Kunstradsport (WS) Nach 2018 in Wiesebaden und 2022 im ungarischen Nyíregyháza findet am 05. + 06. Juni 2026 in Amorbach / Odenwald erneut eine UEC-Europameisterschaft im Hallenradsport (Kunstrad und Radball) statt. German Cycling sucht nunmehr am 25.04.2026 in Mainz-Ebersheim die Vertreter Deutschlands für dieses Meisterschaft auf dem europäischen Kontinent. Für diese Ausscheidung sind nur die besten deutschen Kunstradsportler im 1er, 2er und 4er Kunstrad startberechtigt. Mit dabei ist der RMSV Aach im 4er Kunstrad (Lena Andorinha, Jone Burow, Franziska Bötzer, Yannick Gaißer) sowie das Geschwister Paar Lisa und Sara Knobelspies im 2er Kunstrad vom RSV Volkertshausen.
v.l.n.r. Yannick Gaißer, Lena Andorinha, Jone Burow, Franziska Bötzer
Das Besondere an dieser EM-Qualifikation ist der Modus. Startberechtigt sind im 1er/2er Kunstradsport die jeweils sechs Erstplatzierten aus der Perspektiv-Kader Qualifikation des Vorjahres, im 4er Kunstradsport die fünf Erstplatzierten der WM-Qualifikation des Vorjahres. In der Vorrunde gehen alle an den Start und kämpfen um die Startplätze für das Finale bei der die besten Vier aus dem Vorkampf im 1er / 2er um die jeweils zwei deutschen EM-Startplätze kämpfen. Dabei tritt der Erste gegen den Vierten und der Zweite gegen den Dritten an. Der jeweilige Sieger dieser Finals fährt an der EM. Im 4er kämpfen die beiden Besten der Vorrunde um den einzigen EM-Startplatz. Knappe Entscheidungen um die insgesamt 9 EM-Ticket sind zu erwarten.
4er Aach in neuer Besetzung
Im 4er sind neben dem RMSV Aach die Teams des RSV Steinhöring, RV Neuenkirchen, RfV Wiednitz und die amtierenden Europameisterinnen des RV Mainz-Ebersheim am Start. Alle haben zwischen 240,7 und 248,2 Punkten eingereicht. Aach geht mit 247,3 an den Start. Favorisiert ist hier Mainz-Ebersheim, das mit 248,2 auch die höchste Schwierigkeit eingegeben hat. „Die 4er aus Neuenkirchen und Wiednitz waren beim letzten Nationalkader-Lehrgang sehr stark“, so Cheftrainerin Katja Gaißer. „Die Tagesform wird dieses EM-Ticket entscheiden. Ich sehe uns hier in der Außenseiterrolle, da die Mannschaft in dieser Besetzung erst seit dieser Saison zusammenfährt.“
2er – Lenker Sara Knobelspies / Sattel Lisa Knobelspies
Chancen auf eine EM-Teilnahme haben auch Lisa und Sara Knobelspies im 2er der Frauen. Sie haben mit 124,4 neben den 2-fachen Vizeweltmeisterinnen Kim-Leah Schlüter/Nele Jodeleit (Knetterheide/140,5) die zweithöchste Schwierigkeit eingegeben. Dahinter folgt mit geringem Abstand Feldkämper/Lindenberg (Mühlheim/122,7) sowie Osterhage/Mester (Heidingsfeld/121,2) sowie Tausch/Hupfauer (Pullach/113,9). Diese fünf Paare werden vermutlich im Vorkampf um die 4 Finalplätze fahren. Favorisiert auf die EM-Teilnahme sind Schlüter/Jodeleit. Die Frage wird sein, wer wird als zweites Deutsches Paar mit zur EM nach Amorbach fahren? „Wir müssen auf alle Fälle ohne Absteiger durchkommen, dann ist die Chance groß bei der EM dabei zu sein“, so Lisa und Sara Knobelspies. „Wir werden unser Bestes geben und hoffen im Finale, um das EM-Ticket ein kräftiges Wörtchen mitreden zu können.“
vorne: Lisa Knobelspies / hinten: Sara Knobelspies
Junioren-Nationaltrainer Florian Blab nominiert Team-DM für die Junioren-EM in Höchst / Österreich
Hallenradsport (WS) Viel der Junioren Sportler/innen hatten mit ihren Betreuer- und Fanteams eine lange Anreise in den Hohen Norden aus dem Süden Deutschlands auf dem Weg zum 3. Junior Masters (Finale) am Wochenende zurückzulegen. In Neuenkirchen / Schwanewede (bei Bremen) fand dieser Wettkampf statt, wo der RV Neuenkirchen in hervorragender Weise diesen ausrichtet. „Wir haben hier erneut hervorragende Bedingungen vorgefunden“, so GC-Kunstrad-Koordinator Kurt-Jürgen Daum und RKB-Vertretet Ralph van Züpthen bei der Übergabe des Gastgeschenks. „Ihr habt uns hier einen perfekten Rahmen geboten, sodass wir aus dem Süden gerne hierherkommen. Bereits Ende August sind wir hier wieder Gast, wenn der Bundes-Pokal im Einrad stattfinden wird.“ In den 1er + 2er Disziplinen stand nach Ludwigsburg und Nufringen die 5. + 6. Qualifikation um die deutschen Startplätze für die Junioren-Europameisterschaft in Höchst / Österreich und das DM-Halbfinale für die Junioren-DM in Moers / NRW auf der Agenda, wo die limitierten DM-Startplätze ausgefahren wurden. Für die 4er Mannschaften nach dem Junior-Mannschafts-Cup in Bergheim die 3. + 4. EM-Qualifikation. Junioren-Bundestrainer Florian Blab (Hörbranz) stellte am Ende das TEAM-D für die Junioren-EM einzeln vor. Dieser Vorschlag muss jedoch noch vom German Cycling Präsidium bestätigt werden. Das junge 4er Team des RMSV Aach mit Anika Meßmer, Emelie Lehmann, Mayla Rietschle und Saskia Grote für in beiden EM-Entscheidungen auf Platz 2. In der EM-Gesamtwertung (von 4 Wertungen zählen die 3 Besten) platzierten sie sich hinter dem RSV Ebnat (592,04) mit 527,45 auf Platz 2 und ist damit das EM-Ersatzteam. Dahinter folgen die Nationalkader Teams aus Schwanewede (484,36) und Denkendorf (465,78).
(v.l.n.r.) Emelie Lehmann, Mayla Rietschle, Anika Meßmer, Saskia Grote
Im 4er Kunstrad waren nach dem DM-Halbfinale insgesamt 5 Mannschaften startberechtigt. Wiednitz musste verletzungsbedingt auf den Start verzichten, sodass nur 4 Teams starten konnten. Die amtierenden Europameisterinnen vom RSV Ebnat zeigten sich gegenüber dem Junior-Mannschafts-Cup deutlich gefestigter und sicherten sich mit 206,34 bzw. 201,28 nach 2025 erneut das EM-Ticket und so die Möglichkeit erneut den EM-Titel zu gewinnen. Dahinter platzierte sich das junge Team des RMSV Aach. 165,98 + 173,98 Punkte ihr Ergebnis. Schwanewede mit 164,83 + 155,3 etablierte sich in dieser Ausscheidung als Nr. 3, während Denkendorf mit 123,67 das Finale deutlich verfehlte. In der Zwischenrunde steigerte sie sich deutlich auf 168,89 Punkte.
Genau 800 KM und 7 ½ Stunden Fahrt von der Schulsporthalle Aach zur Sporthalle in Neuenkirchen (bei Bremen) waren es am Freitag für die 4 Sportlerinnen und dem Trainer-/Fahrerteam zur 3. + 4. EM-Qualifikation im 4er Kunstrad. Dort hieß es nach der Ankunft gleich auf der Trainings- und Wettkampffläche die vorgegebene Zeit optimal zu nutzen, denn der Boden war sehr schnell und drehfreudig. Am Samstag nach einem kurzen Training vor dem Frühstück heiß es dann warten bis um 13 Uhr, denn dann begann die Disziplin. Nachdem Wiednitz verletzungsbedingt absagen musste, waren es nur noch 4 startende 4er. Denkendorf (123,67) öffnete, Schwanewede erhöhte (164,83). Dann der Auftritt des Aacher Teams. Es sah gut, aber nicht perfekt aus, sodass die Punkte aufgrund der nicht sauberen Ausführung sich reduzierten. Gegen Ende des Programms, bei den verschiedenen Sternen und Toren gingen die Punkte weiter runter, sodass 165,98 Punkten übrigblieben. Die Sportlerinnen waren etwas geknickt. Ebnat, die Europameisterinnen, zeigte gegenüber den ersten beiden Qualis eine bessere Ausführung. 206,34 ihr Ergebnis, die Entscheidung um das EM-Ticket so gut wie gefallen. Ab 19 Uhr stand das Finale und damit die letzte Qualifikation an. Nach der obligatorischen Vorstellung der Finalteilnehmer (1er, 2er und 4er) galt es sich vorzubereiten auf den Auftritt. Schwanewede legte 155,3 vor. Die vier Aacher Sportlerinnen hatten versucht in der Zwischenzeit an den aufgetretenen Fehlern zu arbeiten und zeigten dann eine bessere Leistung und fuhren 173,98 Punkte raus. Ebnat konterte dann mit 201,28 Punkten. „Was die vier im ersten Juniorenjahr geleistet haben ist ein toller und nicht erwarteter Erfolg“, so eine zufriedenen Cheftrainerin Katja Gaißer. „Gegenüber 2025 als drei der Sportlerinnen Deutscher Schülermeister wurden, haben sie die Schwierigkeit um knapp 40 Punkte erhöht und das musst Du erstmal im Wettkampf auf die Fläche bringen. Der Lohn der Leistung: Die Vier sind das EM-Ersatzteam.“ – Am Sonntag hieß es dann früh aufstehen, um die 800 Km Rückreise an die Aachquelle in Angriff zu nehmen. „Es war ein sehr anstrengender Wettkampf für uns,“ so die vier Sportlerinnen. „Das war heute schon ein Wettkampf, den wir bisher so nicht kannten. Aber wir können zufrieden sein, obwohl wir uns insgeheim mehr erhofft hatten und uns damit wohl selbst unter Druck gesetzt hatten.“ Jetzt heißt es die gemachten Fehler auszumerzen, das Programm sicherer und stabiler zu machen, denn bereits am ersten Mai-Wochenende steht die Deutsche Junioren-Meisterschaft in Moers vor der Tür.
Hallenradsport (WS) Der härteste Wettkampftag des Jahres fand für die Mannschaftssportler im Kunst- und Einrad mit dem Junior-Mannschafts-CUP am Wochenende in Bergheim / NRW statt. Es war das DM-Halbfinale und die beiden ersten von insgesamt 5 Qualifikationen zur Junioren-EM in Höchst / Österreich. In der Vorrunde ging es um die Startberechtigung für die Deutschen Junioren-Meisterschaften in Moers und im Finale der besten Drei aus der Vorrunde um den CUP-Sieg. Die Entscheidungen um die DM-Teilnahme bzw. die Finale-Teilnahme waren hart umkämpft und fielen teilweise sehr knapp aus. Die Mannschaften des RMSV Aach und RMSV Nenzingen konnten ohne Probleme in den jeweiligen Disziplinen das DM-Ticket lösen. Aach gewann das 6er Kunstrad, fuhr im 4er Kunstrad der Juniorinnen zu Platz 2 und fuhr in den beiden Einraddisziplinen jeweils aus Platz 4. Das Quartett des RMSV Nenzingen freute sich über Platz 3.
4er Kunstrad
Vorrunde: Das Quartett des RMSV Nenzingen mit Janosch Hartleb / Hannes Hartleb / Luisa Störkle / Lena Schönherr verpasste mit 98,05 Punkten knapp die 100er Marke und fuhr so hinter Ebnat und vor Kervenheim ins Finale. Im 4er Einrad der Juniorinnen waren 21 Teams am Start. Das junge Aacher Team Emelie Lehmann/ Jana Setzer / Mayla Rietschle / Saskia Grote verpasste trotz Bestleistung mit 127,89 Punkten um 0,06 Punkte die Finalteilnahme. Die Enttäuschung bei den Sportlerinnen war entsprechend groß. Im 6er Einrad fuhren sie (4er Einrad + Koshi Mirzai / Haylie Rietschle mit 128,16 hinter Ebnat und Antrup-Wechte auf Platz 3 und somit ins Finale. Die Erleichterung kehrte ein. Und im 4er Kunstrad gelang Mayla Rietschle / Emelie Lehmann / Anika Messmer / Saskia Grote der große Wurf. Mit 180,92 gewannen sie die erste EM-Qualifikation vor den amtierenden Europameisterinnen aus Ebnat (172,69). Die Überraschung des Tages. Im 6er Kunstrad gewannen Mayla Rietschle / Emelie Lehmann / Anika Messmer / Haylie Rietschle / Jana Setzer /Saskia Grote mit 169,29 vor Schwanewede und Antrup-Wechte und fuhren so ins Finale – Damit hatten alle Mannschaften aus der Region Hegau-Bodensee das DM-Ticket gelöst.
Das Finale in den 6 Disziplinen durfte der Nenzinger 4er eröffnen. Sie konnten sich dabei auf 101,55 Punkte verbessern. Doch Kervenheim danach überbot mit 102,89 die Vorgabe. Den Cup-Sieg sicherte sich jedoch wie erwartet Ebnat (124,76). Im 6er Einrad wurde das CUP-Finale mit 4 Mannschaften ausgetragen, da Oberaußen aufgrund der Wildcard für die Gastgeber ebenfalls startberechtigt war. Oberaußem (107,4/) und Ebnat (120,51) hatten vorgelegt. Ein Patzer beim Tor mit zwei Ringen brachte das Aacher Sextett aus dem Konzept. Weitere Fehler führten zu weiteren Punktabzügen, sodass mit 100,28 am Ende hinter Antrup-Wechte (127,22), Ebnat und Oberaußem Platz 4 heraussprang. Im 4er Kunstrad legten Schwanewede (156,77) und Wiednitz (152,57) vor. Die Aacherinnen fuhren wie im Vorkampf sehr gut, jedoch beim 4er Außenstern leistete sie sich einen Absteiger. Dies führte dazu, dass die letzte Übung dann nicht mehr vollständig in der Zeit war. Somit standen 172,55 Punkte an der Anzeige. Favorit Ebnat fuhr danach zu 184,42 Punkten. In der EM-Zwischenwertung (nach 2 von 5) führt Ebnat (357,11) vor Aach (353,47), Schwanewede (319,53), Wiednitz (315,04) und Denkendorf (296,89). Die nächsten EM-Ausscheidungen finden am 11.04.2026 in Neuenkirchen / NDS sowie an der Junioren-DM statt. Als letzter Starter fuhren die Sportlerinnen im 6er Kunstrad mit 155,56 zum CUP-Sieg vor Schwanewede (137,62) und Antrup-Wechte (88,92). „Mit dem Ergebnis hatten wir nach dem Wechsel von den U15-Schülern zu den U19-Junioren nicht gerechnet“, so Cheftrainerin Katja Gaißer. „Normalerweise musst du dich im ersten Juniorenjahr hintenanstellten. Jetzt müssen wir die Programme bis zur Deutschen festigen und sicherer machen. Da gibt es im Training noch einiges zu tun.“
(v.l.n.r.) Haylie, Emelie, Mayla, Koshi, Jana, Saskia und Anika
22 Starter aus der Hegau-Bodensee-Region fahren zur Badischen Schülermeisterschaft
Hallenradsport (WS) In der Rebberghalle von Nenzingen, fand am Sonntag, den 15.03.2026 der 1. Durchgang der insgesamt 4-teiligen Regio-Pokal-Runde statt. Gleichzeitig wurde die Regio-Meisterschaft der Schüler ausgetragen. Neben den Punkten und Platzierungen ging es auch um die Qualifikation zur Badischen Schülermeisterschaft am 10.05.2025 in Gutach (Schwarzwaldbahn). Von den 55 Startern im Schülerbereich konnten 22 die Qualifiaktionspunktzahlen übertreffen. „Erfreulich, dass es gleich 22 Startern gelang sich für die Badische zu qualifizieren“, so Kunstrad-Koordinator Frank Ruhland (Nenzingen). „Auch, dass es im 2er Kunstrad gleich 2 der 3 neuen 2er Paare geschafft haben. In dieser Disziplin waren wir aus unserer Region in den letzten Jahren nicht immer vertreten.“ Während die Titel im 1er/2er an die Vereine RMSV Orsingen (4), RMSV Nenzingen (2), RSV Volkertshausen (1) und RV Klengen (1) gingen, heimste der RMSV Aach alle 5 zu vergebenden Titel in den Mannschaftsdisziplinen ein.
4er Einrad Schülerinnen Aach
Bei den U11 Schülerinnen holte sich Ronja Hübschle (Orsingen/38,21) wie erwartet den Titel. Johanna Petry (35,60) und Nora Freid (34,78) machten den 3-fachen Triumph des RMSV Orsingen perfekt. Auch bei den U15 Schülerinnen ging der Titel nach Orsingen. Helena Lotz (54,89) war die stärkste. Dahinter platzierte sich ein Trio aus Volkertshausen mit Anny Schädler (49,45), Irmi Lilli Illin (47,8) und Raffaela Stanneck (46,19). U13-Meisterin wurde wie erwartet Nala Öxle (Orsingen), die mit 59,8 den Sieg mit einem größeren Vorsprung auf Mila Lassmann (Klengen/41,98) und Euphemie Eisele (Volkertshausen/40,0) einfuhr. Bei den Jüngsten U9 konnte Louisa Auer (Nenzingen/16,62) über Platz 1 jubeln. Bei den Jungs heißen die Sieger: Noam Strobel (Nenzingen/U9) und Kilian Käfer (Klengen/U11).
6er Einrad Schüler Aach
Mit einer starken Leistung von 79,95 waren Lotta Leitz / Amelie Biedermann / Helena Schroth / Lucina Quni vom RMSV Aach im 4er Einrad der Schülerinnen nicht zu schlagen. Dahinter folgte Volkertshausen mit 47,08 und das erstmals gestartete Team aus Orsingen. Im 4er Einrad der offen Klasse übertrafen Haylie Rietschle / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig (Aach) mit 103,79 gleich die 100er Marke gefolgt von einem weiteren Aacher Quartett, die 17,42 ausfuhren. Auch im 6er Einrad konnten Basandra Mirzai / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig / Amelie Biedermann / Helena Schroth mit 88,0 überzeugen. Gleich bei der Premiere löste der 6er Kunstrad mit Basandra Mirzai / Mara Moll / Lennon Keller / Landelin Lürig / Amelie Biedermann / Lucina Quni und ausgefahren 61,57 Punkten das Ticket zur Badischen.
Schaffte gleich beim ersten Start die Qualifikation zur Badischen Meisterschaft – der 6er Kunstrad
Auch Anny Schädler/Raffaela Stanneck (Volkertshausen/34,25) und Mila Lassmann/Mia Spiegelhalter (Klengen/31,22) konnten sich im 2er der Schüler für die Badische empfehlen.
U13-Meisterin Nala Öxle (Orsingen)
Für die Junioren-Mannschaften aus Aach und Nenzingen war der Regio-Pokal eine Woche vor dem DM-Halbfinale in Bergheim/NRW eine willkommene Gelegenheit die Form zu testen. Der 4er Einrad aus Nenzingen konnte sich zwar deutlich verbessern (111,8), hat aber Armtechnisch noch Luft nach oben. Luft nach oben hat auch der 6er Einrad aus Aach, der mit 106,27 nicht zufrieden sein konnte, während der 4er Einrad mit 137,83 sein Potenzial weitgehendst abgerufen hat. Ihren eigenen Erwartungen nicht gerecht wurde dagegen der 4er und 6er Kunstrad. Absteiger kosteten einige Punkte und so mussten sie sich mit 154,21 bzw. 138,79 zufriedengeben. Mit ausgefahren 118,13 kam Sara Knobelspies (Volkertshausen) im 1er Juniorinnen durch. Zusammen mit ihrer Schwester Lisa testeten sie im 2er der Frauen ein neues Programm. Die neue Übung klappte perfekt, jedoch gingen dafür andere schief, sodass nur 88,4 Punkte raussprangen. Auch die neuformierten Aacher Elite-Mannschaften konnten nur im Einrad überzeugen. In den Kunstrad-Disziplinen ist noch deutlich Luft nach oben.
alle Regio-Meister der Region Hegau-Bodensee im Kunst- und Einradsport
Bei der alljährlichen Jahres-Hauptversammlung des Badischer Radsportverband e.V., die am Samstag, 07. März 2026 in Ebringen (bei Freiburg) stattfand, wurden die Kunst- und Einradsportler/Innen des RMSV Edelweiß Aach für ihre sportlichen Erfolge im vergangenen Jahr 2025 ausgezeichnet. Für insgesamt 7 Deutsche Meistertitel, 3 x DM-Silber sowie 1 x DM-Bronze wurden sie geehrt. Daneben holte der Verein zum 26 Mal den-Gold-Pokal, eine Auszeichnung für den erfolgreichsten deutschen Hallenradsportverein durch German Cycling. Geehrt wurden:
(v.l.n.r.) Hinten: Hannah Elsässer, Rebecca Grote, Jone Burow, Lena Andorinha, Yannick Gaißer, Natalie Grote, Alina Bötzer, Franziska Bötzer, Sabrina Bürßner, Carolin Schmid. (kniend) Lennon Keller, Mara Moll, Haylie Rietschle, Saskia Grote, Jana Setzer, Mayla Rietschle, Emelie Lehmann, Koshi Mirzai und Basandra Mirzai Alle erfolgreichen Sportler/Innen des Jahres 2025 wurden beim durch den Badischer Radsportverband geehrt. Dabei stellte der RMSV Aach (alle mit roter Trainingsjacke) die meisten Sportler/innen.
Sarah Bötzer zur 2. Vorsitzenden gewählt + Dirk Grote (Kassier) bestätigt.
Weitere Vorstandschaft in den Ämtern bestätigt
Sportliche Erfolge: 7 x Deutscher Meister
Zum 26. Mal Gewinn des BDR-Goldpokals -> Deutschlands erfolgreichster Hallenradsportverein im Jahre 2025
Der 2. Vorstand Elmar Bausch eröffnete in Vertretung der erkrankten Vorsitzenden Petra Wiedenmaier die ordentliche Generalversammlung im Gasthaus Jägermühle in Aach. „Mein Dank gilt allen in der Vorstandschaft, die wieder tolle Arbeit geleistet haben,“ so Bausch. Er bedankte sich bei allen 294 Mitgliedern (davon 27 lizenzierte Sportler), dem Trainerteam, den Helfern, dem gesamten Vorstandsteam, den vielen Gönnern und Sponsoren sowie der Stadt Aach: „Ihr alle habt dazu beigetragen, dass das abgelaufene Vereinsjahr wieder sehr erfolgreich war.“ Anschließend gedachten alle Anwesende den verstorbenen Vereinsmitglied Rainer Gaißer, Walter Gräble, Manfred Hengefeld, Peter Möller und Adolf Peter.
Über 2025 berichtete Schriftführerin Carolin Schmid, „Eins ist klar, langweilig wird es bei uns nie, denn die RMSV-Wochenenden waren 2025 wieder voll.“ Insgesamt 16 Wettkämpfe bei den Schülern bzw. der Elite sowie 4 Kader-Wochenende waren es. 8 Sitzungen der Vorstandschaft die unter anderem Bewirtungen organsierten, „sodass sich unser Sport und der Verein auch finanzieren lässt“, so ihre Ausführungen. Die Schüler holte u.a. 8 Badische Meistertitel und wurden 4 x Deutscher Meister sowie 2 x Vizemeister. In der 2. Hälfte war die Elite am Start. Regional, Baden-Württembergische, DM-Halbfinals, WM-Qualifikationen sowie die Deutsche Meisterschaft standen auf der Agenda. „Den Einrad-Bundes-Pokal hatten wir kurzfristig übernommen“, so Schmid weiter. „Vor heimischen Publikum standen im 4er Einrad alle drei Aacher Mannschaften im Finale.“ 6 BaWü-Titel und 3 x DM-Gold, 2 x DM-Silber und 1 x DM-Bronze brachten die Sportler nach Hause. Der 4er Kunstrad Frauen war WM-Ersatz-Team und nahm am Weltcup in Paris, Langenselbold und Öschelbronn teil. Sportlich hervorzuheben war der erneute Gewinn des Gold-Pokals, die Auszeichnung als besten Deutscher Hallenradsportverein. Neben der Fläche war dem Verein u.a. Geburtstagsbesuche, Teilnahme am Stadtfest mit der 500 Jahr Feier, Fasnacht, Kampfrichter-Lehrgänge, Sportlerehrungen, Korso-Umzug und Show-Auftritte wichtig. Und Paul Gaißer wurde mit der Ehrenmedaille in Gold durch den Badischen Sportbund geehrt.
Über die finanzielle Lage berichtete detailliert Kassierer Dirk Grote: „Es war in der Vorstandschaft eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die sehr gut funktioniert,“ so Grote. „Danke an die vielen Unterstützer, denn nur so ist es uns auch möglich, an den vielen Wettbewerben mit so vielen Sportlern teilzunehmen.“ Aufgrund der gebildeten Rücklagen steht der Verein auf gesunden Beinen.
Kassenprüfer Stefan Ehinger, der zusammen mit Manuela Dieterle die Kasse geprüft hat, bescheinigte dem Kassierer eine einwandfreie Führung der Kassenbücher. „Es gab keine Beanstandungen durch uns,“ so Ehinger. „Alle Belege sind vorhanden und nachprüfbar.“ Er bescheinigte dem Kassier eine einwandfreie Kassenprüfung.
Im Fachwartbericht Sport von Cheftrainerin Katja Gaißer nur ganz kurz auf die Erfolge der verschiedenen Altersklassen ein und gab jeweils einen sportlichen Ausblick für 2026 dazu.
„Alle Achtung. Ich ziehe den Hut vor der sportlichen Leistung und Allem, was ihr sonst macht,“ so Bürgermeister Manfred Ossola, bevor er die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft vornahm“. „Ihr habt einen hohen Stellenwert , das merkt man auch an den vielen Spenden. Haltet den Verein am Laufen. Danke für die geleistete Arbeit.“
Im Fachwartbericht Sport von Cheftrainerin Katja Gaißer ging diese auf die einzelnen Erfolge der verschiedenen Altersklassen ein und gab jeweils einen sportlichen Ausblick für 2026 dazu. „Den Gold-Pokal 2025 haben ohne Junioren geschafft, denn uns fehlt dieses komplette Alter, so ihre Ausführungen. „Trotz dem Handicap konnten unser Schüler und die Elite den Gold-Pokal-Gewinn zum 26-Mal einfahren.“ Mit etwas weniger Mannschaften wird der Verein im Jahre 2026 am Start sein. „Ausbildung, Studium und Beruf veranlassten einige Sportlerinnen aufzuhören,“, so Gaißer weiter. „Somit mussten alle Elite-Mannschaften neu zusammengestellt werden, die sich noch einspielen müssen.“ Etwas Bauchweh hat sie bei den Schülern aufgrund Krankheit und Fehltagen im Training. „Ein Ausblick zu geben, fällt mir schwer, jedoch Mitte März wissen wir mehr, dann steht der erste Wettkampf vor der Tür“, so Gaißer weiter. „Wir hoffen dann, da sich Mannschaften für die Badische und dann für die DM qualifizieren.“ Sie bedankte sie sich bei der Stadt Aach, der Stadtmusik, dem Fanfarenzug für die jedes Mal schönen DM-Empfänge und bei Hausmeister Jürgen Bader, der immer für eine optimalen Boden sorgt, so bei ihrem Trainer-Team.
Bei den anschließenden Ehrungen wurden verdiente Mitglieder ausgezeichnet. Leider konnten nicht alle anwesend sein. 75 Jahre hält Alfred Gohm und Geog Gabele und 70 Jahre Alfred Wenger dem Verein die Treue. Auf 50 Jahre können Ulrike Drexler, Ewald Werner und Reinhold Bächler zurückblicken. 40 Jahre aktiv dabei ist Simone Rudolf. Die Anwesenden honorierten die Jubilare mit Applaus.
Ehrungen: (Namen v.l.n.r.) Carolin Schmid (Schriftführerin), Simone Rudolf (40 Jahre im Verein), Alfred Wenger (70), Alfred Gohm (75), Ewald Werner (50), Ulrike Drexler, (50), Elmar Bausch (bisheriger 2. Vorsitzender), Dirk Grote (wiedergewählter Kassier).
Bei den Wahlen wurde Sarah Bötzer als neue 2. Vorsitzende und Lena Andorinha als Jugendsprecherin neu gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Dirk Grote (Kassier) sowie die Fachwarte und Beisitzer.
Thomas Stützle wünschte als Vorstand des Fanfarenzuges: „Weiterhin Erfolg und macht weiter so. Danke für das gute Miteinander unter den Aacher Vereinen.“
Nach nicht ganz einer Stunde schloss Elmar Bausch die harmonische Versammlung.
Ansprechpartner beim RMSV Aach:
1. Vorsitzende
Petra Wiedenmaier
2. Vorsitzende
Sarah Bötzer
Kassier
Dirk Grote
Schriftführer
Carolin Schmid
Fachwart Kunstrad
Katja Gaißer
Banner-, Korso, Motorsportfachwart
Richard Löhle
Jugendsprecher
Lena Andorinha, Magnus Gohm
Beisitzer
Ines Rudolf, Alexander Gaißer, Antonio Andorinha, Annett Grote, Alina Bötzer, Franziska Bötzer, Elmar Bausch, Loredana Rietschle, Yannick Gaißer
Aach: 2 x BaWü-Meister – 1 x Platz 2 und 1 x Platz 3
Alle fünf Mannschaften qualifizieren sich für das DM-Halbfinale
Kunstrad-/Einradsport (WS) Im württembergischen Denkendorf fand am Sonntag, 01.03.2026 die Baden-Württembergischen Meisterschaft der Junioren im Kunst- und Einradsport statt. Neben den Titelehren ging es auch um die Qualifikation für die DM-Halbfinals, das heißt: Die vorgegebenen Qualifiaktionspunktzahlen zu übertreffen. Aus der Radsport-Region Hegau-Bodensee war der RMSV Aach mit 4 Mannschaften und der RMSV Nenzingen mit einem Team vertreten. Alle sollten sich für den Junior-Mannschafts-Cup, dem DM-Halbfinale der Mannschaften, am 21.03.2026 in Oberaußem-Bergheim(NRW) qualifizieren. Aach fuhr bei vier Starts zu 2 BaWü-Meister sowie je einmal auf Platz 2 und 3. Der Nenzinger 4er holte sich BaWü-Silber.
Gleich beim ersten Start, dem 4er Einrad sicherten sich Mayla Rietschle, Emelie Lejmann, Saskia Grote und Jana Setzer in dem mit 9 Quartetts besetzten Starterfeld mit 131,44 Punkten knapp vor dem favorisierten Team von Denkendorf (130,82) und Nufringen (102,63), den BaWü-Titel. Im 6er Kunstrad begann sie mit bei der ersten Übung mit einem Patzer. Danach fingen sie sich und so durften sich Anika Meßmer, Saskia Grote, Jana Setzer, Mayla Rietschle, Haylie Rietschle und Emelie Lehmann trotz Alleinstart mit 146,49 Punkten über den BaWü-Titel freuen. Wie erwartete dominierten die 4er Kunstrad Europameisterinnen aus Ebnat (196,28) diese Disziplin. Mit 173,18 fuhren Saskia Grote, Anika Meßmer, Emelie Lehmann und Mayla Rietschle wie erwartet auf Platz 2. Es lief noch nicht ohne Absteiger und am Ende kam die letzte Übung, die mit über 10 Punkten bewertet wird, nicht in die Wertung.
Etwas Pech hatte der 6er Einrad. Bei der Torfahrtmühle touchierten sich zwei Sportlerinnen, sodass diese einen Bodenkontakt in Kauf nehmen mussten. Am Ende fehlte dann die Zeit, um alle Übungen innerhalb der vorgegebenen 5 Minuten zu zeigen. 119,48 bedeuteten für Saskia Grote, Emelie Lehmann, Jana Setzer, Mayla Rietschle, Haylie Rietschle und Koshi Mirzai Platz 3. Davor platzierten sich die 1 – 2 Jahre älteren Teams aus Denkendorf (129,74) und Ebnat (128,66).
„Mit den Platzierungen sind wir insgesamt zufrieden“, so das Fazit von Cheftrainerin Katja Gaißer. „Wir haben vor allem im Kunstrad gegenüber der letzten Saison die Schwierigkeit deutlich erhöht. Wir sind noch zu Beginn der Saison und da darf dann schon mal was schiefgehen. Wir müssen die nächsten Wochen im Training dranbleiben, dann werden die kleinen Fehler von heute nicht mehr passieren. Es fehlt noch etwas an Sicherheit, aber das wird. Davon bin ich überzeugt.“
Auch der 4er Einrad vom RMSV Nenzingen mit Janosch Hartleb, Hannes Hartleb, Luisa Stöckle und Lena Schönherr zeigte sich gegenüber der Regional-Meisterschaft deutlich verbessert. 95,85 Punkte sollten für Platz 2 reichen Es gewann Ebnat, das mit 130,66 Punkten mehr rausfuhr als die restlichen Teams aufgestellt hatten. „Wir sind zufrieden, zumal wir mit Ersatzfahrerin antreten mussten,“ so der Nenzinger Coach Frank Ruhland. „Wir wissen, dass wir noch Luft nach oben haben und arbeiten verstärkt an der Armhaltung.“
Das erfolgreiche Aacher Team – Emelie, Saskia, Mayla, Jana, Haylie, Anika, Koshi Siegerehrung 4er Einrad – Platz 1 Aach – Emelie, Jana, Saskia, Mayla
Alle 5 Mannschaften für die Junioren-BaWü qualifiziert
Kunst-/Einradsport (WS)Klein und mit 5 Startern sehr übersichtlich war das Starterfeld der Kuns- und Einradsportler beim ersten Wettkampf der Saison, der zu einer eher ungewohnten Startzeit, am vergangenen Donnerstagabend in der Schulsporthalle von Aach stattfand. Bei der Region-Meisterschaft Hegau-Bodensee der Junioren qualifizierten sich die 4 Mannschaften des RMSV Aach sowie das Einrad-Quartett des RMSV Nenzingen für Baden-Württembergischen Junioren-Meisterschaft am 01.03.2026 in Denkendorf. „Alle fünf konnten wie erwartet die vorgegebenen Qualifikations-Punktzahlen deutlich übertreffen“, so der verantwortliche Kunstrad-Koordinator Frank Ruhland (Nenzingen). „Die einzige 1er Sportlerin konnte leider nicht starten“.
Der RMSV Aach war mit 4 Mannschaften im Kunst- und Einrad angetreten. Die letztjährigen Deutschen Schülermeisterinnen liesen bei ihrem ersten Start in der Junioren-Klasse schon gute Ansätze erkennen. Gegenüber den DM-Titeln haben sie die Programme punktemäßig etwas aufgestockt. Während sie im 4er und 6er Einrad (Saskia Grote / Emelie Lehmann / Mayla Rietschle / Jana Setzer / Haylie Rietschle / Koshi Mirzai) die Schwierigkeit teilweise gut umsetzten konnten, mussten sie in veränderter Besetzung im 4er und 6er Kunstrad (Saskia Grote / Emelie Lehmann / Mayla Rietschle / / Anika Meßmer / Jana Setzer / Haylie Rietschle) einige Patzer in Kauf nehmen. „Trotzdem können wir mit der Leistung und den ausgefahrenen Punktzahlen zufrieden sein“, so Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer. „Da braucht es noch einige Zeit, bis die neuen und deutlich schwierigeren Programme sicher sind. Da müssen wir und auch die Sportlerinnen Geduld haben.“
Auch für den 4er Einrad aus Nenzingen (Janosch Hartleb / Hannes Hartleb / Luisa Störkle / Clara Rümmelin) lief es auch noch nicht so rund. „Zwar ohne Absteiger sind sie durchgekommen“, so Nenzingens Trainer Fank Ruhland. „Wir konnten noch nicht so regelmäßig trainieren, sodass sich die vielen Haltungsfehler am Ende summierten. Daran müssen wir bis zu den kommenden Wettkämpfen im März noch einiges verbessern.“
Hallenradsport (WS) Alle Jahre wieder, gibt es an Weihnachten Geschenke. So veröffentlichte German Cycling (ehemals Bund Deutscher Radfahrer) die BDR-Gold-Pokal-Wertung 2025. Damit wird der erfolgreichste deutsche Hallenradsportverein für das ablaufende Sportjahr 2025 ausgezeichnet. Mit 156 Punkten ist der RMSV „Edelweiss“ 1899 Aach e.V. erneut der erfolgreichste deutsche Hallenradsportverein. Seit 2017 zum 8. Mal in Folge und damit zum insgesamt 26. Mal (seit 1987) ist der RMSV Aach damit Deutschlands erfolgreichster Hallenradsportverein. „Für die Gold-Pokal-Wertungen werden alle Platzierungen an sämtlichen Deutschen Meisterschaften im Kunstrad, Einrad, Radball und Radpolo gewertet“, so Aachs Cheftrainerin Katja Gaißer. „Schüler, Junioren und Elitefahrer können hier nach einem festgesetzten Punktesystem punkten.“ Auf Platz 2 folgt die RSG Teuto Antrup-Wechte (NRW/128 Punkte) und Platz 3 der Liemer RC (NRW/99 Punkte). Auf den weiteren Top-Ten-Plätzen folgen: RKV Denkendorf (WTB/86), RV Ebnat (77), RSV Tempo Lieme (NRW/72), RV Neuenkirchen (NDS/59), RS Niedersachsen Schwanewede (NDS/54), RV 1900 Wiednitz (BRA/48) und der RC Oberesslingen (WTB/46). Erst auf Platz 16 liegt ein Verein mit 2025er Weltmeister. Der RMC Lohengrin Stein (BAY/37), der Heimatverein der Radball-Weltmeister Bernd Mlady und Raphael Kopp. In die Wertung kamen insgesamt 109 Vereine, die unter dem Dach von German Cycling zusammen geschlossen sind.
Die erfolgreichen Aacher Elite Sportler/innen bei der Deutschen Meisterschaft in Lübbecke / NRW – 3 x Deutscher Meister (4er Einrad, 4er Kunstrad offen und 6er Einrad) sowie 2 x DM-Silber (4er Einrad und 6er Kunstrad) und 2 x DM-Bronze (6er Kunstrad + 4er Kunstrad Frauen) – hinten: Sabrina Bürßner, Carolin Schmid, Natalie Grote, Sarah Bötzer, Franziska Bötzer, Alina Bötzer (vorne) Yannick Gaißer, Lena Andorinha, Anika Meßmer, Katja Gaißer (Cheftrainerin), Hannah Elsässer, Jone Burow, Rebecca Grote
„Dass wir auch in 2025 in der Gold-Pokal-Wertung wieder ganz oben sind, damit haben wir nicht gerechnet, da wir im Gegensatz zu den Vereinen Antrup-Wechte bzw. Lieme nur bei den Schülern und in der Eliteklasse punkten konnten,“ so Katja Gaißer. „In der Juniorenklasse waren wir dieses Jahr nicht an der DM vertreten. Die Schüler haben mit vier DM Titeln sowie zwei Vize-Meistern den Grundstein gelegt. Die Elite steuerte dann im Oktober mit drei DM-Titeln, zwei Vize-Meistern und zwei Bronze-Medaillen weiter kräftig Punkte bei. Die insgesamt sieben DM-Titel, waren insgesamt schon 77 Punkte Wert. Somit ist die Trophäen-Sammlung inzwischen auf insgesamt 185 DM-Titel angewachsen. Alle haben an einem Strang gezogen. Und was auch sehr wichtig ist: Die Eltern stehen voll dahinter.“ Traditionell wird der Gold-Pokal an der Deutschen Schülermeisterschaften übergeben, die am 30./31. Mai 2026 in Duderstadt stattfinden wird. „Wir werden vermutlich bei der Wertung Ende 2026 nicht mehr ganz oben stehen“, so gibt Gaißer einen Ausblick auf das kommende Sportjahr. „Unsere Deutschen Schülermeisterinnen wechseln altersbedingt zu den Junioren. Sie werden dort sicherlich noch nicht ganz vorne mitfahren können, denn dort ist sind die Punkzahlen und das Niveau deutlich höher. Und in der Elite werden wir mit weniger Mannschaften antreten können, da drei Sportlerinnen ihre sportliche Laufbahn beendet haben. Um auf dem national hohen Niveau bei den Mannschaften vorne dabei zu sein, liesen sich Beruf und das dafür notwendige wöchentliche Training von 2 – 3 Abenden und den Kader-Wochenendlehrgängen nicht mehr vereinbaren. Im Schülerbereich gilt es neue Mannschaften an die Spitze heranzuführen. Da machen sich auch bei uns die fehlenden Jahrgänge in den Corona-Jahren bemerkbar. Der Aufbau wird einige Zeit in Anspruch nehmen.“ Für die Vorbereitungen bleibt da nicht viel Zeit, denn mit der Regional-Meisterschaft der Junioren steht am 26.01.2026 in Aach bereits der erste Qualifikations-Wettbewerb für die überregionalen Meisterschaften auf der Agenda.
Die erfolgreichen Aacher Schüler/innen an der Deutschen Schülermeisterschaften in Wiesbaden – 4 x Deutscher Schülermeister (4er Kunstrad Schülerinnen, 6er Kunstrad Schüler, 4er Einrad Schülerinnen und 6er Einrad Schüler) sowie 2 x Deutscher Vize-Meister (4er Kunstrad Schüler offen und 4er Einrad Schüler offen) – Isabella Staub, Amelie Biedermann, Thea Schroth, Koshi Mirzai, Haylie Rietschle, Saskia Grote, Jana Setzer, Mayla Rietschle, Emelie Lehmann, Landelin Lürig, Lennon Keller, Mara Moll (vorne) Yannick Gaißer (Betreuer), Basandra Mirzai (mit BDR-Gold-Pokal 2024, der in Wiesbaden überreicht wurde), Katja Gaißer (Cheftrainerin)
Die weiteren Platzierungen der Vereine aus Baden-Württemberg:
Hallenradsport (WS) Zur alljährlichen Kunst- und Einrad Show hatte der RMSV Edelweiss Aach am Sonntag in die nicht ganz vollbesetzte Aacher Schulsporthalle eingeladen. Diesmal unter dem Motto „Alles steht Kopf“ oder nach den Originaltitel „Inside Outside“ für das „Innere nach außen gekehrt“, nach dem US-amerikanische Animationsfilm von Pixar, der 2015 in Cannes seine Premiere feierte. Die Geschichte, bezogen auf den RMSV Aach begann wie folgt: Stellt Euch einen Zug vor – nicht irgendeinen Zug, sondern der Erinnerungszug. In diesem Zug sitz heute Lina. Lina ist 30 Jahre alt und fährt seit ihrem 6. Lebensjahr Einrad und Kunstrad. In diesen vielen Jahren hat sie beim RMSV Aach schon einiges erlebt. Sie schaut aus ihrem Fenster und reist durch die Vergangenheit. Neben ihr schwebten viele bunte Kugeln – Erinnerungskugeln. Jede Kugel leuchtet in einer anderen Farbe. Es sind Kernerinnerungen. Jede Farbe wurde von den Kindern auf ihren Einrädern vorgestellt. Gelb für freudige Erinnerungen, Lila für ängstliche Momente, Türkis für Neid, Blau für Kummer, Dunkelblau für Langeweile, Rot für wütende Gefühle, Grün für Ekel, Orange für Zweifel und rosa für peinliche Momente. Die wichtigen Kugeln schwebten in ihrem Köpfchen – im Langezeitgedächtnis. Das erste Mal auf dem Einrad. Der erste Wettkampf der mit Freude und Stolz gemeistert wurde, der aufregendste Tag, als die Fahrt zu einem Wettkampf an eine Badische Meisterschaft gleich 2 Stunden ging und dann strahlend die ersten Medaillen umgehängt wurden. Aber auch Kummer und Leid, wenn die Übungen nicht klappte und viele Stürze verursachten und der Umstieg auf größere Räder alles kompliziert machten. Der Traum von der ersten Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, der lang ersehnte Deutsche Meistertitel. Und langsam entstehen die Insel, der Freundschaft, weil sie mit anderen Kindern trainiert, die Spaßinsel, weil sie lacht , Quatsch macht und neue Übungen ausprobiert oder die Zusammenhaltinsel, denn Kunst- und Einrad ist nicht nur Sport, sondern ein Team. Aber auch Insel des Schmerzens, denn wer oft trainiert, kennt Stürze, blaue Flecken und auch Tränen.
Der letzte gemeinsame Start im 4er Kunstrad (vl.n.r.) Sabrina Bürßner, Carolin Schmid, Alina Bötzer, Franziska Bötzer
Es folgte das Erwachsenwerden mit Höhen und Tiefen. Neben Gold, Silber und Bronze gab es auch Niederlagen, Stürze Zweifel oder Stress. Bis der Erinnerungszug anhält, wo Lina zurückblickt und gleichzeitig nach vorne schaut. Hier flossen auch bei dem ein oder anderen emotional die Tränen, denn es war der letzte gemeinsame Auftritt der beiden Elite-Mannschaften im 4er Kunstrad.
Ebenfalls der letzte gemeinsame Auftritt von Yannick Gaißer, Lena Andorinha, Rebecca Grote und Jose Burow
Diesen Werdegang beim RMSV Aach zeigten die verschiedenen Formationen von den Anfängern über die erfolgreichen Schüler bis zu den Elitesportlern, bevor alle gemeinsam auf der Fläche am Schluß die Pyramide. Bürgermeister Manfred Ossola, lies es sich dann nicht nehmen, alle Deutschen Meister des Jahres 2025 (insgesamt waren es 7 DM-Titel) – es sind dies: Emelie Lehmann, Saskia Grote, Mayla Rietschle, Haylie Rietschle, Jana Setzer, Koshi Mirzai, Yannick Gaißer, Jone Burow, Lena Andorinha, Rebecca Grote, Alina Bötzer, Franziska Bötzer, Sabrina Bürßner, Carolin Schmid, Sarah Bötzer und Natalie Grote – mit einem Geschenk der Stadt Aach zu ehren.
Alle Sporter/innen genießen gemeinsam den Schlußapplaus Ehrung durch den Bürgermeister
Auch die kleinsten und sonstigen Medaillengewinner hatte er nicht vergessen und überraschte diese mit seiner Schatzkiste, sodass auch diese nicht leer ausgingen. Mit der Verteilung der Tombola-Sachpreise, die von der Geschäftswelt aus Aach und Umgebung gestiftet wurde, endete der offizielle Teil dieser Show.
Die Schluß-Pyramide mit allen Sportler/innen auf dem Kunst-Einrad auf einer Fläche.