Aach (WS) Die Stadt Aach, an der Spitze Bürgermeister Manfred Ossola, die Stadtmusik unter Leitung von Michael Chrobog, der Kunstrad-Koordinator des Radsportbezirk Hegau Bodensee Frank Ruhland, der Bürgermeister der Stadt Engen Frank harsch sowie eine große Schar an Zuschauern empfing am Sonntagabend (12.05.2024), die alten und neuen Junioren-Europameister im 4er Kunstrad des RMSV Aach auf dem neu gestalteten Mühlenplatz. Sie alle zollten Jone Burow, Yannick Gaißer, Lena Andorinha und Rebecca Grote sowie dem Trainer-Team um Cheftrainerin Katja Gaißer ihren großen Respekt vor dieser Leistung und gratulierten zum Erfolg. „Im letzten Jahr war es eine Premiere, da erstmals ein Mixed-Team den EM-Titel holte“, so das Stadtoberhaupt. „In diesem Jahr ist es fast schon Normalität. Ihr seid ein großes Aushängeschild für Aach und tragt den Namen der Stadt in die Welt hinaus.“ Er dankte auch allen am Erfolg beteiligten im Verein, den Familien. Er lobte auch den Trainingsfleiß und das Durchhaltevermögen der SportlerInnen. „Solche Siege muss man sich über Jahre erarbeiten,“ so Ossola. „Es war der insgesamt 17. EM-Titel für den RMSV Aach. Katja Gaißer schilderte in kurzen Worten den EM-Auftritt des Aacher 4er. „Das Training am EM-Freitag um 7.00 Uhr, noch vor dem Frühstück und kurz vor der Eröffnungsfeier lief nicht ganz optimal, die Nervosität merkte man ihnen an,“ so die 2-fache 4er Weltmeisterin. „Die Sportler haben mich bzw. meine Geduld getestet. Wer die vier gut kennt, der sah sehr genau die Nervosität, die dann auch bei ihrem Start auf der Fläche erkennbar war. An der ein oder anderen Stelle musste etwas nachgedrückt, korrigiert oder nochmals verbessert werden. Aber sie spulten die 25 Übungen ohne Absteiger ab und erzielten 203,45 Punkte.
Paul Gaißer, Yannick Gaißer, Rebecca Grote, Lena Andorinha, Jone Burow,, Katja Gaißer (beim Abspielen der Nationalhymne)
Ein solches Ergebnis hatte bisher noch keine 4er Mannschaft an einer EM erzielt.“ Glückwünsche überbrachte die RMSV-Vorsitzende Petra Wiedenmaier für den Verein, Frank Ruhland für den Radsportbezirk und Simone Rudolf las einen Brief mit herzlichen Glückwünschen der Vizepräsidentin Hallenrad des Badischen Radsportverbandes Jennifer Schweizer vor. Da Rebecca Grote aus Engen stammt, lies es sich Bürgermeister Frank Harsch nicht nehmen persönlich zu gratulieren. „Ihr seid die Besten in Europa, als eines ganzen Kontinents“, so Harsch. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Stadtmusik Aach die zu Ehren der vier Europameister die Deutsche Nationalhymne erklingen ließ.
Bürgermeister Stadt Aach Manfred Ossola, Katja Gaißer, Rebecca Grote, Lena Andorinha, Bürgermeister der Stadt Engen Frank Harsch
Aach ist erneut Europameister im 4er Kunstrad Mia-Marie Muffler belegt Platz 12
Kunstradsport (WS). Nach zuletzt 2015 in Nufringen, fand am 10./11. Mai 2024 die UEC-Junioren-Europameisterschaft im Hallenradsport in der Barockstadt Amorbach / Odenwald und damit wieder in Deutschland statt. Die Bilanz der Junioren-EM 2024 am 10./11.05.2024 in Amorbach im Odenwald kann sich sehen lassen – Gold im 2er Offene Klasse durch Emily Brenner / Markus Wechner (RSV Schleissheim) – Gold im 4er Kunstrad durch Jone Burow, Yannick Gaißer, Rebecca Grote, Lena Andorinha (RMSV „Edelweiss „Aach 1899 e.V. ) – Gold im 2er Juniorinnen durch Sofia Baier / Letizia Daudey (RV Lottstetten) – Doppelsieg und damit Gold und Silber im 1er Junioren durch Linus Weber (SV Kirchdorf) und Simon Halter (Radsportverein Concordia Erlenbach 1923 e.V. ) – Silber und Bronze durch Mina Heinritzi und Lisa Lechner (beide Soli Bruckmühl) sowie Radball-Silber durch Oskar Müller / Vin Görlich (RSV Großkoschen 1921 e.V.) – Somit 4 x Gold – 3 x Silber und 1 x Bronze – Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg und Danke an den Rad- und Rollsportverein Amorbach Solidarität 1922 e.V. für die Ausrichtung dieser EM mit „großem Herz für den Hallenradsport“. „Wir sind mit dem Ergebnis im Kunstrad sehr zufrieden“ so das Resümee von Junioren-Nationaltrainer Marcel Jüngling. „Der Saisonverlauf spiegelt sich im Ergebnis bei den 1er Juniorinnen wieder, sodass der Sieg der Schweizerin von Rotz in Ordnung geht. In den anderen Disziplinen haben alle Sportler eine super Kür gezeigt und ihre Medaillen redlich verdient.“ Auch Radball Junioren-Bundestrainer Michael Lomuscio war mit Platz 2 seiner Jungs am Ende zufrieden, „Tschechien war über die zwei EM-Tage eindeutig die stärkste Mannschaft“, so Lomuscio. „Und wenn Du in beiden Spielen gegen die 2:0 hinten liegst, selbst kein Tor erzielt, dann haben die Tschechen auch EM-Gold verdient. Platz 2 geht für uns in Ordnung.“ Im Rahmen der Schlussfeier übergab die Technische Delegierte der UEC Marianne Kern (Zürich/Schweiz) die UEC-Fahne an das Gastgeberland 2025. Für Ungarn nahm diese Ungarns Nationaltrainer Martin Schön (Bokod/Ungarn) entgegen. Die beim RMSV Orsingen trainierende Mia-Marie Muffler, die international für Spanien am Start ist fuhr auf Platz 12.
v.l.n.r. Yannick Gaißer, Lena Andorinha, Rebecca Grote und Jone Burow
Sie haben es erneut geschafft. Das zweite EM-Gold für Deutschland an der EM und nach 2023 erneut zum EM-Titel fuhren im 4er Kunstrad Jone Burow, Yannick Gaißer, Lena Andorinha und Rebecca Grote vom RMSV Edelweiss Aach. Die Nervosität war nach aussen in einigen der 25 Übungen nicht zu übersehen, so u.a. bei den Drehungen. Ansonsten eine perfekte Kür und mit 203,43 Punkten holten sie erneut EM-Gold für Deutschland bzw. Aach vor der Schweiz (158,22) und Frankreich (66,87). „Diese Punktzahl hat an einer Junioren-EM noch keine Mannschaft ausgefahren“, so eine zufriedene Aacher Cheftrainerin Katja Gaißer. „Die letzte Mannschaft war auch eine Aacher Mannschaft im Jahre 2015, die damals mit 201,7 Punke, den EM-Titel gewann. Weltrekord, Deutscher Meister und jetzt erneut Europameister – alle gesteckten Ziele haben die vier in diesem Jahr erreicht.“ „Wir waren kurz vor dem Start schon etwas nervöser als sonst, aber nicht so wie zuletzt bei der DM in VS-Schwenningen als wir auf unseren Start im 4er Einrad über 3 Stunden warten mussten, bis wir unsere Kür, um Deutscher Meister zu werden, zeigen durften“, so die vier erfolgreichen Aacher Kunst- und Einradsportler. „Wir wussten, dass wir es können und als wir auf dem Kunstrad saßen fühlte es sich für uns nicht anders an als sonst. Mit der Leistung und dem Ergebnis sind mir Mega zufrieden.“
v.l.n.r. Yannick Gaißer, Lena Andorinha, Rebecca Grote und Jone Burow v.l.n.r. Jone Burow, Lena Andorinha, Yannick Gaißer und Rebecca Grote
Bei den Juniorinnen stand überraschend für viele die Schweizerin Sina von Rotz auf dem obersten Treppchen. Mit 140,79 kürte sie sich zur Europameisterin. Die Schweizerin hatte vorgelegt. Sowohl Mina Heinritzi als auch Lisa Lechner (beide Bruckmühl) konnten diese Leistung nicht toppen. Lisa patzte bei der Lenkerstanddrehung, bei der sie direkt ins Kunstrad fiel. Sie setzte ihr Kür unbeeindruckt fort, doch die vielen kleinen Unsicherheiten summierten sich am Ende. 134,25 bedeuteten am Ende EM-Bronze. Große Hoffnungen auf den EM-Titel machte sich im 2. Anlauf Mina. Bereits bei der Sattelstand in der 8 gefahren musste sie vom Rad. Sie musste nochmals in den Satteltand, um auch den Maute-Sprung zu zeigen. Diesen konnte sie jedoch nicht stehen, sodass der Vorsprung schmolz. Weitere kleinere Unsicherheiten folgten und am Ende wurde es gar ein Rückstand auf die bisher Führende Schweizerin. 136,43 nur Platz 2, die Enttäuschung stand ihr ins Gesicht geschrieben. Mia-Marie Muffler war mit eingereichten 106,7 Punkte als Nr. 6 am Start. Sie begann bei ihrem EM-Debüt im spanischen Nationaltrikot sehr konzentriert, doch beim Abgang vom Steuerrohrsteiger zum Kehrhang kam sie in Vorlage, das Hinterrad hob ab und sie stand auf dem Boden. „Danach war sie nicht mehr so konzentriert wie zuvor“, so der spanische Nationaltrainer Jose Arellano, der Mia-Marie zusammen mit Heimtrainer Ulrike Temme an der EM betreute. „Danach muss sie konzentriert weiterfahren. Aber das muss sie noch lernen. Ansonsten bin ich mit der Leistung zufrieden.“ Denn nach dem ersten Absteiger musste sie nochmals beim Lenkersitzsteiger rückwärts vom Rad. Dieser klappte jedoch im 2. Anlauf. Ein weiterer Patzer und am Ende Zeitprobleme, sodass nicht mehr alle Übungen in die Wertung kamen, kostete weitere Punkte. Mit 75,61 Punkten fiel sie auf Platz 12 zurück. „Sie war heute sehr, sehr nervös“ so ihr Vater Patrick Muffler. „Sie kann es besser.“
Sie haben es erneut geschafft. Jone Bruow, Yannick Gaißer, Lena Andorinha und Rebecca Grote wurden in Amorbach bei der Junioren-EM erneut Europameister. Mit 203,43 Punkten holten sie erneut EM-Gold vor der Schweiz (158,22) und Frankreich (66,87). Der EM-Empfang der Stadt Aach findet am Sonntag, 12.05.2024 um 18.30 Uhr auf dem Aacher Mühlenplatz statt. Seit alle dabei – Glückwunsch zum erneuten EM-Titel für Deutschland bzw. den RMSV Aach
v.l.n.r. Jone Burow, Lena Andorinha, Yannick Gaißer und Rebecca Grote
Kunstradsport (WS) In Weinheim an der Bergstraße wurden die Badischen Schülermeisterschaften im Kunst- und Einradsport ausgetragen. Mit dabei waren die Nachwuchssportler des RMSV Orsingen, RMSV Nenzingen, RSV Volkertshausen und RMSV Aach. Badischer Schülermeister wurde der 6er Einrad des RMSV Aach 2 mit Landelin Lürig / Basandra Mirzai / Lennon Keller / Neda Mirzai / Isabella Straub / Sadie Lohrer sowie der 4er Einrad Schüler offen vom RMSV Aach 1 Basandra Mirzai / Koshi Mirzai / Lennon Keller / Neda Mirzai. Im 1er Kunstrad fuhr Nala Öxle (Orsingen/U11) auf Platz 2 und ihr Bruder Yoan bi den U13 Schüler auf Platz 3. Weitere Sportler fuhren mit Plat4 teilweise ganz knapp am Siegerpodest vorbei.
6er Einrad Aach
„Anstatt mit 14 Sportlern gings heute -Krankheitsbedingt- mit nur der Hälfte zur Badischen Schülermeisterschaft“, so Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer. „Somit konnten von den 10 startberechtigten Aacher Mannschaften nur 2 starten. Nun muss abgewartet werden, welche Mannschaften an der Schüler-DM in Worms (25./26.05.2024) startberechtigt sind. Anhand der ausgefahrenen Punkte erstellt der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) eine Rangliste, nach der in den einzelnen Disziplinen die begrenzten Startplätze vergeben werden.“ Im 6er Einrad konnte sich das Aacher Sextett trotz eines Absteigers mit 36,87 gegen Kieselbronn (32,96) und Rheinstetten (26,48) durchsetzen. Gleich drei Mannschaften aus dem Bezirk waren im 4er Einrad der offene Klasse am Start. Auch hier konnte sich Aach, trotz einiger Unsicherheiten mit 70,73 den Badischen Meistertitel sichern. Nenzingen (Luisa Störkle / Clara Rümmelin / Janosch Hartleb / Hannes Hartleb) ließ ebenfalls Punkte durch Unsicherheiten liegen. Doch mit 46,64 Punkte reichte es zu Platz 2 vor Rheinstetten (32,32). Der 4er aus Volkertshausen (Eugen Eisele / Fiona Veit / Anny Schädler / Lea Schneidereit) fuhr bei seiner Premiere an einer Badischen ohne Absteiger durch. 11,99 Punkte das Ergebnis und Platz 4. „Erfahrung sammeln für zukünftige Wettkämpfe war heute die Devise bei der Premiere“, so Christof Schwab Vorsitzender des RSV Volkertshausen.
4 er Einrad Aach
Nala Öxle(Orsingen) hatte bei den U11 Schülerinnen die höchste Schwierigkeit zu meistern, was sie jedoch nicht komplett umsetzten konnte. Mit 38,07 Punkte musste sich Julia Dürrmeier (Unteribental/44,95), die mit einer perfekten Kür den Titel errang, geschlagen geben. Lea Schneidereit (Volkertshausen/37,55) fehlten 0,32 Punkte auf das Treppchen. Mit Platz 4 hatte sie jedoch nicht gerechnet, denn insgesamt konnte sie 3 Plätze gut machen. Fiona Veit (Volkertshausen/30,71) belegte Platz 8. Bei den Schülern U13 hatte Yoan Öxle (Orsingen) 59,10 eingereicht. Es lief für ihn als letzter Starter nicht wie erhofft. Mit 37,23 musste er sich Duo Leon Roser (38,45) und Arian Fehrenbacher (37,3/beide Fischerbach) den Vortritt lassen. Ärgerlich sicherlich, dass auf Platz 2 und damit Silber gerade mal 0,07 Punkte fehlten. Bei den U13 Schülerinnen fuhr Lina Streicher (Orsingen/40,47) auf Platz 4 und war damit am besten platziert. Die weiteren Platzierungen der Hegau-Bodensee-Sportler in dieser Disziplin: Irmi Lilli Illig – Platz 7/38,55 Punkte / Anny Schädler – Platz 8/38,2 / Raffaela Stanneck – Platz 11/36,95 (alle Volkertshausen) / Helena Hotz Platz 13/35,58 (Orsingen. Bei den ältesten Schülerinnen (U15) verpatzte Clara Kerber (Orsingen) bereits vor der ersten Übung die Chance Plätze gut zu machen, denn sie musste vor dem „Start“-Ruf vom Rad. 38,77 Punkte reichten am Ende für Platz 10.
Stadt Aach ehrte die 4-fachen Deutschen Meister mit einem öffentlichen Empfang
Kunstradsport (WS) Die Stadt Aach würdigte mit einem öffentlichen Empfang -im Rahmen des Maibaumstellen der Aacher Holzer- auf dem Mühlenplatz die „frischgebackenen“ 4-fachen Deutschen Meiser/Innen und das Trainerteam. Bürgermeister Manfred Ossola, die Stadtmusik Aach unter Leitung von Dirigent Markus Augenstein und eine große Schar von Einwohner empfingen die Kunst- und Einrad Sportler, die bereits am Sonntag von der Deutschen Juniorenmeisterschaft in VS-Schwenningen zurückkamen. „Herzlich Willkommen in Aach. Ich freue mich, dass ich unsere Teilnehmer an der DM in VS-Schwenningen begrüßen darf,“ so das Stadtoberhaupt. „Heute ist der Tag der Arbeit und ein passender Termin, um die Arbeit der der Sportlerinnen und Sportler und des Trainerteams zu würdigen. 4x gestartet, 4 x den Meistertitel errungen, das zollt Respekt. Das sin die DM-Titel 170, 171,172 und 173 für den Verein.“ Daneben begrüßte er den Bürgermeister der Stadt Engen Frank Harsch, das Trainer- und Betreuerteam allen voran die Cheftrainerin Katja Gaißer, Paul Gaißer und Wilfried Schwarz, die RMSV Vorstandschaft stellv. dafür 1. Vors. Petra Wiedenmaier, Vertreter und Funktionäre des Hallenradsports, die Familien der erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern sowie die Damen und Herren des Gemeinderates, Freunde und Gönner und interessierte Einwohner. „Ihr seid sicherlich nicht böse, dass wir eine sogenannte Win-Win-Situation geschaffen haben“ so Ossola zu den Musikern der Stadtmusik Aach, deren Frühschoppenkonzert den musikalischen Rahmen dieses DM-Empfangs bildeten. „Die Erwartungen waren groß, der Druck ebenfalls“, so seine weiteren Worte. „Nach den beiden Weltrekorden beim Junior-Masters in Bad Sarrow hatte man erwartet, dass ihr nicht mit leeren Händen zurückkommt. Alle 4 Mannschaften haben diesem Druck standgehalten und die im Training erarbeiteten Übung in den entscheidenden Wettkämpfen abrufen können.“ Er zitierte Robert Schumann „Ein rechter Meister zieht keine Schüler, sondern eben wiederum Meister. Dies habe sich in Aach wieder einmal bewahrheitet.“ Karl Smirok soll einmal gesagt haben, so Ossola weiter „Drei Dinge machen einen guten Meister: Wissen, Können und Wollen.“ Hut ab vor den Sportlern, dass sie immer noch Wollen bzw. Hut ab vor den Trainern, die auch immer noch wollen und es immer wieder schaffen die Sportler zu motivieren.“ Nachdem er vier Mannschaften namentlich aufrief und vorstellte, spielte die Stadtmusik zu Ehren der Deutschen Meister die deutsche Nationalhymne. Anschließend wurden die Sportler und auch das Trainerteam mit einem persönlichen Geschenk bedacht.
Cheftrainerin Katja Gaißer ergriff das Wort und schilderte die DM-Tage in Schwenningen in Kurzform. „Wir haben uns natürlich gefreut, dass wir keine weite Anreise hatten, doch in unserem Sport gibt es keinen Heimvorteil, ehre einen Nachteil, weil man es für die Fans dann besonders gut machen möchte, und das birgt Gefahren,“ so Gaißer. „Die beiden Disziplinen im 4er Einrad wurden zusammengelegt, sodass die Mixed-Teams erstmals gegen die reinen Mädels-Teams fahren mussten. Durch die Trennung in 2 Blöcke war es für uns sehr schwer die Chancen einzuschätzen, zumal 2 Mannschaften mehr Punkte als wir aufstellten. Als dann noch die letzte Mannschaft im ersten Block mit 138,19 über sich hinauswuchs, wurde uns klar, dass es schwer wird. 3 Stunden Pause lagen bis zum Start der restlichen 5 dazwischen. Viele Fragen: Würden die Kampfrichter so wie bisher weiter werten? Können wir die Vorgabe knacken? Souverän, fehlerfrei und mit einer der besten Leistungen ihrer 4er Einrad-Karriere konnte sie auf 140,52 Punkt erhöhen und in Führung gehen. Die beiden restlichen Quartetts leisteten sich gleich zu Beginn Absteiger. Somit konnten sich die Vier zu Recht über die Goldmedaille freuen. Im 4er Kunstrad lief es zwar nicht optimal, doch mit über 40 Punkten holten sie Gold. Auch im 6er Einrad fuhr sich die Konkurrenz selbst aus dem Kampf um Gold. Um so schöner er es zu sehen, wie sicher, synchron und souverän unsere Mannschaft ihre Kür absolvieren konnte. Die anderen Vereine schauten neidisch auf diesen Vortrag und bestätigten, dass die Mannschaft den Titel verdient gewonnen hat. Der 6er Kunstrad zum Schluss war gespickt mit keinen Wacklern, das darf auch sein, denn wir sehen hier keine Maschinen, sondern junge talentierte Sportler. Ohne Absteige fuhren sie bei 4 Start zur 4 Gold-Medaille an dieser DM.“ In Ihren Status hatte die Cheftrainerin gepostet: „größten Respekt an Euch, diese Leistung nicht nur sportlich, sondern auch mental,-egal zu welcher Uhrzeit- auf der Fläche zum Höhepunkt der Saison abrufen zu können. Gratulation und Danke für das schöne Wochenende.“
(v.l.n.r. Wilfried Schwarz, Cheftrainerin Katja Gaißer, Anika Meßmer, Jone Burow, Lena Andorinha, Rebecca Grote, Yannick Gaißer, Hannah Elsässer, Aachs Bürgermeister Manfred Ossola, Engens Bürgermeister Frank Harsch, 1. Vorsitzende Petra Wiedenmaier, Trainer Paul Gaißer
Engens Bürgermeister Frank Harsch ließ es sich nicht nehmen, dem gesamten Team und insbesondere den drei Sportlerinnen aus Engen Rebecca Grote, Hannah Elsässer und Anika Meßmer zu gratulieren.
Die 1. Vorsitzende Petra Wiedenmaier überbrachte die Glückwünsche des Vereins „Das hohe Niveau zu halten zeichnet euch tolle Sportler aus“, so ihre Worte, bevor sie sich bei der Stadt Aach für diesen Empfang bedankte. Der Dank galt auch der Stadtmusik für die musikalische Umrahmung dieser DM-Feier, den Eltern, Fans die in VS-Schwenningen vor Ort war. „Unseren Sportlern Lena, Rebecca, Jone und Yannick wünsche ich schon heute viel Glück für die Junioren-Europameisterschaft, die am 11./10. Mai in Amorbach stattfinden wird,“ so ihr Schlusswort
Junioren-Europameisterschaft am 10./11. Mai 2024
Am Freitag, 10.05.2023 geht es für
Jone Burow, Yannick Gaißer, Rebecca Grote und Lena Andorinha (hier bei Start an der DM und hoffentlich nicht zum letzten Mal im EM-Trikot) in Amorbach / Odenwald bei den Junioren-Europameisterschaften im Hallenradsport erneut um die europäische Krone im 4er Kunstradsport. Nach dem Gewinn in 2023 wollen sie im fränkischen Bayern erneut Europameister werden. Sie tragen die Bürde der Favoriten. Ihr großes Ziel: Den Europameistertitel in 2024 erneut nach Deutschland und damit auch nach Aach holen. Die Konkurrenz kommt aus der Schweiz und Frankreich.
Beginn ist am Freitag um 18.30 Uhr mit der Eröffnungsfeier. Danach kommen zuerst 2 Radballspiel, danach die Entscheidung im 2er der Juniorinnen, danach folgen 2 weitere Radballspiele. – Dann folgt die Entscheidung im 4er Kunstrad gegen ca. 20.30 Uhr….
RMSV Aach mit 4 DM-Titeln erfolgreichster Kunstradverein
Zum Empfang der Deutschen Meister lädt die Stadt Aach am Mittwoch, den 01. Mai 2024 um 11.00 Uhr auf den Aacher Mühlenplatz beim Maibaumstellen ein.
Hallenradsport (WS) Die Deutschen U17/U-19-Meisterschaften im Hallenradsport (Kunstrad, Einrad, Radball und Radpolo) fanden am 27./ 28. April 2024 in VS-Schwenningen statt. Der RSpV 06 Schwenningen und der RVF Langenschiltach richtet in der Sporthalle am Deutenberg (Spittelstraße 85) gemeinsam diese nationalen Titelkämpfe im Juniorenbereich aus. Langenschiltach war dabei im Radball U19 mit zwei Mannschaften vertreten. Die Bedingungen waren für alle Teilnehmer bestens und so war der spezielle „Hallenradsport-Live-Genuss“ garantiert, denn abwechselnd hieß es: Ruhe beim Kunstrad/Einrad sowie lautstarkes Anfeuern beim Radball/Radpolo. Der RMSV Aach gewann bei vier Starts wie 2023 vier Deutsche Meistertitel. „Gratulation an meine Sportlerinnen und Sportler vom Wochenende,“ so Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer. „Das waren in den beiden Tagen Mega starke Leistungen. Sie sind verdient die Besten in allen vier Disziplinen und sie haben es mir am Wochenende leicht gemacht. Danke dafür, an diese Mega Truppe.“
Jone Burow, Yannick Gaißer, Lena Andorinha, Rebecca Grote (4er Kunstrad Junioren)
16 Mannschaften waren im 4er Einrad am Start, nachdem die offene Klasse und die Juniorinnen zusammengelegt wurden. In zwei Blöcken wurde der Deutsche Meister ermittelt. Mit einer bärenstarken Leistung von 140,51 Punkten gewannen Yannick Gaißer, Jone Burow, Lena Andorinha und Rebecca Grote vom RMSV Aach erneut den DM-Titel. Das Quartett des RKV Mörfelden hatte im 1. Block 138,19 Punkte vorgelegt. Damit sicherten sie sich mit neuer persönlicher Bestleistung die Vizemeisterschaft. „Diese Vorlage können wir wohl nicht knacken“, so der Kommentar der vier Sportler nach dem ersten Block. „Die waren heute sehr gut.“ Doch 3 Stunden später „waren die vier mental auf der Höhe und haben ihr Potenzial und die vorhandene sichere Fahrweise abgerufen“, so Katja Gaißer. „Sie haben sich damit den lautstarken Beifall der Zuschauer verdient.“ Die SG Rauen (124,99) freute ich über die nicht erwartete Bronze-Medaille, nachdem einige der favorisierten Teams zuvor ihr komplettes Leistungsvermögen nicht abrufen konnten. Nicht ganz an die Weltrekordfahrt wie beim Junior-Master-Finale anknüpfen konnten im 4er Kunstrad der offenen Klasse, der RMSV Aach. Zwei ungewohnte Absteiger bei den Drehungen und mit 198,12 knapp unter der 200er Marke, sicherte sich Yannick Gaißer, Jone Burow, Lena Andorinha und Rebecca Grote zum dritten Mal in Folge den DM-Titel und fährt damit als Deutscher Meister in 14 Tagen zur Junioren-EM nach Amorbach im Odenwald. Das Siegerpodest komplettierten mit einem größeren Punktrückstand die beiden Mannschaften von Adler Neuwerk (140,17 bzw. 106,21).
Rebecca Grote, Lena Andorinha, Jone Burow und Yannick Gaißer
DM-Sonntag.
Dieser stand ganz im Zeichen der 1er Juniorinnen bzw. den beiden 6er Disziplinen. DM-Titel Nr. 3 fuhr der 6er Einrad des RMSV Aach ein. Yannick Gai0er, Jone Burow, Rebecca Grote, Lena Andorinha, Anika Meßmer und Hannah Elsässer zeigten mit 137,93 ihre Klasse und gewannen auch diesen Titel zum dritten Mal in Folge, nachdem die Mitfavoriten sich zuvor durch Absteiger selbst um die Chance auf Gold brachten. Mit 119,12 fuhr Antrup-Wechte zu Silber, während Denkendorf mit 111,94 Punkte Bronze gewann.
Den letzten Kunstradtitel und damit beim vierten Start auch den 4. DM-Titel sicherte sich der 6er Kunstrad des RMSV Aach. Yannick Gaißer, Jone Burow, Lena Andorinha, Rebecca Grote, Hannah Elsässer und Anika Meßmer wurden ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht und gewannen überlegen mit 178,40 Punkten vor Schwanewede (123,78) und Neuenkirchen (119,51).
Das Aacher Team beim 4-fachen Triumph – Hannah Elsäßer, Yannick Gaißer, Jone Burow, Lena Andorinha, Rebecca Grote und Anika Meßmer. Vorne: Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer.
Aach (WS) Die RMSV-Vorsitzende Petra Wiedenmaier eröffnete die ordentliche Generalversammlung im Gasthaus Kranz in Aach. „Wir feiern in diesem Jahr 125 Jahre RMSV „Edelweiss Aach“, so Wiedenmaier. „Da stehen noch einige Termine auf dem Programm, so u.a. am 16. März 2024 bereits der Junior-Mannschafts-Cup in der Eugen-Schädler-Halle vorn Mühlhausen-Ehingen, bei der wir Ausrichter sind.“ .Sie bedankte sich bei allen 261 Mitgliedern (davon 25 mit Lizenz), dem Trainerteam, dem gesamten Vorstand, den vielen Gönnern und Sponsoren sowie der Stadt Aach: „Ihr alle habt dazu beigetragen, dass das Jahr 2023 in jeder Hinsicht wieder erfolgreich war.“
Anschließend gedachten alle Anwesende dem verstorbenen Vereinsmitglied Sigrid Mohr.
In ihrem ersten Schriftführerbericht stellte Schriftführerin Carolin Schmid zuerst die Sportler/innen namentlich in den Vordergrund. „2023 war für uns alle ein außergewöhnliches Sportjahr“, so Schmid, “denn alle nationalen Wettkämpfe waren aufgrund der Mega-Rad-WM im August in Glasgow, bereits bis Juli zu absolvieren. Eine Herausforderung für Sportler und Trainer. Dazu kam noch die Ausrichtung der Bezirksmeisterschaft und der kurzfristigen Übernahme der Baden-Württembergischen Meisterschaft.“. Show-Auftritte, Geburtstagsbesuche, Teilnahme an der örtlichen Fasnacht, verschiedenen Sportlerehrungen, die Kunst- und Einradshow unter dem Motto König der Löwen und der Klosemarkt rundeten das Vereinsleben ab.
Über eine gute finanzielle Lage berichtete detailliert Kassierer Dirk Grote: „Es war wieder ein normales Jahr“, so Grote. „Die nationalen Wettkämpfe sind, trotz einer kleinen Eigenbeteiligung der Sportler immer wieder eine finanzielle Forderung für uns, die wir dank der vielen Spenden von Mitgliedern, Gönnern, Sponsoren und Firmen stemmen konnten. Der Mitgliedsbeitrag denkt gerade mal die Beiträge für die Verbände.“
Kassenprüferin Manuela Dieterle, die zusammen mit Stefan Ehinger die Kasse geprüft hat, bescheinigte dem Kassierer eine einwandfreie Führung der Kassenbücher. „Es gab keine Beanstandungen auf den ca. 40 Seiten im Kassenbuch,“ so Dieterle. „Trotz der enormen Zahlenflut, macht der Dirk die Kasse gut.“
„Ich fand es sehr schön, dass die Sportler im Bericht von Carolin Schmid namentlich genannt wurde“, so Bürgermeister Manfred Ossola. „Die Darstellung des Kassenberichts hat mir sehr gut gefallen. Herzlichen Dank an Euch, denn ihr seit auch ein Aushängschild der Stadt Aach. Ihr nehmt am Leben in der Stadt Aach teil, betreibt aktive Jugendarbeit, sodass bei Euch auch Flüchtlingskinder auf dem Treppchen stehen. Hierfür ein großes Lob an Euch.“ Das Stadtoberhaupt nahm anschließend die Entlastung der Vorstand durch die anwesenden Versammlungsteilnehmer vor. Die Entlastung erfolgte einstimmig.
Im Fachwartbericht Sport von Katja Gaißer bedankte sie sich bei der Stadt Aach und bei Hausmeister Jürgen Bader, der immer für eine optimalen Boden sorgt, so bei ihrem Trainer-Team. Sie gab einen Rückblick und Ausblick zu den Schülern, Junioren und Elitemannschaften. „Bei den Junioren sieht es für 2024 gut aus, sofern sie sich nicht verletzten“, so die Cheftrainerin. „Der 4er hat die erneute Teilnahme an der EM als Ziel vor Augen. Und sie wollen den Weltrekord, der seit 2015 auch durch eine Aacher Mannschaft gehalten wird, knacken. Aber dazu muss das Kampfgericht international besetz sein, denn sie lagen punktemäßig bereits darüber.“ Die Schüler waren nach dem DM-Titel 2022 in 2023 mit 1 x Silber und 3x Bronze etwas enttäuscht. Die Elite konnte mit dem DM-Titel im 4er Einrad sowie 2 x DM-Silber und 2 x DM-Bronze „Feuchtfröhlich ohne Alkohol“, so Gaißer. „im Brunnen auf dem Mühlenplatz den ersehnten DM-Titel feiern.“ Das Training wird für die Elite nicht einfacher, „denn 6 der 8 Sportlerinnen sind unter der Woche nicht in Aach“ fuhr sie fort. „Sie nehmen bis zu 1 Stunde Fahrt für das Training 2- 3 x in der Woche in Kauf, das mit Kosten für diese verbunden sind.“ 12 Sportler sind für den BDR-Kader und 4 Schülerinnen für den BaWü-Kader qualifiziert, „Was für Sportler und Trainer zusätzlich weitere 10 Wochenenden neben den Wettkämpfen in Anspruch nimmt.“ Die Kunst- und Einradshow im November wird unter dem Motto „Jubiläum“ stehen. Sie rief die anwesenden Sportler/Innen auf weiter so zu machen wie bisher. „Mithilfe im Training können wir dringend gebrauchen. Vielleicht hat der ein oder andere Lust sein Wissen an den Nachwuchs weiterzugeben und kommt dann ab und zu mal eine Stunde früher ins Training,“ schloss sie ihren Vortrag ab. Korso-Fachwart Richard Löhle berichtete, dass das Rad-Korso, das es früher 2 – 3 mal im Jahr gab, vom Verband gestrichen wurde. „Einige Vereine haben sich zusammengeschlossen, dass dies nicht stirbt und so soll es jedes Jahr, wie zuletzt in Buchenbach-Unteribental, ein Korso geben“, so seine Ausführungen.
Bei den anschließenden Ehrungen wurden verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Leider konnten nicht alle Persönlich anwesend sein. Sage und Schreibe 75 Jahre hält Fritz Schwarz dem Verein die Treue. Auf 50 Jahre kann der 2. Vorsitzende Elmar Bausch sowie Andrea Ritte zurückblicken. Schon 40 Jahre dabei sind Christine Zimmermann und Cheftrainerin Katja Gaißer. „2 x Weltmeisterin, 1 x Vize-Weltmeisterin, 17 x Deutscher Meister, 18 x DM-Silber und 18 x DM-Bronze hast Du errungen, bevor Du 2010 das Amt als Cheftrainerin von Deinem Vater übernommen hast“, würdigte Petra Wiedenmaier die Jubilarin. „Danach warst Du an weiteren Erfolgen des Vereins maßgeblich beteiligt. Dafür herzlichen Dank.“ Die Anwesenden honorierten den die Jubilare mit Applaus.
Gemeinsam 155 Jahre im RMSV Edelweiss 1899 Aach e.V. – Die RMSV Vorsitzende Petra Wiedenmaier (3. v. l.) ehrte die anwesenden verdienten Mitglieder Katja Gaißer (Cheftrainerin / 40 Jahre) Fritz Schwarz (75 Jahre) und Christine Zimmermann (40 Jahre) .
Bei den Wahlen kann Petra Wiedenmaier weiter auf das bewährte Team zurückgreifen, denn alle bisherigen Mitglieder in der erweiterten Vorstandschaft werden für weitere 2 Jahre gewählt. „Ich freue mich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit Euch.“ Auch die Kassenprüfer wurden bestätigt.
Bürgermeister Manfred Ossola dankte am Schluss der anwesenden Vorsitzenden der Stadtmusik Veronika Neidhart für die musikalische Umrahmung bei den Meisterempfängen. Thomas Stützle wünschte als Vorstand des Fanfarenzuges und der anderen Aacher Vereine „Weiterhin Erfolg und macht weiter so.“
Nach einer knappen Stunde schloss Petra Wiedenmaier die Versammlung: „Danke an alle! Allen viel Erfolg und alle sind herzlich eingeladen, am 16. März 2024 beim Junior-Mannschafts-Cup in Mühlhausen-Ehingen dabei zu sein.“
Ansprechpartner beim RMSV Aach
1. Vorsitzende
Petra Wiedenmaier
2. Vorsitzender
Elmar Bausch
Kassier
Dirk Grote
Schriftführerin
Carolin Schmid
Fachwärtin Kunstrad
Katja Gaißer
Banner-, Korso, Motorsportfachwart
Richard Löhle
Jugendsprecher/in
Sarah Bötzer Magnus Gohm
Beisitzer/innen
Ines Rudolf Alexander Gaißer Antonio Andorinha Annett Grote Alina Bötzer Franziska Bötzer
Sechs Hegau-Bodensee Vereine stemmen gemeinsam die Junioren-BaWü im Hallenradsport in Stockach
Hallenradsport (WS) Erneut haben die sechs Hallenradsportvereine im Radsportbezirk Hegau-Bodensee – mit den Vereinen RMSV Aach, RMSV Orsingen, RMSV Nenzingen, RSV Volkertshausen und RV Klengen, gezeigt, dass gemeinsam eine solch große Kunstrad-Veranstaltung gemeinsam gestemmt werden kann. «Es war eine tolle Veranstaltung, bei der wir ein großes Lob von vielen Akteuren bekommen haben», so das Fazit nach der 6½-stündigen Kunst- und Einrad von Frank Ruhland (Nenzingen), bei dem die «Fäden» bei der Kommunikation zwischen den Vereinen zusammenliefen. «Jeder Verein war für einen bestimmten Bereich zuständig und nur gemeinsam lässt sich eine solch große Veranstaltung durchführen. Über die Mittagszeit waren alle 240 Stühle belegt, sodass wir noch weitere aufstellen mussten.» Sportlich bekamen die U-19 Sportler beste Bedingungen geboten und sie geizten nicht mit ihren Leistungen. Da knallte zwar schon mal das ein oder andere Rad auf den Hallenboden, trotzdem bekamen die zahlreichen Zuschauer Top-Leistungen geboten. Da waren Handstände auf dem Rad, Stände auf dem Sattel oder Lenker, ein Sprung vom Sattel auf den Lenker während das Kunstrad rollt zu sehen. Und im 4er bzw. 6er Kunstrad kam es auf die perfekt einstudierte Choreographie an. Der 4er Kunstrad des RMSV Aach mit Lena Andorinha, Rebecca Grote, Jone Burow und Yannick Gaißer stellt mit 214,77 ausgefahrenen Punkten einen neuen Deutschen Rekord auf.
Jone Burow, Rebecca Grote, Lena Andorinha und Yannick Gaißer
31 der insgesamt 42 angetretenen Starter konnten die Qualifikationspunktzahlen für die DM-Halbfinals, der Junior-Masters-Serie im 1er und 2er Kunstrad bzw. dem Junior-Mannschafts-Cup am 16. März 2024 in Mühlhausen-Ehingen erfüllen. Von den insgesamt 10 vergebenen BW-Titeln holte der RMSV Aach allein 4 Stück, die restlichen 6 Titel gingen an Lottstetten, Nufringen, Ebnat, Oberesslingen, Tailfingen und Erlenbach.
Jone Burow, Rebecca Grote, Lena Andorinha und Yannick Gaißer
Im 1er Kunstrad der Juniorinnen waren 16 Sportlerinnen antreten. Jette Koch (Nufringen/138,64) wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Hannah Schneider (Offenburg/128,9) belegte Platz 2 während Marla Löbel (Nufringen/121,6) gleich zwei Plätze gutmachen konnte und Bronze in Empfang nehmen durfte. Dahinter folgten Marie Leins (Mochenwangen/111,24) und Kendra Hofmann (Nufringen/107,96). Die drei Sportlerinnen aus dem Bezirk hatten keine Medaillenchancen. Die für Nenzingen startende Susann Wetsch, konnten nicht ganz an Ihre Leistung bei den Bezirksmeisterschaften anknüpfen. 2 Absteiger kosteten Punkte, sodass sie mit 63,7 und Platz 16 zufrieden sein. Auch für Marie Muffler (Orsingen) lief es nicht wie erhofft. Auch sie leistete sich zwei Absteiger. 83,07 und Platz 13 ihre Ausbeute. Für Sara Knobelspies (Volkertshausen) lief trotz Absteiger bei der Lenkerstanddrehung besser. Mit 93,61 erfüllte sich auch die Norm zur Teilnahem an der Junior-Masters-Serie bzw. dem DM-Halbfinale. Mit Platz 11 verfehlte sie um 0,70 Punkte eine Top 10-Platzierung.
Sara Knobelspieß (Volkertshausen) Jone Burow, Rebecca Grote, Lena Andorinha und Yannick Gaißer
In den Mannschaftsdisziplinen sicherte sich der RMSV Aach gleich vier BaWü-Titel. Die zwei verbleibenden Titel sicherte sich der RC Oberesslingen bzw. einer nahm der RSV Ebnat mit nach Hause. Gleich zu Beginn der BaWü sicherten sich Aach im 4er Kunstrad Junioren mit neuem Deutschen Rekord von 214,17 den Titel. «Unser Ziel im 4er Kunstrad ist ganz klar, die erneute Teilnahme an der Junioren-EM in Amorbach», so die vier Aacher Sportler. Der RSV Erlenbach konnte da nur stauen, nachdem diese 40,88 vorgelegt hatten. Im Alleingang sicherte sich Aach mit einer sturzfreien Kür auch den Titel im 6er Kunstrad (177,16). Im 4er Einrad der Junioren war das Aacher Team einen Klasse für sich. Mit 137,17 Punkten fuhren sie nur knapp am Deutschen Rekord vorbei. Silber sicherte ich Ebnat mit 90,5 Punkten. In der 6er Einrad-Entscheidung hatten Oberesslingen (72,44), Ebnat (65,76) und Denkendorf (102,46) vorgelegt, bevor Aach mit einer sehr sauberen Kür und 133,3 Punkten den Schlusspunkt dieser Veranstaltung setzte und damit den vierten BaWü-Titel des Tages für Aach gewann.
Hannah Elsässer, Lena Andorinha, Anika Meßmer, Yannick Gaißer, Rebecca Grote und Jone Burow Hannah Elsässer, Lena Andorinha, Anika Meßmer, Yannick Gaißer, Rebecca Grote und Jone Burow
Hallenradsport (WS) In der Schulsporthalle von Aach trug der Radsportbezirk Hegau-Bodensee die Bezirksmeisterschaft Junioren im Kunst- und Einradsport aus. Gleichzeitig fand die 1. Runde der diesjährigen 4-teiligen Bezirks-Pokalserie statt. Die Sportler/Innen fanden beste Verhältnisse vor, sodass teilweise schon stark Leistungen zu sehen waren. Von den Anfängern über die Deutschen Meister bis zu den amtierenden Junioren-Europa-Meistern im 4er Kunstrad gab es in Aach einen breiten Querschnitt der verschiedenen Disziplinen zu sehen. Die 4er Kunstrad Junioren-Europameister vom RMSV Aach Rebecca Grote, Lena Andorinha, Yannick Gaißer und Jone Burow fuhren mit 221,11 einen inoffiziellen Junioren-Weltrekord raus. „So viele Punkte hatte bisher noch keine Junioren-Mannschaft herausgefahren“, so der Kunstrad-Koordinator des Bezirks Frank Ruhland. „Da das Kampfgericht jedoch nicht gemäß den UCI-Statuten entsprach, wird diese Punktzahl nicht als Weltrekord anerkannt.“ Diese Mannschaft sowie der 4er Einrad (143,31), 6er Kunstrad (176,17) und 6er Einrad (138,28) des RMSV Aach konnten sich den Bezirks-Titel mit einer überzeugenden Leistung sichern. Dies bedeutet auch die Qualifikation zur Baden-Württembergischen-Junioren-Meisterschaft, die am 25. Februar 2024 in der Jahnhalle von Stockach zur Austragung kommt. Im 1er der Juniorinnen konnten sich die neue Bezirksmeisterin Sara Knobelspies (Volkertshausen/95,10), Mia-Marie Muffler (Orsingen/80,91) ebenfalls qualifizieren. Mit 75,3 Punkte hat auch für Susann Wetsch (Nenzingen) als Dritte überraschend die BaWü-Norm erfüllt. Auch der 4er Einrad Juniorinnen des RV Klengen mit Mia Ponjavic, Mia Spiegelhalter, Franka Greimel und Nina Wölfle (67,52), durfte sich über den Titel sowie die erste Teilnahme an der BaWü freuen.
Die jüngsten Sportler, egal ob auf dem Einrad oder dem Kunstrad, hatten ohne Frage die meisten Fans dabei und so wurden diese Auftritte mit teilweise sehr großem Applaus honoriert, auch wenn nicht alle Übungen gezeigt werden konnten und das Kampfgericht mehrere Absteiger notieren musste. Sowohl im Kunst- als auch Einrad führen Mannschaften des RMSV Aach die Zwischenwertung an. Im 4er Einrad liegen Basandra Mirzai, Koshi Mirzai, Lennon Keller und Neda Mirzai mit 66,21 knapp vor Nenzingen (62,81) in Front. Dahinter folgen Aach2, Aach 3 und Volkertshausen. Im 4er Einrad Schülerinnen liegen Saskia Grote, Mayla Rietschle, Emelie Lehmann, Jana Setzer mit 125,04 auf Platz 1. Fast 100 Punkte der Rückstand der weiteren 4er aus Schwenningen, Volkertshausen, Reichenau und Klengen. Doppelführung im 6er Einrad für Aach. Aach 1 (Lehmann, Setzer, H. Rietschle, Grote, M. Rietschle, K. Mirzai) übernahmen die Führung mit 112,93 vor Aach 2. Dahinter folgen Volkertshausen und Klengen. Im Mannschaftskunstrad waren nur Mannschaften aus Aach am Start. Der 6er erreichte 93,03 und die beiden 4er 126,68 bzw. 74,97 Punkte. Die 2. Mannschaft im 4er Kunstrad der Frauen und 4er Einrad war ebenfalls am Start. Während es im Einrad mit 142,45 sehr gut lief, hatte der 4er Kunstrad einige Absteiger zu verzeichnen. 176,17, „Darauf lässt sich aber aufbauen,“ so Cheftrainerin Katja Gaißer. „Teilweise fuhren unsere Schüler-Mannschaften besser als im Training. Wir wussten, dass zu Beginn des Jahres noch nicht alles perfekt läuft. Wir wissen wo die kritischen Stellen sind. Daran werden wir in den nächsten Tagen + Wochen arbeiten. Die vier Junioren-Mannschaften sind für die BaWü gerüstet. Hier gab es nur Kleinigkeiten zu bemängeln.“
In den 1er Disziplinen liegen die einzelnen Disziplinen teilweise dicht beisammen. Bei den Jüngsten (U9) haben Linus Detmer (Orsingen) und Michele Perrone (Nenzingen) 12,62 bzw. 11,93 rausgefahren, während bei den Mädchen Ronja Hübschle (Orsingen/27,94) die Führung übernahm. Leonie Oßmann und Finnja Lüttke (Volkertshausen) folgen mit 21,65 und 21,63. Lea Schneidebreit (Volkertshausen) liegt bei den U11 Schülerinnen mit 36,98. Dahinter führen Emilia Öxle (Orsingen/32,92) und Fiona Veit (Volkertshausen) das Verfolgerfeld der mit 11 Sportlerinnen besetzten Disziplin an. 13 Sportlerinnen sind in der Disziplin U13 gestartet. Doppelführung für den RMSV Orsingen: Lina Streicher (42,7) übernahm die Führung vor Helena Lotz (35,0). Dahinter folgt ein Trio vom RSV Volkertshausen mit Irmi Lilli Illing (32,8), Anny Schädler (31,55) und Raffaela Stanneck (31,5). Bei den Jungs setzte sich Yoan Öxle (Orsingen/40,86) wie erwartet vor Eugen Eisele (Volkertshausen/25,72) an die Spitze. Die Corona-Pandemie macht sich bei den ältesten Schülern bemerkbar. Mit je einem Starter besetzt war Disziplin U15. Nur Jonathan Ruhland (Nenzingen/35,55) und Clara Kerber (Orsingen/44,36) stellten sich dem Kampfgericht.
6er Kunstrad Junioren Aach – Hannah Elsässer, Lena Andorinha, Yannick Gaißer, Jone Burow, Rebecca Frote, Anika Meßmer. Sara Knobelspies (Volkertshausen) holte sich den Bezirksmeistertitel und die Fahrtkarte für die BaWü in Stockach.
Von den Junioren in die Eliteklasse gewechselt sind Lisa und Sara Knobelspies (Volkertshausen). Sie haben ihr 2er Programm umgestellt, sodass sie nunmehr zuerst ihre Kür auf einem und danach auf zwei Kunsträder zeigen. Mit 86,30 von aufgestellten 93,70 Punkten konnte sie mehr als zufrieden sein.
Bezirksmeister der Junioren 2024
4er Einrad Junioren: Jone Burow, Yannick Gaißer, Lena Andorinha, Rebecca Grote (RMSV Aach)
4er Kunstrad Junioren: Jone Burow, Yannick Gaißer, Lena Andorinha, Rebecca Grote (RMSV Aach)
Zum Jahreswechsel veröffentlichte der Bund Deutscher Radfahrer die BDR-Gold-Pokal-Wertung für das vergangene Sportjahr 2023. Mit 152 Punkten ist der RMSV „Edelweiss“ 1899 Aach e.V. erneut der erfolgreichste deutsche Hallenradsportverein (Kunstrad, Einrad, Radball und Radpolo.). Seit 2017 zum 6. Mal in Folge und zum insgesamt 24. Mal (seit 1987) ist der RMSV Aach damit Deutschlands erfolgreichster Hallenradsportverein. Für die Gold-Pokal-Wertungen werden alle Platzierungen an allen Deutschen Meisterschaften im Kunstrad, Einrad, Radball und Radpolo gewertet. Auf Platz 2 folgt RKV Denkendorf (106 Punkte), Platz 3 der Liemer RC (91). Auf den weiteren Top-Ten-Plätzen folgen: RSG Antrup-Wechte (78), SKV Mörfelden (61), RV Stahlroß Obernfeld (58 – Heimatverein der Radball-Weltmeister Andre und Raphael Kopp), RSV Steinhöring und RV Neuenkirchen (ja 57), RS Schwanewede (50), sowie RV Wiednitz und VfH Worms (je 46). In die Wertung kamen insgesamt 101 Vereine.
Lennon Keller und Landelin Lührig präsentieren den Gold-Pokal 2022, der traditionell an der Deutschen Schülermeisterschaft im Folgejahr überreicht wird.
Zu diesem Erfolg beigetragen haben:
Die ersten Punkte fuhren die Junior/Innen bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften in Albstadt-Tailfingen mit den 4 Deutschen Meistertiteln ein.
Dann holten die Schüler/Innen bei den Deutschen Schülermeisterschaften in Nordheim/Württemberg weitere Punkte.
Alle Aacher Sportler/innen die 2023 an den drei DM´s am Start waren.
Und zuletzt machten die Elitesportlerinnen bei den Deutschen Meisterschaften in Nufringen/Württemberg, u.a. mit dem DM-Titel im 4er Einrad, den erneuten Gold-Pokal-Gewinn perfekt.