-Sieg. Im 4er gewannen Annika Rosenbach, Stella Rosenbach, Milena Schwarz und Tijem Karatas vom RV Mainz-Ebersheim an diesem Tag beide Qualifikationen. Die in der WM-Zwischenwertung (nach 6 von 7 Qualis) haben ihr DM-Ticket bereits vorzeitig so gut wie gelöst. In den 1er und 2er Disziplinen erfolgt die Vergabe erst in der Vorrunde der Deutschen Hallenradsport-Meisterschaft am 25./26.o09.2026 in Sulzbach am Main. Ob nach der Absage der Hallenrad-WM in Derby/Großbritannien durch den Radsport-Weltverband UCI eine WM stattfinden wird, steht nach wie vor in den Sternen. „Wir von German-Cycling sind zuversichtlich, dass es eine Hallenrad-WM für Euch geben wird“, so Katharina Schwarz, Vize-Präsidentin Hallenrad bei German Cycling am Ende der Veranstaltung zu den Sportlern. „Im Hintergrund laufen bereits Gespräche, um einen Ersatzort zu finden. Wir hoffen, dass wir in 1 – 2 Wochen eine Lösung verkünden können.“ RMSV Aach mit Franziska Bötzer, Jone Burow, Lena Andorinha und Yannick Gaißer fahren im 4er auf Platz 4 und gewinnt die Zwischenrunde / Geschwister Knobelspies fahren im 2er auf Platz 4 und gewinnen ebenfalls die Zwischenrunde.

4er Kunstrad

Ein hochklassiges Starterfeld war im 4er Kunstrad am Start. Die fünf besten 4er Mannschaften Deutschlands aus den bisherigen 4 WM-Qualis waren auf der Schwäbischen Alb mit dabei. Die Europameisterinnen vom RV Mainz-Ebersheim setzten sich mit 246,28 Punkten durch und lösten so erneut das WM-ticket. Auch im Finale waren Annik Rosenbach, Stella Rosenbach, Milena Schwarz und Tijem Karats nicht zu schlagen. 244,97, der Tagessieg und damit das 6 Ergebnis über 241 Punkte in Folge. Dahinter ging es sehr knapp her. Auf Platz 2 fuhr in beiden Umläufen das Team aus Wiednitz, das von Wettkampf zu Wettkampf stärker wird. 236,7 und 235,15 die konstanten Ergebnisse. Neuenkirchen, die Nr. 3 an diesem Tag, erfuhr 236,22 und 234,17. Aach als Nr. 4 verpasste mit 234,17 den Finaleinzug. Ebenso Steinhöring, das mit 205,17 zufrieden sein musste. In der Zwischenrunde steigerte sich beide. Auf 238,25 für Aach und Steinhöring 219,93. Noch drei Quartetts haben die Chance auf den WM-Startplatz. Die beste Ausgangsposition jedoch besitzt Neuenkirchen vor Wiednitz und mit etwas Abstand Aach. Bei der DM in Sulzbach am Main wird dies in der Vorrunde entschieden. „Es war eine gute Leistung von den vier Sportlern“, zeigte sich Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer zufrieden. „Die vier können das hohe Niveau halten. Kleinere Wackler kommen immer wieder vor, die von den Kampfrichtern auch gesehen wurde und zu Abzügen führten. Beim Start am Morgen gab es auch Prozentabzüge und in der Zwischenrunde war es eine solide Leistung, die im Finale für Platz 2 gereicht hätte. Somit sind wir zufrieden und hoffen, diese Leistungen auch am kommenden Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft in Sulzbach am Main abrufen können.“

 v.l.n.r. Yannick, Lena , Franziska und Jone

2er Kunstrad

Im 2er der Frauen sah man die Nervosität einigen deutlich an. Oder lag es an dem frühen Beginn? Die Programme wurden nicht immer so ruhig und sturzfrei vorgetragen, wie bei den beiden vorherigen Masters. Auch die Europameisterinnen Neele Jodeleit/Kim-Leah Schlüter (Knetterheide) waren nicht sattelfest. Mit 123,83 konnten sie ihr Potenzial nicht abrufen. Trotzdem sollte es für den Vorrundensieg reichen. Im Finale patzen sie bei beiden Lenkerstanddrehungen. Mit 119,02 gewannen sie dieses, fuhren jedoch ein Streichergebnis ein. Als Nr. 2 positionieren sich die Newcomer Lillith Mester/Mira-Sophie Osterhage (Liemer RC/Herford). 114,95 und 115,0 zeugen von einer soliden Leistung. Nr. 3 waren im Finale überraschend Anika Papok/Anna-Sophia von Schneyder (Lottstetten). In der Vorrunde platzte nach Minute 3.36 der Hinterreifen an ihrem Kunstrad. Nach dem Austausch des defekten Hinterrades, konnten die beiden am Ende der Disziplin ihr restliches Programm absolvieren. Der Restart klappte und mit 114,8 war der Finaleinzug geschafft. Mit 103,5 konnte die beiden im Finale ihr Ergebnis aus der Vorrunde nicht mehr wiederholen. Lisa + Sara Knobelspies (Volkertshausen/112,21) verpassten erneut mit Rang 4 den Finaleinzug. In der Zwischenrunde sicherten sich die Geschwister Knobelspies mit 113,57 wertvolle Punkte, um den WM-Ersatzplatz. „an sich hatten wir nach dem Einfahren ein echt gutes Gefühl und konnten dadurch auch befreit fahren“, so Lisa Knobelsies. „Mit den Ergebnissen sind wir zufrieden, obwohl die Handstände bisschen wackelig waren und es dafür Abzüge gab.“ „Leider konnten wir aufgrund von Schulterschmerzen nicht so intensiv üben, was sich dann auch im Programm bemerkbar machte“, ergänzt Sara Knobelspies. „Dennoch sind wir happy mit unseren Leistungen heute, da wir unseren Vorsprung Richtung WN-Ersatzteam weiter ausbauen konnten.“ Die direkten Konkurrentinnen fuhren 108,29 bzw,106,70 raus. Bereit am kommenden Wochenende steht mit dem Start an der Hallenrad-DM der nächste Wettkampf für die beiden vor der Tür.

 v.l.n.r. Sara und Lisa

Ergebnisliste: www.hallenradsport-daum.de

Deutschland-Cup/-Pokal am 12.09.2026 in Mönchengladbach

Weltrekord durch den 4er RV Kunstrad Mainz-Ebersheim + Deutscher Rekord im 6er Kunstrad durch den RV Mainz-Ebersheim

Alle Tickets für die Hallenrad-DM in Sulzbach am Main sind vergeben

UCI meldet die Absage der Hallenrad-WM in Derby / Großbritannien

Hallenradsport (WS) Auf der Anreise zum Deutschland-Cup/-Pokal in Mönchengladbach kam die Push-Nachricht der UCI: Die Hallenrad-WM vom 16.-18- Oktober 2026 in Derby/Großbritannien ist abgesagt. Nun hofft die Hallenradsport-Familie, dass sich doch noch ein Ausrichter in 2026 findet. Trotz dieser Meldung zeigten die Athleten bei den beiden WM-Qualifikations-Durchgängen (3+4.) im 4er Kunstrad sowie den DM-Halbfinals in den beiden Mannschaftsdisziplinen sowie den restlichen Startplätzen im 1er und 2er Kunstrad super Leistungen. Besonders im Finale um den Pokalsieg in den Mannschaftsdisziplinen überboten sich die Teams gegenseitig. „Was für ein spitzen Finale“ so Hallensprecher Yannick Lingen. „Gleich drei 4er Frauenteams fuhren über 245 Punkte raus.“ Der 4er Kunstrad des RV Mainz-Ebersheim mit Milena Schwarz, Tijem Karaas, Annika Rosenbach und Stella Rosenbach holte sich den Weltrekord, mit 247,85 Punkten bisher gehalten vom Team Kunstradfahren Uzwil, wieder zurück nach Deutschland. 249,71 Punkten, lautet nunmehr die Rekord-Marke. Und im 6er Kunstrad schraubten die vier Ebersheimer Sportlerinnen zusammen mit Melissa Schwarz und Svenja Kraus den Deutschen Rekord auf 228,12 hoch. Damit gewann Mainz-Ebersheim sowohl das 4er Kunstrad der Frauen als auch das 6er Kunstrad. Den Cup im 4er Kunstrad offen sicherte sich der RMSV Aach. Yannick Gaißer, Jone Burow, Franziska Bötzer und Lena Andorinha fuhren mit 237,55 Punkten auf Platz 1. In der WM-Zwischenwertung (4 von 7) führt Mainz-Ebersheim (987,10) vor Neuenkirchen (957,67) Aach (946,51), Wiednitz (908,97) und Steinhöring (804,30). 

Vorrunde

In der Vorrunde wurden die DM-Tickets vergeben. Im 4er der offen Klasse gewann der RMSV Aach (228,87), trotz einiger Wackler und Prozentabzügen aufgrund nicht ganz regelkonformer Ausführung, aber ohne Absteiger vor der SG Worms/Rheindürkheim (193,52) und Steinhöring (191,48). Dahinter klaffte eine größere Lücke. Im 4er der Frauen war der RV Mainz-Ebersheim (245,96) das stärkste Team. Mit etwas Abstand folgte RV Neuenkirchen (231,29) und RfV Wiednitz (197,51). Und im 6er Kunstrad duellierten sich die beiden favorisierten Teams. Es gewann der RMSV Aach (210,26) vor RV Mainz-Ebersheim (200,63) und Neuenkirchen (169,55). 

CUP-Finale

Im abendlichen Finale wurden die Karten neu gemischt. Alle Mannschaften begannen bei 0. Den Auftakt macht der 4er Kunstrad offen. Alle drei Teams konnten sich gegenüber der Vorrunde nochmals steigern. Worms-Rheindürkheim eröffnet mit 196,37 das Finale. Steinhöring konterte mit 209,94. Dann folgte Aach. Die vier hatten sich viel vorgenommen und zeigten bis zur zweitletzten Übung, der Doppeltorfahrt Steiger rückwärts eine perfekte und sehr ruhig Kür. Sie waren auf dem Weg zu einer Punktzahl deutlich über der 240er Marke war. Dann passierte es. Die Torfahrerin touchiert das fahrende Tor. Absteiger + Prozentabzüge kostete wertvolle Punkte für die WM-Wertung. Sehr stark war der Applaus für diese Leistung, in der mit vielen anwesenden Deutschen Mannschafts-Kunstrad-Meistern besetzten Halle. Mit 237,55 sollte trotzdem der CUP-Sieg bedeuten.

Direkt im Anschluss zeigten die 4er Frauen ihr Können und sie zeigten 4er Kunstrad auf Spitzen-Niveau. Neunkirchen 3 fuhr für die WM-Wertung außer Konkurrenz zu 192,93 Punkten. Wiednitz konnte danach das ganze Können perfekt abrufen und legte gleich mit 246,77 vor. Für Neuenkirchen 2 reichte es im Anschluss „nur“ zu 245,85 Punkten. Dann die Europameisterinnen, die unter Druck bisher immer noch zulegen konnten. Sie toppten die beiden Vorgaben mit einem neuen Weltrekord von 249,71 Punkten. „So stark wie heute habe ich alle vier kader-Mannschaften an einem Wettkampf noch nie gesehen“, so Katharina Gülich, die Nationaltrainerin der 4er Mannschaften. 

Und im 6er Kunstrad folgte als letzter Act ein neuer Deutsche Rekord. Neunkirchen steigerte sich auf 176,25. Aach im Anschluss leistet sich zwei Absteiger. Besonders heftig war der Absteiger in der Gegen-Quer-Acht. Die Sportlerin blieb am Boden liegen und das Programm musste unterbrochen werden. Nach etwa  5 Minuten konnte das Team die Kür fortsetzten. Trotz der Unterbrechung konnten sie den Rest perfekt durchziehen und blieben mit 209,0 nur knapp unter dem Vorrunden-Ergebnis. Mainz-Ebersheim erhöhte im Finale die Schwierigkeit auf 231,6 Punkte. Sie brachten diese Punktzahl mit minimalen Abzügen durch. Am Ende waren es 228,17 und eine Verbesserung des bisher selbst gehaltenen Deutschen Rekord. „Das war schon heftig für die Sportler, dass sie sowohl im 4er als auch im 6er im Finale nicht fehlerfrei blieben“, so Cheftrainerin Katja Gaißer. „Sie hatten sich nach den guten Trainingsleistungen mehr erhofft und waren natürlich enttäuscht. Fehler sind in unserer Sportart innerhalb der 5 Minuten nicht mehr gutzumachen.“

Das Team in Mönchengladbach. (hinten) Hannah Elsässer, Cheftrainerin Katja Gaißer, Natalie Grote (vorne) Yannick Gaißer, Jone Bruow, Lena Andorinha, Franziska Bötzer

Ergebnisliste: www.hallenradsport-daum.de

UCI-Meldung zur WM-Absage: www.uci.org

Bundes-Pokal im Einrad und WM-Qualifikation im 4er Kunstrad in Schwanewede-Neuenkirchen

Aach gewinnt Bundes-Pokal im 4er Einrad und 6er Einrad

Aach liegt im 4er Kunstrad in der WM-Qualifikation hinter
Mainz-Ebersheim + Neuenkirchen auf Platz 3

Kunstradsport (WS). Die weite Reise von rd. 800 KM in den Norden Deutschlands hat sich für die Einrad Sportler vom RMSV Aach gelohnt. In Schwanewede-Neuenkirchen (bei Bremen) fand am 29.08.2026 der Bundes-Pokal im Einrad sowie die ersten beiden WM-Qualifikationen im Kunstrad statt. Der RMSV Aach war mit drei Einrad-sowie einer 4er Kunstrad-Mannschaften dabei und kehrte nach 2022, 2023, 2024 und 2025 erneut mit den Bundes-Pokal-Siegen im 4er Einrad durch Franziska Bötzer, Lena Andorinha, Jone Burow, Yannick Gaißer sowie im 6er Einrad durch Natalie Grote, Franziska Bötzer, Sarah Bötzer. Lena Andorinha, Hannah Elsässer und Yannick Gaißer am späten Sonntag-Nachmittag zurück. Damit gelingt dem RMSV Aach erneut der doppelte Bundes-Pokal-Hattrick. Die 2. Aacher 4er Einrad mit Hannah Elsässer, Natalie Grote, Annika Meßmer, Sarah Bötzer verpasste in der Vorrunde ganz knapp die Teilnahme am abendlichen Finale der besten Drei und landete damit auf dem undankbaren 4. Platz. In der WM-Qualifikation im 4er Kunstrad um das deutsche WM-Ticket für die Hallenrad-WM in Derby/Großbritannien liegen Franziska Bötzer, Lena Andorinha, Jone Burow und Yannick Gaißer nach den ersten beide Qualis (von insgesamt 7) mit 480,09 Punkten auf Rang 3. In Führung liegen die Europameisterinnen aus Mainz-Ebersheim (491,43) vor Neuenkirchen (480,53), Aach, Wiednitz (464,69), Mainz-Ebersheim 2 (410,10) und Steinhöring (402,88) sowie Neuenkirchen 2 (366,98). Die WM-Ausscheidung im 4er Kunstrad um das deutsche WM-Ticket verspricht in diesem Jahr Spannung pur. „Das war heute schon Weltklasse, was wir von den Mannschaften gesehen haben“, so Ex-Vize-Weltmeister und Hallensprecher Max Maute nach dem 4er Kunstrad-Finale. 

4er Einrad Aach
4er Kunstrad Aach

Bereits in der Vorrunde der 22 angetretenen 4er Einrad kristallisierten sich die drei Finalteilnehmer erst gegen Ende dieser Mammut-Disziplin heraus. 20 Quartetts hatten zwischen 141,8 und 158,7 Punkten aufgestellt. Schnell trennt sich die Spreu vom Weizen. Flonheim hatte die meisten Punkte eingegeben. Mörfelden legte 139,78 vor das von Rauen mit 141,68 überboten wurde. Mit 140,39 reihte sich Aach 2 zwischen diesen beiden ein. Aach 1, die Deutschen Meister fuhren mit 146,1 ins Finale, während Flonheim im Anschluss mit 145,37 folgte. Die Mannschaften pushten sich gegenseitig zu Höchstleistungen. Das Finale wurde von Gastgeber Neuenkirchen, mit Wildcard am Start, mit 133,57 eröffnet. Diese wurde von Rauen mit 137,21 überboten. Aach fuhr mit 148,52 zu einer neuen persönlichen Bestleistung. Mit 147,09 konnte Flonheim diese Vorlage nicht mehr überbieten. Steinhöring legte gleich 131,02 vor. Neuenkirchen, als Gastgeber mit einer Wildcard im Finale, kam. Damit erneuter Pokalsieg für Aach vor Flonheim und Rauen. 

6er Einrad Aach

Im 6er Einrad hatten die gestarteten 8 Mannschaften, sich aufgrund der 8 Startplätzen bereits sicher für die Hallenrad-DM qualifiziert. Der stärkste 6er kam sowohl in der Vorrunde (134,5) als auch im Finale (136,57) vom RMSV Aach. Dahinter fuhr wie im Vorjahr Teuto Antrup Wechte (133,22) mit ins Finale. Überraschend zog auch Herzogenaurach (132,19) mit ins Finale. Beide Teams konnten die Leistungen aus der Vorrunde nicht mehr überbieten. Antrup-Wechte (131,96) fuhr auf Platz 2, während Herzogenaurach (101,03) den im Vorfeld nicht erwarteten 3. Platz belegte. „Das war heute schon stark, was die Sportler heute im Einrad gezeigt haben“, so eine zufriedene Aacher Cheftrainerin Katja Gaißer. „Besonders im 4er war das stark, nachdem die Top-Mannschaften sehr hohe Punkte vorgelegt hatte. Schade, dass unser zweiter 4er um 1,29 Punkte das Finale verpasst haben. Alle drei Einrad-Mannschaften konnten sich damit für die DM qualifizieren.“

hinten: (v.l.n.r) Hannah Elsässer, Sarah Bötzer, Natalie Gote .- vorne: Yannick Gaißer, Lena Andorinha, Cheftrainerin Katja Gaißer, Anika Meßmer, Franziska Bötzer, Jone Burow

Gleichzeitig wurden auch die ersten beiden -von insgesamt sieben- WM-Qualifikation im 4er Kunstrad um das deutsche WM-Ticket ausgefahren. 8 Mannschaften bewarben sich um dieses und die kommenden weiteren WM-Qualifikationen, denn nur die Besten 5 dürfen ab der 5. Ausscheidung beim 3. German-Masters in Tailfingen am 19.09.2026 an den Start gehen. In beiden Umläufen waren die Europameisterinnen vom RV Mainz-Ebersheim mit 241,98 und 249,45 am stärksten. Dahinter platzierte sich Neuenkirchen mit 234,38 bzw. 246,14. Hatte der Aacher 4er in der ersten Runde noch mit 241,48 und neuer Bestleistung geglänzt, so unterlief den vier Sportlern bei der neuen Übung „Innenring um 1 mit Drehungen“, ein kleiner Fehler, sodass dieser am Ende nicht rechtzeitig geschlossen werden konnte. Nur 238,61 Punkte. „Sie haben damit einen Absteiger vermieden, aber die Prozentabwertung kostete wertvolle Punkte“, so Katja Gaißer. „Trotzdem bin ich richtig stolz auf die Leistungen aller meiner Sportler. Das war so nicht vorauszusehen.“ Die nächsten beiden WM-Qualifikationen finden im Rahmen des Deutschland-CUP am 12. September 2026 in Mönchengladbach statt.

Ergebnisse: www.hallenradsport-daum.de

Baden-Württembergische Meisterschaft der Elite am 26.07.2026 in Mergelstetten

5 x BaWü-Meister durch Aach und 1 x durch Volkertshausen

Kunst-/Einradsport (WS) Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Kunst-+  Einradsport am 26.07.2026 in Mergelstetten (Ortsteil von Heidenheim), war der RMSV Edelweiß Aach mit 5 Mannschaften am Start. Neben den Titelehren ging es auf der Ostalb auch um die Qualifikation zu den DM-Halbfinals. Die BaWü-Bilanz der beiden Hegau-Bodensee-Vereine kann sich sehen lassen. Gleich 6 x BaWü-Gold heimsten die Sportlerinnen und Sportler ein. BaWü-Meister wurden vom RMSV Aach: 4er Kunstrad offen  + 4er Einrad offen mit Yannick Gaißer, Jone Burow, Franziska Bötzer und Lena Andorinha, 4er Einrad Frauen mit Hannah Elsässer, Anica Meßmer, Sarah Bötzer und Natalie Grote, 6er Einrad Franziska Bötzer, Sarah Bötzer, Lena Andorinha, Yannick Gaißer, Natalie Grote, Hannah Elsässer, 6er Kunstrad mit Lena Andoriha, Jone Burow, Franziska Bötzer, Natalie Grote, Hannah Elsässer und Yannick Gaißer. Und vom RSV 

Alle fünf Aacher Mannschaften konnten sich damit für die DM-Halbfinals – am 29.08.2026 beim Bundes-Einrad-Pokal in Neuenkirchen/NDS bzw. am 12.09.2026 im Kunstrad beim Deutschland-Cup in Mönchengladbach qualifiziert, während der 2er  am 22.08.2026 beim 1. German-Masters in Märkisch-Buchholz (Brandeburg) um die DM-Teilnahme kämpft. 

Im 4er Einrad der offenen Klasse war Aach alleine am Start. Die vier Sportler zeigten mit ausgefahrenen 144,19 Punkten eine klasse Leistung. Im 4er Kunstrad hatten Wendlingen (149,77) und Ebnat (175,06) vorgelegt. Das Aacher Quartett zeigte sich trotz des Kadertrainings in guter Verfassung. Nur die neue Übung, der Innenring um Eins mit Rechtsschleifen sollte nicht gelingen. Trotzdem sollte es mit ausgefahrenen 215,47 zu einem souveränen Titelgewinn reichen. Hart die Konkurrenz im 6er Einrad und 4er Einrad der Frauen. Ravensburg eröffnete mit 117,2 die 6er Konkurrenz, während Oberesslingen nach einigen Patzern mit 111,83 von der Fläche ging. Aach hatte mit 149,1 das schwierigste Programm zu absolvieren und wurde der Favoritenrolle mehr als gerecht, Mit 139,92 hatten sie am Ende nicht mal 10 Punkte Abzug auf dem Wertungsbogen stehen. Auch im 4er Einrad waren die 4er Aacherinnen top in Form. 133,53 von Ravensburg und 136,09 von Oberesslingen 2 galt es beim Start zu toppen. Mit 144,07 zeigten sie ihre Klasse und setzten sich so gegen die Konkurrenz durch. Beim letzten Start im er Kunstrad war der Abstand gegenüber Ebnat (165,71) recht deutlich. Mit 200,86 Punkten fuhr das Aacher Sextett zum Aacher BaW-Titel Nr. 5 an diesem Tag. Auch der 2er aus Volkertshausen zeigte sich gut in Form. Trotz einer kleinen Unsicherheit bei der Standsteiger-Drehung auf 2 Rädern, sicherten sich Lisa und Sara Knobelspies den Titel mit 110,5 vor von Schneyder/Papok (Lottstetten/106,84) und Hasmüller/lichy (Magstadt/Denkendorf/103,87). 

„Nach dem harten Wochenende mit Nationalmannschaft-Kader-Training im 4er und der BaWü sind wir mit dem Ergebnis mehr als zufrieden“, so das Resümee von Cheftrainerin Katja Gaißer. „Alle haben sich hervorragend präsentiert. Nur eine Mannschaft hatte einen Absteiger in Kauf zu nehmen. Es gibt bei allen jedoch noch kleinere Baustellen, an die wir in den nächsten Wochen noch ausmerzen müssen. Jetzt gilt der Blick Richtung DM-Halbfinals, wobei die gemeinsame Trainingsplanung während der Ferienzeit uns vor große Herausforderung stellen wird.“ 

Das erfolgreiche Team des RMSV Aach : (v.l.n.r.) hinten – Sarah Bötzer, Franziska Bötzer, Hannah Elsässer, Natalie Grote – Vorne: Yannick Gaißer, Lena Andorinha, Jone Burow, Anika Meßmer

Das erfolgreiche Team aus dem Aachtal (RMSV Aach in blau/ RSV Volkertshausen in rot)  (v.l.n.r.) hinten – Lisa Knobelspies, Sarah Bötzer, Franziska Bötzer, Hannah Elsässer, Natalie Grote, Sara Knobelspies – Vorne: Yannick Gaißer, Lena Andorinha, Jone Burow, Anika Meßmer

UCI-Kunstrad-Weltcup in Vac – Ungarn

4er Aach fährt auf Platz 2 hinter Neuenkirchen Geschwister

Knobelspies müssen sich nur den Europameisterinnen geschlagen geben

Hallenradsport (WS) In Vac / Ungarn (35 Km östlich von Budapest fand die 2 Runde der diesjährigen 4-teiligen UC_Kunstrad-Weltcup-Serie statt. Nach Nesvady (Slowakei) im Februar, war der Weltcup erneut in Ost-Europa zu Gast. Die Anreise der Sportler war individuell. Einige reisten mit dem Flieger an, andere nahmen einen mehrstündige An- und Rückreise mit dem Auto in kauf. „Die Athleten aus Ost-Europa haben sonst immer diese weiten Wege vor sich, nunmehr müssen wir diese langen Reisen zu den Weltcups in Kauf nehmen“, so die Meinungen der Deutschen Sportler. „Und es hat sich gelohnt, denn die Veranstaltung war perfekt organisiert. Und das in einer klimatisierten Hallen, von der wir derzeit nur träumen können.“. Die Wettkampfserie besteht aus 3 Vorrunden und einem Finale mit den besten 10 je Disziplin. Bereits zum 2. Mal an einem Weltcup waren Sara und Lisa Knobelspies (Volkertshausen) am Start. Sie mussten sich nur den Europameisterinnen Kim-Lea Schlüter / Neele Joedeleit (Knetterheide) geschlagen geben. In der Zwischenwertung liegen sie mit 160 Weltcup-Punkten ebenfalls auf Platz 2. Zum ersten Mal nahm der 4er Kunstrad des RMSV Aach mit Franziska Bötzer, Lena Andorinha, Jone Burow und Yannick Gaißer teil. Sie fuhren hinter dem Teams aus Neuenkirchen (bei Bremen) auf Platz 2 und bekamen dafür 80 Weltcup-Punkte gutgeschrieben. In der WC-Zwischenwertung führt Neuenkirchen mit 180 Punkten vor Uzwil/Schweiz. Die weiteren Weltcup-Sieger in Vac: 1er Frauen: Ramona Dandl (Bruckmühl) – 1er Männer: Philipp-Thies Rapp (Tailfingen) – 2er Kunstrad offen: Nico Rödiger / Lea-Victoria Styber (Langenselbold)

Im 2er Kunstrad traten Lisa und Sara Knobelspies mit neuer Schwierigkeit von 131,4 an. Nachdem das Schweizer Paare Julia Stähli/Tanisha Tanner (Amriswil/112,65) vorgelegt hatte, mussten die Knobelspies-Schwestern ihre Kür absolvieren, Es klappte nahezu perfekt. Auch die neue Übung wurde gekonnt gemeistert. Am Ende blickten sowohl Sara als auch Lisa gespannt auf die Anzeigetafel. 112,8 stand an der Anzeige. Noch war es Platz 1 mit einem minimalen Vorsprung von 0,15 Punkten. Würde das für die Führung reichen? Denn noch war das Ergebnis von den Kampfrichtern bestätigt. Sie konnten noch Änderungen vornehmen. Nach bangen Sekunden erschien die Anzeige in Gelb. Damit war die Punktzahl bestätigt und die beiden übernahmen die Führung und Platz auf den Leader-Stühlen. Die Schweizer Meisterinnen Larissa Tanner/Simona Lucca (Stäfa-Dürneten/105,65) konnten danach die Punktzahl nicht überbieten. Nur die Kim-Leah Schlüter / Neele Jodeleit, die rd. 20 Punkte mehr als die Knobelspies-Schwestern eingereicht hatten, fuhren mit ausgefahren 132,73 Punkten zu ihrem 2. Weltcup-Sieg.

Die nächsten Disziplin war das 4er Kunstrad. Nach den 1.000 KM-Anreise mit dem Auto hatten die 4 Sportler den Parkett-Hallenboden erfolgreich testet werden. Das letzten Training in den Morgenstunden des Wettkampftages verlief gut und so hofften alle auf einen Sturz-freien Wettkampf am Nachmittag. Im Vorfeld wussten die vier bereits, dass es aufgrund von Umstellungen beim Radmaterial gut laufen könnte, aber auch durchaus der ein oder andere Absteiger passieren kann. Kisvarda /Ungarn (63,32) sowie die beiden Schweizer Mannschaften aus Uzwil hatte 141,12 bzw. 190,82 Punkte vorgelegt. Die ersten drei Übungen passten perfekt, doch bei der Querwechselrunde saß eine Sportlerin plötzlich auf dem Boden. Bis sie wieder auf dem Rad saß und das Programm fortgesetzt werden konnten, verging viel Zeit und verursachte eine 100 % Abwertung. Die Vier fingen sich sogleich wieder, doch bei der gleichzeitigen Gegentorfahrt-Mühle passte die Abstimmung nicht, sodass weitere wertvolle Zeit verging. Es waren nach dem frühen Absteiger keine weiteren groben Patzer zu verzeichnen und die Übungen wurden perfekt gezeigt. Doch am Ende passten die beiden letzten Übungen nicht mehr in die 5-minütigen Vorgabe, sodass diese mit 100 % Abwertung bewertet wurden. Weitere knapp 20 Punkte fielen somit raus. Am Ende standen 196,08 an der Anzeige. Die Enttäuschung bei den Sportlern war deutlich zu erkennen. Neuenkirchen hatte anschließend keine Probleme und zog das Programm ohne Absteiger durch. Mit 223,50 Punkten sicherten sie sich so den 1. Weltcup-Sieg vor Aach und Uzwil. Cheftrainerin Katja Gaißer verfolgte den Wettkampf zu Hause am Livestream. „Die 3 Übungen haben insgesamt rd. 30 Punkte und damit den möglichen WC-Sieg gekostet“, so ihr Feedback an ihre Sportler. „Dass es aktuell noch nicht perfekt läuft, dass wussten wir. Aus den gemachten Fehlern lernen und weiterhin an der Sicherheit arbeiten, dann kann das im Herbst, wenn die DM- bzw. WM-Qualifikationen terminiert sind, was werden.“

Ergebnisse: www.hallenrad.de

REGIO-Pokal 2. Durchgang und REGIO-Meisterschaft Elite am 21. Juni 2026 in der Wiesengrundhalle von Volkertshausen

6 Starter aus der Hegau-Bodensee-Region qualifizieren sich für die Baden-Württembergischen Meisterschaften

Hallenradsport (WS) In der Wiesengrundhalle von Volkertshausen fand am Sonntag (21.06.2026) die REGIO-Meisterschaft Hegau-Bodensee der Elite statt. Hier ging es auch um die Qualifikation zur Baden-Württembergischen Meisterschaft, am 26.07.2026 in Mergelstetten. Fünf Mannschaften des RMSV Aach sowie die Geschwister Knobelspies (RSV Volkertshausen) konnten sich dafür qualifizieren. Gleichzeitig fand der 2. Durchgang in der diesjährigen REGIO-Pokalserie statt, bei einige zum erstmals Wettkampfluft schnuppern konnten. Trotz der sonntäglichen Hitze zeigten die jungen Sportler/innen kurz vor der Sommer-Wettkampfpause gute Leistungen. Teilweise waren neuen Bestleistungen zu verzeichnen und die bisher Führenden in den verschiedenen Disziplinen konnten ihre Führungsposition festigen.

Die fünf Aacher Mannschaften konnten vor allem in den beiden Einraddisziplinen mit guten Punktzahlen aufwarten, während in den beiden Kunstraddisziplinen noch Luft nach oben ist. Lisa und Sara Knobelspies, die vor knapp 2 Wochen EM-Bronze gewannen, konnten erneut überzeugen und fuhren vor heimischem Publikum starke 116,95 Punkte raus.

Bei den U11 Schülerinnen musste sich Ronja Hübschle (Orsingen/37,01) diesmal Leonie Oßmann (Volkertshausen/38,48) geschlagen geben. Dadurch konnte sie den Rückstand in der Zwischenwertung leicht verkürzen. Johanna Petry und Nora Fried (beide Orsingen) folgen den beiden mit 3 bzw. 4 Punkten Rückstand. Auch bei den U15 Schülerinnen musste die Führende Helena Lotz (49,72) in der Tageswertung mit Platz 2 hinter der stark fahrenden Anny Schädler (Volkertshausen/53,18), die nur mit 2,72 Punkten Abzug von der Fläche ging, zufrieden sein. Damit verringerte sie den Rückstand auf knapp 2 Punkte. Hinter den beiden folgen dichtgedrängt Irmi Lilli Illing, Raffaela Stanneck (beide Volkertshausen), Mia Spiegelhalter (Klengen) und Lina Streicher (Orsingen). Bei den U13-Schülerinnen baute Nala Öxle (Orsingen/47,8) trotz Patzer ihre Führung weiter aus. Mit fast 30 Punkten Rückstand , nach 2 Durchgängen, führen Euphemie Eisele (Volkertshausen) und Mila Lassmann (Klengen) die Verfolger an. Bei den Jüngsten U9 wechselte die Führung von Louisa Auer (Nenzingen/13,43) zu ihrer Vereinskollegin Melina Auer (19,01), die nunmehr die Zwischenwertung mit nicht mal 2 Punkten Vorsprung anführt. Bei den Jungs heißen die Führenden Noam Strobel (Nenzingen/U9) und Kilian Käfer (Klengen/U11).

6er Kunstrad Schüler RMSV Aach beim 6er Außenstern
Die Deutschen Juniorenmeisterinnen im 6er Kunstrad beim angefahrenen 6er Wechselring im Steiger rückwärts

In den Mannschaftsdisziplinen bauten die Führenden ihre Leader-Position weiter aus. Im 4er Einrad der Schüler knüpften Haylie Rietschle / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig (Aach) nahtlos an ihre DM-Gold-Fahrt in Duderstadt an. 111,19, fast exakt die Punktzahl wie beim DM-Titel. Dahinter festigten Lotta Leitz / Amelie Biedermann / Helena Schroth / Lucina Quni (Aach) ihren 2. Platz. Auch im 6er Einrad konnten Basandra Mirzai / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig / Amelie Biedermann / Helena Schroth mit 82,69 überzeugen, während das 2. Team in neuer Besetzung noch nicht die Trainingsleistung bestätigen konnte. In den beiden Kunstrad-Disziplinen konnte sowohl der 4er als auch der 6er nicht ganz an die bisherigen Saisonleistungen anknüpfen.

Anny Schädler (Volkertshausen ) – bei der Lenkervorhebehalte

Etwas dünn besetzt ist derzeit das 2er Kunstrad. Hier fuhren Mila Lassmann/Mia Spiegelhalter (Klengen/38,45) den Tagessieg ein verkürzten damit den Rückstand in der Gesamtwertung auf Anny Schädler/Raffaela Stanneck (Volkertshausen/36,6/) auf 1,35 Punkte. Dritte im Bunde sind Lina Streicher/Helena Lotz (Orsingen/29,98) deren Rückstand nunmehr auf 14 Punkte angewachsen ist.

 Helena Lotz (Orsingen) – bei der Seitvorhebehalte

Die Junioren-Mannschaften aus Aach und Nenzingen bestätigten erneut ihre deutsche Spitzenklasse. Sowohl der 4er Einrad aus Nenzingen als war der 6er Einrad aus Aach zeigten eine perfekte Kür. Die deutschen Meisterinnen im 4er Einrad aus Aach musste jedoch bei der gleichzeitigen Torfahrt einmal vom Einrad absteigen. „Das kann bei dieser Übung schon mal passieren“, so die vier Sportlerinnen. „Da geht es manchmal um Millimeter. Heute hat es leider nicht gepasst.“ Die Aacher Deutschen Meisterinnen im 6er Kunstrad zeigten mit ausgefahrenen 162,8 erneut, dass sie zurecht diesen Titel tragen. Im 4er Kunstrad lief es bis kurz vor Schluss sehr gut. Am Ende konnte jedoch die letzte Übung nicht vollständig innerhalb der Zeitvorgabe gezeigt werden.

Lisa (Sattel) und Sara Knobelspies (Volkertshausen) beim Sattel-Kopfstand / Lenker-Handstand auf einem Rad.
Nala Öxle (Orsingen) beim Kehrlenkerstand

Für die Schüler und Junioren geht es nunmehr in die sommerliche Wettkampfpause, während die Elite sich auf die BaWü vorbereiten darf. Der 2er aus Volkertshausen und der 4er aus Aach wird zudem Deutschland am UCI-Kunstrad-Weltcup im 11. Juli 2026 in Vac/Ungarn vertreten, bevor es dann Ende August mit den DM-Halbfinals und der WM-Qualifikation in den zweite und für die Elite wichtige Saisonhälfte gehen wird.

Deutscher Meister-Empfang am 13.06.2026

Zum zweiten Mal bereits in diesem Monat erklang in Aach die Deutsche Nationalhymne. Die Stadt Aach hatte zum Empfang der Deutschen Schülermeister im 4er Einrad sowie der Platzierten bei der Deutschen Schülermeisterschaft im Kunst- und Einrad, die am 30./31.05.2026 in Duderstadt / Niedersachsen stattfanden, eingeladen. Bürgermeister Manfred Ossola, die Stadtmusik Aach unter Leitung von Markus Augenstein, die Familien der jungen Sportler, Freunde und Einwohner empfingen die jungen Sportler auf dem Pausenhof der Grundschule in Aach. „Sie sind am 31.05. 2026 sehr späte Abends nach Hause gekommen, sodass ein Empfang direkt im Anschluss nicht möglich war“, so das Stadtoberhaupt. „Die Meinungen sind zweigeteilt, bei jedem DM-Titel ein DM-Empfang zu organisieren, da dies in Aach keine Seltenheit ist, sondern dank der sehr guten Vereinsarbeit Jahr für Jahr auf einem sehr hohen Niveau in Deutschland um vordere Plätze gekämpft wird. Die großartige Leistung wird auch durch den Gewinn des Gold-Pokals für den erfolgreichsten Hallenradsportverein Deutschlands deutlich. In 2025 bereits zum 8 Mal in Folge und seit 1087 zum insgesamt 26. Mal.“ Für einige Sportler war dies was besonderes, denn es war für sie der erste Titelgewinn. „Es ist auch eine Ehrerbietung an den Verein, vor allem an das Trainerteam. Es handelt sich hier um keinen Profiverein mit hohen Einnahmen und Möglichkeiten, der Spitzensportler einkauft, nein wir haben einen Verein der sich seine Spitzensportler selbst aufbaut und trainiert“, so Ossola weiter. „Diese Leistung des Trainerteams ist es auch Wert bei einem Empfang für die Deutschen Meister ihnen zu danken.“ Der 4er Einrad mit Haylie Rietschle, Mara Moll, Lennon Keller und Landelin Lürig holte den 188 DM-Titel nach Aach. DM-Bronze holten Basandra Mirzai, Mara Moll, Haylie Rietschle und Lennon Keller. Dazu kamen zwei Mal Platz 6 sowie ein 9. Platz. Zu Ehren erklang die Nationalhymne.

Cheftrainer Katja Gaißer schilderte im Anschluss ihre Eindrücke von dieser DM. „Bereits an der Badischen war klar, dass wir mit Mannschaften zur DM fahren dürfen. Unsere Jüngsten, für die der Badische Meistertitel bereits der größte Erfolg war, sind vom Alter her an der Grenze für die DM-Teilnahme und konnten ihren 9. Platz halten.“ so ihre Ausführungen. Im 6er Einrad hatten wir ein neu formiertes Team am Start, das bei der Siegerehrung mit einlaufen durfte. Der 6er Kunstrad lieben unsere Sportler nicht. Wir haben hier erst vor einem ¾ Jahr begonnen und die ersten Ferientage wurden zur Festigung des Programms genutzt. Bis auf einen Patzer haben sie es gut gemacht und konnte so von Platz 7 auf 6 vorfahren. Im 4er Kunstrad hatten wir mit einer Medaille geliebäugelt.“ Sie hatten dann in der Kür eine Übung ausgelassen. „Was mich sehr geärgert hat,“ so Gaißer weiter. „Patzer, Absteiger passieren mal, aber wenn man so gut trainiert hat, dann liegt es an der Konzentration und nicht am Können und schlägt sich unter Wert und ist schade. Es ging zum Glück nochmals gut aus, da ein stärker eingeschätzter 4er die Schwierigkeit nicht umsetzten konnten, sodass glücklich Bronze gewonnen wurde.“Im 4er Einrad hatte Aach die größten Medaillenchancen. „Ich hatte hier mit den Punkten taktiert, was im Training zu Irritationen führte. Und glaubt mir,“ an die Sportler gewandt.“ dass alle Entscheidung die ich treffe Nie zu euren Ungunsten sind. Vertraut mir und arbeitet mit.“ Nachdem Ebnat vorgelegt hatte spulten die vier Sportler ihr Programm souverän ab. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 111 Punkten holten sie DM-Gold, denn Mörfelden konnte anschließend die Punktzahl nicht mehr toppen. Sie dankte den Eltern, die an der DM dabei waren, den Daheim gebliebenen, der Stadt Aach, dem Hausmeister und dem Verein für die gegenseitige Unterstützung.

Die RMSV-Vorsitzende Petra Wiedermaier überbrachte anschließend die Glückwünsche des Vereins. Die Glückwünsche des Badischen Radsportverbandes von BRV-Vize-Präsidentin Jennifer Schweitzer trug Carolin Schmid vor.

v.l.n.r. Bürgermeister Manfred Ossola, Helena Schroth, Basandra Mirzai, Lennon Keller, Landelin Lürig, Mara Moll, Haylie Rietschle, Amelie Biedermann, Lucina Quini, Cheftrainerin Katja Gaißer (es fehlt Lotta Leitz) – in Front: Der Gold-Pokal 2025 von German Cycling (BDR)