DM-Empfang der Stadt Aach am 29.04.2018

DM-Empfang der Stadt Aach am 29.04.2018


Empfang der erfolgreichen Kunstradsportler des RMSV Aach durch die Stadt Aach am 29. April 2018 in Aach

Aach (WS) Eine staatliche Anzahl von Aacher Bürgern, die Stadtmusik unter Leitung von Michael Chrobog, so bereitete die Stadt Aach mit dem Bürgermeister Manfred Ossola an der Spitze den erfolgreichen Juniorenmannschaften des RMSV Aach, die mit zwei Deutschen Meistertitel und einem deutschen Vizemeister im Gepäck von der Deutschen Juniorenmeisterschaften aus Nufringen zurückkehrten. Er begrüßte die Sportlerinnen namentlich für die DM-titel Nr. 131 und 132 in der Vereinsgeschichte des RMSV Aach. „Dies sind meine beiden ersten DM-Titel als Bürgermeister“ so Ossola. „Der ein oder andere wird sich fragen ob es was Besonderes ist, Deutscher Meister Nr. 131 und 132 zu werden. Das ist doch normal. In meinen Augen nicht, denn ich kann mit den Sportlerinnen, Familien aber auch mit den Trainern und Betreuern fühlen. Für alles ist es etwas Besonderes. Und gerade auch die Erwartungshaltung ist der Druck sehr groß“, so zu Beginn zu seiner Rede. „Was noch hinzu kommt ist, dass allein die Tagesform, d.h. wenige Minuten Konzentration und Können zählen und all die bis dahin erbrachten Leistungen überhaupt keinen Einfluss im finalen Wettkampf der DM haben. Diese paar Minuten zählen, ob sich all die Mühe des Trainings gelohnt hat. Welch schönes Gefühl dann für alle, wenn man gewonnen hat, wenn man auf dem Siegerpodest steht und die Nationalhymne erklingt. Und auch dieses Gefühl des Erfolges auch zeitnah in der Heimatgemeinde nochmals zu erleben, dass es nicht normal ist, dass viele Sportler davor schon Deutscher Meister geworden sind, sondern hier und heute 4 bzw. 6 Sportlerinnen den Erfolg hatten uns es genauso wie die 130 Meister zuvor es verdient haben gebührende empfangen zu werde.“

Auch die Vizemeister und den 6. Platz im 6er Kunstrad ließ er nicht unerwähnt. Er gratulierte den sechs Sportlerinnen und dem Trainerteam Katja Gaißer, Paul Gaißer und Wilfried Schwarz mit einem Geschenk. Zu Ehren der erfolgreichen Sportlerinnen wurde die Nationalhymne abgespielt.

Cheftrainerin Katja Gaißer lies den Verlauf der Junioren-DM nochmals aus Trainersicht Revue passieren. „Die Vorbereitung für diese DM lief nicht immer optimal. Geplant war eine stressfreie Anreise, aber die geklauten Realabschlussprüfungen in Deutsch verhinderten eine frühe Anreise. Im Training in Nufringen hatten wir dann noch einen Platten, aber dank der Hilfe der Rad Firma Langenberg, konnten wir den Schaden beheben“, so ihre Worte. „So wurde der Tag auch etwas länger. Gleich zu Beginn dann das Katastrophenprogramm im 6er Kunstrad, das die Mädels am liebsten aus ihrem Gedächtnis streichen möchten.“ Aufbauende Worte kamen aus der Heimat. „Passiert leider mal, verlieren gehört dazu, jetzt wieder sammeln und Vollgas“.

Dies beherzigten die Sportlerinnen und fuhren in überzeugender Manier zum DM-Titel im 6er Einrad. Im 4er Kunstrad der Juniorinnen wollten sie nach der gewonnenen EM-Qualifikation auch als Deutscher Meister in 1 ½ Wochen in die Schweiz nach Bazenheid fahren. Dies haben sie dann auch mit dem 2. DM-titel geschafft. Am Sonntag folgte dann im 4er Einrad der Juniorinnen noch DM-Silber. „Sie fuhren mit einer tollen Armhaltung und überzeugten die Konkurrenz mit ihrer tollen Fahrweise“, so Katja Gaißer. „Die Deutschen Meisterinnen aus Varnhalt hatten am Anfang noch 8 Punkte Vorsprung, am Ende waren es noch knapp 3 Punkte. Wenn wir das 6er Kunstrad außer Acht lassen, dann habt ihr (gerichtet an die Sportlerinnen) euch von einer sehr guten Seite gezeigt und wir sind stolz auf euch“.

Die RMSV Vorsitzende Petra Wiedenmaier gratulierte im Namen des Vereins und der Vorsitzende des Radsportbezirks Hegau-Bodensee Klaus Fehrle überbrachte die Glückwünsche des Radsportbezirks und der Badischen Radsportverbandes. „In Aach, da gibt es prozentual wohl die meisten Deutschen Meister in Deutschland“, und bat gleichzeitig um Handzeichen, wer von den Anwesenden schon Deutscher Meister war. Da gingen einige Finger in die Höhe. Im Anschluss mussten die Sportlerinnen viele Hände schütteln und durften die persönlichen Glückwünsche der Anwesenden entgegennehmen. Mit einem Glas Sekt wurde auf die Erfolge in Nufringen angestoßen, während die Stadtmusik das Badener Lied spielte.

(v.l.n.r.) Elmar Bausch (2. Vorsitzender), Stefanie Müller, Sabrina Bürßner, Katja Gaißer (Cheftrainerin), Lea Münzer, Franziska Bötzer, Petra Wiedenmaier (1. Vorsitzende), Alina Bötzer, Magdalena Jurisch und Manfred Ossola (Bürgermeister der Stadt Aach) – Copyright der Bilder by Wilfried Schwarz

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